Schlagwort-Archiv: mcm taschen sale

James Gibson, 1. Baronet

James Puckering Gibson, 1. Baronet JP DL (* 1849; † 11

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

. Januar 1912) war ein britischer Politiker.

Gibson wurde 1849 geboren. 1884 eheliche er die aus Derbyshire stammende Marian Potter. Er war sowohl für Midlothian als auch für Edinburgh als Justice of the Peace eingesetzt. Des Weiteren war er Deputy Lieutenant von Midlothian. Im November 1909 wurde er als Baronet in den Adelsstand erhoben. Er verstarb 1912.

Gibson war von 1906 bis 1909 Lord Provost (in etwa Oberbürgermeister) von Edinburgh. Seit 1899 hielt George McCrae das Unterhausmandat des Wahlkreises Edinburgh East. Als McCrae 1909 eine Position in der schottischen Lokalregierung annahm, gab er sein Mandat zurück, weshalb im Wahlkreis Nachwahlen erforderlich wurden. Zu diesen bewarb sich Gibson als Nachfolger McCraes für die Liberal Party. Sein Kontrahenten war der Liberale Unionist Patrick Ford. Trotz starker Stimmverluste setzte sich Gibson am Wahltag gegen Ford durch und zog erstmals in das britische Unterhaus ein. Bei den folgenden Unterhauswahlen im Januar und Dezember 1910 hielt er sein Mandat und konnte seinen Stimmenanteil jeweils ausbauen. Gibson verstarb 1912 während der Wahlperiode mcm taschen sale. Die im Wahlkreis Edinburgh East nötigen Nachwahlen konnte Gibsons Parteikollege James Hogge für sich entscheiden.

St. Dionysius (Borbeck)

Die katholische Pfarrkirche St. Dionysius ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Borbeck, einem Ortsteil von Essen in Nordrhein-Westfalen.

Das Patrozinium deutet auf eine Gründung im 10. Jahrhundert hin. Die Kirche ist eine Mutterkirche, aus der 21 Pfarreien hervorgegangen sind. Sie liegen zum Teil in Groß-Borbeck und Oberhausen. Nach älteren Forschungen und einem Modell im Essener Ruhrlandmuseum stand zuerst im 12. Jahrhundert ein romanischer Bau, der im 13. Jahrhundert gotisch erweitert wurde. Das mittelalterliche Gebäude brach man 1860 ab. Ein Neubau wurde notwendig, weil die alte Kirche zu klein geworden war.

1862 legte Pastor Johann Joseph Legrand den Grundstein. Die dreischiffige, neugotische Backsteinbasilika wurde 1862/63 nach einem vereinfachten Entwurf von Vincenz Statz aus dem Jahr 1855 errichtet. Die Konsekration der Kirche erfolgte durch den Kölner Erzbischof Paulus Melchers im Jahr 1868. Der Chor ist polygonal, der Westturm ist vorgesetzt. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg, am 25. Oktober 1944, von zwei Luftminien getroffen und bis auf den Turm stark zerstört. Die Wiederaufbauarbeiten dauerten bis 1951. Von 1962 bis 1963 erfolgte eine Neugestaltung des Kircheninnenraums. Anstelle des Gewölbes wurde eine gefaltete Betondecke eingebaut. Der Zelebrationsaltar wurde vorgezogen und der freigewordene Chorraum durch eine Mauer abgetrennt. So entstand eine Anbetungskapelle mcm taschen sale. In die Wand wurde das Sakramentshaus eingebaut und wurde so Ort der Aussetzung.

Ein Epitaph der Essener Äbtissin Elisabeth von Manderscheid-Blankenheim vom 16. Jahrhundert aus Baumberger Sandstein. Im Mittelfeld kniet die Äbtissin vor dem Kruzifix.

Die Orgel wurde 1983 von Romanus Seifert unter Verwendung von Teilen des Pfeifenmaterials der Vorgängerorgel erbaut. Das Instrument hat 41 Register auf drei Manualen und Pedal. Die Spieltraktur ist mechanisch, die Registertraktur ist elektrisch.

Koordinaten:

École des technologies numériques appliquées

Die École des technologies numériques appliquées (offizieller Name, oft ETNA abgekürzt) ist eine französische Expertenhochschule (Grande école). Sie bildet innerhalb von fünf Jahren Informatikexperten aus.

Die Schule ist Mitglied im Zusammenschluss der IONIS Education Group.

ETNA ist eine spezialisierte Schule. Die wichtigsten Unterrichtsfächer der ETNA sind:

Außerdem hören die Studenten Vorlesungen in Mathematik, Wirtschaft, Jura und Sprachen.

Im letzten Jahr haben die Studenten mehrere Möglichkeiten: Einerseits können die Studenten an der ETNA bleiben und ein Vertiefungsfach wählen. Anschließend folgt ein Praktikum von 4 bis 6 Monaten Dauer. Andererseits bietet sich die Möglichkeit, an einem Austauschprogramm mit französischen oder ausländischen Hochschulen teilzunehmen. Mögliche französische Partnerschulen sind:

Koordinaten:

Fjodor Andrejewitsch Sergejew

Fjodor Andrejewitsch Sergejew (russisch Фёдор Андреевич Сергеев; * 7. Märzjul./ 19. März 1883greg. in Glebowo, Gouvernement Kursk; † 24. Juli 1921 im Gouvernement Tula) war ein russischer Revolutionär. Er war auch bekannt unter dem Namen Artjom.

Fjodor Sergejew stammte aus der Familie eines Bauunternehmers und wurde im russischen Gouvernement Kursk geboren. Die Kindheit und Jugend verbrachte er in Ekaterinoslaw. Von 1892 bis 1901 besuchte er dort die technische Realschule. 1901 wechselte er dann auf die Technische Universität in Moskau.

Dort wurde er bereits nach wenigen Monaten Mitglied der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands (SDAPR). Er nahm im Jahr 1902 an den Studentenprotesten teil und wurde dafür zwangsexmatrikuliert, verhaftet und für sechs Monate im Gefängnis von Woronesch inhaftiert. Nach seiner Freilassung lebte er im Donezbecken, wo er einen sozialdemokratischen Zirkel an einer dortigen Kohlegrube gründete. Er verstärkte seine illegale Arbeit u.a. mit der Verbreitung der Schriften Lenins. Im Jahr 1902 verließ Sergejew Russland und ging nach Paris, um dort an der russischen Hochschule der Sozialwissenschaften zu studieren, an der er auch eine Vortragsreihe von Lenin besuchte. Ein Jahr später kehrte er in sein Heimatland zurück und begann wieder mit der illegalen Arbeit in Ekaterinoslaw und in der Donezbeckenregion. Von den Bergleuten dort erhielt er seinen Parteinamen (Genosse) Artjom.

Als er Anfang 1905, nach seiner dritten Haftzeit, entlassen wurde, ging er auf Anweisung der Partei nach Charkiw. Die Arbeiter von Charkiw wählten ihn als ihren Delegierten auf dem IV. Parteitag der SDAPR. Durch Verrat wurden alle Delegierten verhaftet. 1907 wurde Sergejew zu lebenslanger Verbannung nach Ostsibirien verurteilt. Im Jahr 1910 kam er über Korea und China nach Australien. Dort setze er seine Arbeit fort und gründete die Zeitung Australisches Echo für russische Arbeiteremigranten.

Nach der Februarrevolution 1917 kehrte er nach Charkiw zurück und übernahm dort den Vorsitz der Bolschewiki im Stadtrat, der später Stadtsowjet genannt wurde. Gleichzeitig leitete er das Revolutionäre Militärkomitee des Gouvernements Charkow. Wenige Wochen später wurde Sergejew Vorsitzender des Zentralkomitees der SDAPR der Donezbeckenregion. Im Oktober wurde er nach Petrograd gerufen, um am bewaffneten Aufstand während der Oktoberrevolution teilzunehmen.

Seit Februar 1918 war er Vorsitzender des Rates der Volkskommissare und Beauftragter für Volkswirtschaft der Sowjetrepublik Donezk-Kriwoi Rog. Er war Mitorganisator der Ersten Donezker Armee, die ihre ersten Kämpfe gegen die neue unabhängige ukrainische Regierung und die Weißen Truppen des Generals Kaledin führte. Nach mehreren Niederlagen gelang es ihm, die Armee, die jetzt 5. Armee hieß, nach Zarizyn zu führen und sie so vor vollständiger Vernichtung zu bewahren. Im Jahre 1919 war Sergejew Stellvertreter des Vorsitzenden der Provisorischen Regierung der Ukraine und leitete die Verteidigung des Donezbeckens gegen die Truppen des weißen Generals Anton Denikin mcm taschen sale. Anschließend war er Vorsitzender des regionalen Ausschusses zur Neuorganisation der Kohleförderung im Donezbecken. Als Mitglied der Regierung der Ukraine war es ihm ein spezielles Anliegen die Donezregion wiederzubeleben. In den Jahren 1920/21 unterstützte er Lenin gegen Leo Trotzki in den Gewerkschaftsfragen, indem er die Leninsche „Plattform der Zehn“ mitunterschrieb. Sergejew war Mitglied des Zentralkomitees der Partei und gehörte so zum engsten Führungszirkel der Sowjetunion. Von 1920 bis Anfang 1921 war er Sekretär des Moskauer Parteikomitees und danach Vorsitzender der Bergarbeitergewerkschaft TKS.

Er verunglückte am 24. Juli 1921 beim Test eines flugmotorbetriebenen Eisenbahnwaggons tödlich und wurde in Moskau an der Kremlmauer in einem Gemeinschaftsgrab beigesetzt.

Olympische Sommerspiele 2012/Teilnehmer (Frankreich)

Frankreich nahm in London an den Olympischen Spielen 2012 teil. Es war die insgesamt 26. Teilnahme an Olympischen Sommerspielen. Vom Comité National Olympique et Sportif Français wurden 332 Athleten in 24 Sportarten nominiert.

Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier war die Degenfechterin Laura Flessel-Colovic.

Der Hindernisläufer Nour-Eddine Gezzar hatte bei den nationalen Meisterschaften am 17. Juni 2012 einen positiven Dopingbefund (EPO) und wurde daraufhin suspendiert. Ende August 2012 lehnte der internationale Sportgerichtshof seinen Einspruch gegen eine zehnjährige Sperre ab. Auch der 5000-m-Läufer Hassan Hirt wurde positiv auf EPO getestet und für zwei Jahre gesperrt.

Als Ersatzspielerinnen auf Abruf wurden Laëtitia Philippe (Tor), Kelly Gadéa (Abwehr), Julie Soyer (Abwehr) und Marina Makanza (Angriff) nominiert.

Laufen und Gehen

Springen und Werfen

Mehrkampf

Mehrkampf

Fleet Race

Match Race

Ägypten • Algerien • Angola • Äquatorialguinea • Äthiopien • Benin • Botswana • Burkina Faso • Burundi • Dschibuti • Elfenbeinküste • Eritrea • Gabun • Gambia • Ghana • Guinea • Guinea-Bissau • Kamerun • Kap Verde • Kenia • Komoren • Republik Kongo • Demokratische Republik Kongo • Lesotho • Liberia • Libyen • Madagaskar • Malawi • Mali • Marokko • Mauretanien • Mauritius • Mosambik • Namibia • Niger • Nigeria • Ruanda • Sambia • São Tomé und Príncipe • Senegal • Seychellen • Sierra Leone • Simbabwe • Somalia • Südafrika • Sudan • Swasiland • Tansania • Togo • Tschad • Tunesien • Uganda • Zentralafrikanische Republik

Amerikanische Jungferninseln • Antigua und Barbuda • Argentinien • Aruba • Bahamas • Barbados • Belize • Bermuda • Bolivien • Brasilien • Britische Jungferninseln • Chile • Costa Rica • Dominica • Dominikanische Republik • Ecuador • El Salvador • Grenada • Guatemala • Guyana • Haiti • Honduras • Jamaika • Kaimaninseln • Kanada • Kolumbien • Kuba • Mexiko • Nicaragua • Panama • Paraguay • Peru • Puerto Rico • St. Kitts und Nevis • St. Lucia • St. Vincent und die Grenadinen • Suriname • Trinidad und Tobago • Uruguay • Venezuela • Vereinigte Staaten

Afghanistan • Bahrain • Bangladesch • Bhutan • Brunei • China • Chinese Taipei • Hongkong • Indien • Indonesien • Irak • Iran • Japan • Jemen • Jordanien • Kambodscha • Kasachstan • Katar • Kirgisistan • Kuwait • Laos • Libanon • Malaysia • Malediven • Mongolei • Myanmar • Nepal • Nordkorea&nbsp mcm taschen sale;• Oman • Osttimor • Pakistan • Palästina • Philippinen • Saudi-Arabien • Singapur • Sri Lanka • Südkorea • Syrien • Tadschikistan • Thailand • Turkmenistan • Usbekistan&nbsp mcm taschen sale;• Vereinigte Arabische Emirate • Vietnam

Albanien • Andorra • Armenien • Aserbaidschan • Belgien • Bosnien und Herzegowina • Bulgarien • Dänemark • Deutschland • Estland • Finnland • Frankreich • Georgien • Griechenland • Irland • Island • Israel • Italien • Kroatien • Lettland • Liechtenstein • Litauen • Luxemburg • Malta • Mazedonien • Moldawien • Monaco • Montenegro • Niederlande • Norwegen • Österreich • Polen • Portugal • Rumänien • Russland • San Marino • Schweden • Schweiz • Serbien • Slowakei • Slowenien • Spanien • Tschechien • Türkei • Ukraine • Ungarn • Vereinigtes Königreich • Weißrussland • Zypern

Amerikanisch-Samoa • Australien • Cookinseln • Fidschi • Guam • Kiribati • Marshallinseln • Mikronesien • Nauru • Neuseeland • Palau • Papua-Neuguinea • Salomonen • Samoa • Tonga • Tuvalu • Vanuatu

Unabhängige Olympiateilnehmer

1896 • 1900 • 1904 • 1908 • 1912 • 1920 • 1924 • 1928 • 1932 • 1936 • 1948 • 1952 • 1956 • 1960 • 1964 • 1968 • 1972 • 1976 • 1980 • 1984 • 1988 • 1992 • 1996 • 2000 • 2004 • 2008 • 2012 • 2016

1924 • 1928 • 1932 • 1936 • 1948 • 1952 • 1956 • 1960 • 1964 • 1968 • 1972 • 1976 • 1980 • 1984 • 1988 • 1992 • 1994 • 1998 • 2002 • 2006 • 2010 • 2014

2010 • 2014

2012 • 2016

Zwischenspiele 1906

4º Stormo

4º Stormo „Amedeo d’Aosta“ ist der Name des 4. Jagdgeschwaders der italienischen Luftwaffe. Es ist nach seinem ehemaligen Kommandeur, Amadeus von Savoyen, Herzog von Aosta, benannt. Das Geschwader ist auf dem Militärflugplatz von Grosseto (Toskana) stationiert und mit Kampfflugzeugen vom Typ Eurofighter ausgerüstet.

Das Geschwader ist in das Luftverteidigungssystem Italiens und der NATO integriert und wird operativ vom Comando delle Operazioni Aeree – COA in Poggio Renatico bzw. vom NATO Combined Air Operations Centre TJ in Torrejón de Ardoz bei Madrid geführt. Seit dem 16

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

. Dezember 2005 hält es mit seinen neuen Eurofightern eine Alarmrotte bereit. Es ist insbesondere für die Sicherheit des Luftraumes über der Stadt Rom verantwortlich. Eine der beiden fliegenden Einheiten des Geschwaders ist für die Ausbildung aller italienischen Eurofighter-Piloten zuständig.

Das Geschwader gliedert sich in zwei fliegende Gruppen in Staffelstärke:

Daneben unterstehen dem Geschwader folgende Gruppen:

Hinzu kommt eine SAR- und Verbindungsstaffel (604ª Squadriglia), die mit Hubschraubern vom Typ Agusta AB-212 und Flugzeugen vom Typ Aermacchi MB 339 und S-208M (leichte Verbindungsflugzeuge) ausgestattet ist.

Das 4. ist eines der traditionsreichsten und höchstdekorierten Geschwader in der italienischen Luftwaffe. Es entstand am 1. Juni 1931 auf dem Flugplatz von Campoformido bei Udine durch die Zusammenfassung der bereits bestehenden 9º Gruppo (vom 1º Stormo) und der 10º Gruppo. Letztere bestand aus Staffeln (Squadriglie), die sich bereits im Ersten Weltkrieg besonders ausgezeichnet hatten, darunter die 91ª Squadriglia Francesco Baraccas. Sein Pferde-Symbol nahm man 1933 als Geschwader-Wappen an. Das mit der Fiat CR.20 ausgerüstete Geschwader verlegte seinen Sitz noch 1931 auf den Flugplatz von Merna bei Görz. Von Mai 1933 bis März 1934 wurde das 4. von einem Mitglied des Königshauses Savoyen, dem Herzog von Aosta kommandiert, der als begeisterter Pilot viel zum starken Korpsgeist des Verbandes beitrug. Mit seinem Namen nahm das Geschwader später auch die Herzogskrone und den so genannten Savoyer Knoten in das Wappen auf. In den Jahren danach stellte das 4. eine Kunstflugstaffel, die u. a. in Budapest (1936-37), Belgrad (1938) und Berlin (1939) erfolgreiche Auftritte hatte. In diesen Jahren rüstete man auch auf die beliebte Fiat CR.32 um, mit der das Geschwader mit Teilen auch am Spanischen Bürgerkrieg teilnahm. 1939 erfolgte die Umrüstung auf die Fiat CR.42, mit der die 9º Gruppo ins Piemont verlegte und die 10º Gruppo nach Libyen. Obwohl man selbst in Italien schon modernere Eindecker mit einziehbarem Fahrwerk baute, musste das 4º Stormo zunächst mit Doppeldeckern in den Kampf gegen britische Hawker Hurricanes.

Kurz nach dem italienischen Kriegseintritt am 10. Juni 1940 verlegte auch die 9º Gruppo nach Süden, zunächst nach Comiso auf Sizilien und dann ebenfalls nach Nordafrika, wo das Geschwader dann vor allem von Tobruk aus operierte und mit seinen knapp 50 veralteten Flugzeugen erhebliche Verluste erlitt. Im Dezember 1940 kehrten beide Gruppen nach Görz zurück und rüsteten auf die bessere Macchi MC.200 um, mit der sie dann auch für kurze Zeit in Jugoslawien zum Einsatz kamen. Danach verlegte die 10º Gruppo nach Catania auf Sizilien, um an den Kämpfen über Malta teilzunehmen. Die 9º Gruppo verblieb vorübergehend in Görz und rüstete auf die gute Macchi MC.202 um, mit der man dann wiederum von Comiso aus über Malta relativ erfolgreich zum Einsatz kam. Teile des Geschwaders verlegten wegen der alliierten Gegenoffensive im Herbst 1941 wiederum nach Nordafrika. Anfang 1942 erhielt auch die 10º Gruppo in Campoformido (Udine) die neue Macchi MC.202. Im April 1942 verlegte das gesamte Geschwader kurz nach Gela auf Sizilien, um erneut an den Kämpfen über Malta teilzunehmen. Im Mai ging es wieder nach Nordafrika (Martuba, Sidi el-Barrani, Fuka), wo man die Gegenoffensive Rommels unterstützte. Am 26. August 1942 griff das 4. zusammen mit dem 1. Geschwader den britischen Flugplatz von Gambut an, wo zahlreiche britische Jagdflugzeuge am Boden zerstört wurden. In den verlustreichen Kämpfen bei El Alamein und beim nachfolgenden Rückzug fielen u. a. die beiden Gruppenkommandeure des 4. Geschwaders

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

. Vor allem in dieser Zeit begann man auch bei den Alliierten, das 4. als Elitegeschwader zu bezeichnen. Bis Januar 1943 kehrten die letzten Teile des 4º Stormo nach Campoformido zurück, um z.T. auf die moderne Macchi MC.205 umzurüsten. Ab März 1943 kämpften Teile des Geschwaders von Mailand-Bresso, Rom-Ciampino und dann vor allem von Catania aus gegen die alliierte Übermacht. Bei den heftigen Luftkämpfen über Süditalien fielen die besten Piloten des Geschwaders, darunter Franco Lucchini und Leonardo Ferrulli. Nach der Landung der Alliierten auf Sizilien zog sich das 4. nach Kalabrien und dann nach Apulien (Gioia del Colle) zurück. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte das Geschwader fast 600 feindliche Flugzeuge abgeschossen, 215 weitere Abschüsse galten als wahrscheinlich. Als am 8. September 1943 der Waffenstillstand mit den Alliierten in Kraft trat, löste sich ein Großteil der italienischen Armee auf. Im Bereich der Luftwaffe kämpften Teile im Rahmen der Aeronautica Nazionale Repubblicana der faschistischen Repubblica Sociale Italiana aufseiten der Deutschen weiter, andere Teile, darunter das 4º Stormo, im Rahmen der Aeronautica Cobelligerante Italiana aufseiten der Alliierten. In den nächsten Monaten operierte das 4. Geschwader unter erheblichen logistischen Schwierigkeiten von den fast völlig zerstörten apulischen Stützpunkten in Gioia del Colle und Castrovillari aus über Jugoslawien, wo man hauptsächlich isolierte italienische Einheiten und Partisanenverbände aus der Luft unterstützte. Auf diese Weise verhinderte man auch eine direkte Konfrontation mit den italienischen ANR-Piloten. Im Sommer 1944 stellten die Alliierten dem Geschwader Flugzeuge vom Typ P-39 Air Cobra zur Verfügung, die sich relativ gut für Angriffe auf Bodenziele eigneten. Bei dieser Gelegenheit stellte man vorübergehend auch wieder die 12º Gruppo auf. Bis Kriegsende fielen etliche weitere, auch erfahrene Piloten des Geschwaders.

Im Jahr 1946 erhielt das 4º Stormo die P-38 Lightning, mit der man zwei Jahre später nach Neapel-Capodichino umzog. Bis zur Indienststellung der Vampire, des ersten Jets in der italienischen Luftwaffe, flog man auch die P-51 Mustang.

Im Jahr 1949 verlieh die neue Republik Italien der Truppenfahne des 4º Stormo als Anerkennung fur die Einsätze zwischen 1940 und 1945 den höchsten italienischen Militärorden.

1954 erfolgte der Ausbau des Geschwaders zur 4. Luftbrigade (bis 1966) mit den fliegenden Gruppen 9, 10 und 12. In dieser Struktur zog man 1956 auf den Militärflugplatz von Pratica di Mare bei Rom um und erhielt kurz danach die neue, in Lizenz gebaute F-86 Sabre. Mit dieser Maschine stellte man innerhalb des Verbandes auch die Kunstflugstaffel Cavallino Rampante auf, welche u. a. auch in Paris auftrat.

Von 1959 bis 1962 verlegte der Verband nach und nach von Pratica di Mare nach Grosseto, wo er auch heute noch zu Hause ist. Kurz danach erhielt man die ersten italienischen F-104 Starfighter. 1966 ging die 12º Gruppo an das 36º Stormo nach Gioia del Colle, die 10º Gruppo an das wieder aufgestellte 9º Stormo nach Grazzanise bei Neapel. Bei dieser Gelegenheit nahm das 4º Stormo mit der 9º Gruppo das weiße Pferd vor schwarzem Hintergrund als Wappen an, das 9º mit der 10º Gruppo das schwarze vor weißem Hintergrund.

Die italienische Luftwaffe beschaffte zwischen 1962 und 1979 insgesamt 105 F-104G (deutsche bzw. europäische Version), 28 TF-104G (doppelsitzige Trainer), 20 RF-104G (Aufklärer) und 206 F-104S. Fast alle wurden in Italien in Lizenz gebaut. Die F-104G wurden 1983 bis auf wenige Exemplare aus dem Truppendienst genommen mcm taschen sale. Bei der ab 1968 eingeführten F-104S handelte es sich um eine verbesserte, allwettertaugliche italienische Version mit der Sparrow-Rakete, einem Radar des Typs NASARR F15G (Jäger) bzw. R-21G/H (Jagdbomber) und stärkeren Triebwerken des Typs J79-GE-19. Bei den Jägern musste wegen der technischen Modifizierungen die Vulcan-Bordkanone ausgebaut werden. Von 1986 bis 1993 wurden 147 dieser Maschinen mit der modifizierten italienischen Aspide-Rakete und einem Radar des Typs FIAR R21G/M1 „Setter“ ausgestattet (F-104S-ASA). Auch die verbesserte AIM-9L Sidewinder konnte eingesetzt werden. Modernere und platzsparende Technik erlaubte auch den Wiedereinbau der Bordkanone. Ende der 1990er Jahre brachte man noch 49 Flugzeuge und 15 doppelsitzige TF-104G durch strukturelle Verbesserungen an der Zelle und neue Avionik auf den Standard ASA/M (Aggiornamento Sistema d’Arma/Modificato). Auch in Italien gab es vor allem in der Anfangsphase zahlreiche Unfälle mit dem Starfighter: in 42 Jahren gingen 138 Maschinen verloren (37,5 %). Auf die Piloten übte das Flugzeug jedoch bis zuletzt eine unbeschreibliche Faszination aus.

Die ersten Starfighter wurden ab März 1963 bei der 9º Gruppo des 4º Stormo eingeführt. Gegen Ende dieses Jahres trafen in Grosseto auch die ersten doppelsitzigen Trainer vom Typ TF-104G ein, mit denen man 1965 die 20º Gruppo als Ausbildungseinheit wiederaufstellte, die jedoch bis 1985 selbständig blieb und erst dann dem 4º Stormo truppendienstlich unterstellt wurde. Neben der Ausbildung aller Starfighter-Piloten war man in Grosseto auch für die technische Überholung aller F-104 zuständig, soweit dies nicht andere Verbände selbständig erledigen konnten oder in Regie von Industriebetrieben geschah. Insofern blieb Grosseto über vier Jahrzehnte hinweg das Zentrum der italienischen Starfighter-Flotte, die (von Norden nach Süden) folgendermaßen organisiert war:

(Die Jagdbomberstaffeln in Ghedi, Rimini und Gioia del Colle konnten im Rahmen der so genannten nuklearen Teilhabe amerikanische Atombomben einsetzen. In Norditalien wurde die Luftverteidigung durch zwölf Flugabwehrraketeneinheiten der 1ª Brigata Aerea mit der Nike Hercules ergänzt, die in der Poebene in Form eines großen Kreuzes von West nach Ost und von Nord nach Süd aufgestellt waren. Dazu kamen dort noch die – operativ von der Luftwaffe geführten – Hawk-Raketen des Heeres.)

Die ab 1970 mit der F-104S ausgerüstete 9º Gruppo des 4º Stormo in Grosseto agierte auf Grund ihrer geografischen Position oft als Reserveeinheit und verstärkte im Bereich der Luftverteidigung die anderen sechs Jagdstaffeln in Nord- und Süditalien. Bis zur Aufstellung des 37º Stormo in Trapani im Jahr 1984 (und wegen mancher Spannungen mit Libyen auch danach) wurden immer wieder Flugzeuge zur Sicherung der Südflanke dorthin abkommandiert. Daneben nutzte man regelmäßig den Militärflugplatz Decimomannu (Sardinien) für Luftkampfübungen mit anderen italienischen und NATO-Staffeln.

Im Jahr 1980 spielten zwei Flugzeuge des 4º Stormo eine inzwischen angeblich geklärte Rolle beim Flugzeugabsturz von Ustica.

Wie die anderen am Eurofighter-Programm beteiligten Luftstreitkräfte rechnete auch die italienische Luftwaffe Mitte der 1980er Jahre mit einer Einführung des Jäger 90 Mitte oder spätestens Ende der 1990er Jahre. Der Generalstab der Aeronautica Militare hatte zwar einige Zeit mit der F-16 als Starfighter-Ersatz geliebäugelt, doch industriepolitische Gründe fielen bald sehr viel stärker ins Gewicht. Als um 1990 offenkundig wurde, dass sich das Projekt für ein neues Jagdflugzeug erheblich verzögern würde, geriet die italienische Luftwaffe (wie auch die Deutsche Luftwaffe mit ihren F-4F Phantom) in eine immer kritischere Lage. Als Zwischenlösung dachte man 1993 an den Kauf von 70 F-16. Da sich Italien damals in einer erheblichen finanzpolitischen Krise befand und das schon damals gefährdete Eurofighter-Projekt (EFA) nicht torpedieren wollte, verzichtete man (auch mit Blick auf die so genannte Friedensdividende) auf den Kauf oder das Leasing von US-Flugzeugen (auch von aus Frankreich angebotenen Mirage 2000; Frankreich ist nicht im Eurofighter-Programm). Stattdessen wurden 24 britische Tornados in der Abfangversion ADV geleast und die alten Starfighter erneut kampfwertgesteigert (ASA- und ASAM-Versionen mit moderner Avionik). Die Abfangjägerversion des Tornado war seinerzeit konzipiert worden, um sowjetische Bomber nördlich der britischen Inseln abzufangen. Sie ist für andere Luftverteidigungsaufgaben eher ungeeignet. Die vorwiegend beim 36º Stormo in Gioia del Colle (Apulien) eingesetzten britischen Tornados gingen nach Ende des zehnjährigen Leasing-Vertrages 2004 wieder nach Großbritannien zurück. Um das Jahr 2000 herum hatte Italien keine nennenswerte Luftverteidigung mehr, da man aus finanziellen Gründen davor auch auf Patriot-Raketen verzichtet hatte. Als weitere Zwischenlösung wurden dann doch 34 amerikanische F-16ADF geleast (5º Stormo in Cervia bei Rimini und 37º Stormo in Trapani) und die wenigen verbliebenen Starfighter 2004 definitiv aus dem Truppendienst genommen. Den Ausbildungsstand der Piloten und des technischen Personals hielt man dank der beiden F-16-Staffeln und durch Personalaustauschprogramme mit den USA und Kanada aufrecht.

Traditionsgemäß erhielt 2004 das 4º Stormo den ersten italienischen Eurofighter Typhoon (vom Flugversuchszentrum in Pratica di Mare abgesehen) und wurde erneut zum Zentrum für Ausbildung und Instandhaltung eines neuen Jägers. Nur selten in der Geschichte der italienischen Luftwaffe wurde ein neues Kampfflugzeug mit solchem Hochdruck in Dienst gestellt wie im Fall des F/TF-2000A Typhoon, so die Eurofighter-Bezeichnung in Italien. Dabei musste das 4º Stormo einen Sprung von der Starfighter-Generation zur übernächsten Kampfflugzeuggeneration machen. Dennoch war es das erste Geschwader der am Eurofighter-Programm beteiligten Nationen, dass das Flugzeug operativ in Dienst stellte. Eine erste Alarmrotte wurde bereits im Dezember 2005 aktiviert. F-2000A Typhoons des 4º Stormo beteiligten sich kurz danach an der Sicherung des Luftraumes über Nordwestitalien während der Olympischen Winterspiele in Turin.

Ab Oktober 2007 wurde neben dem 4º Stormo in Grosseto auch das 36º Stormo in Gioia del Colle mit dem Eurofighter Typhoon ausgerüstet.

Gerhard Kleinsorgen

Gerhard Kleinsorgen auch Gerhard von Kleinsorgen (* 1530 in Bielefeld; † 1591 in Werl) war ein kurfürstlich kölnischer gelehrter Rat für das Herzogtum Westfalen und Historiker.

Kleinsorgen stammte aus einer angesehen Patrizierfamilie aus Lemgo. Weil die Familie am katholischen Glauben festhielt, musste sie die Stadt verlassen. Seine gymnasiale Ausbildung erhielt Kleinsorgen seit 1542 in Hildesheim. Seit 1548 studierte er in Köln Rechtswissenschaften. Er schloss als Lizentiat beider Rechte ab.

Nach dem Studium wurde Kleinsorgen Vorsitzender oder Offizial des geistlichen Gerichts in Werl. Weil er Frau von Brandis heiratete, gab er das geistliche Amt auf und wurde 1556 kurfürstlicher Rat für das Herzogtum Westfalen mit Amtssitz in Werl. Dort wurde er 1559 auch Kalandsherr. Im Jahr 1564 nahm er an der Krönung von Kaiser Maximilian II. teil.

Im Jahr 1571 wird er als Lehnsbesitzer des Burgmannshofes am Kletterpoth in Werl genannt. Das zuvor abgebrannte Gebäude ließ Kleinsorgen neu erbauen. Später erhielt er von den Kurfürsten weitere Besitzungen, so den nach dem Tod Rabans von Hoerde heimgefallenen Besitz bei Bad Salzuflen sowie den Hof Wickede.

Im Jahr 1572 wurde Kleinsorgen Anwalt von Kaspar von Fürstenberg bei dessen Bestreben, die Edelherren von Grafschaft zu beerben. Nachdem Kleinsorgen das Mandat niedergelegt hat, war das Verhältnis zwischen beiden getrübt.

Anfangs war das Verhältnis zwischen Kleinsorgen und dem neuen Kurfürsten Gebhard Truchsess gut. Er begleitete diesen sogar zu den Friedensverhandlungen zwischen Spanien und den Niederlanden in Köln. Während des Friedenskongresses sprach Kleinsorgen für die spanisch-katholische Seite. Der Kurfürst beauftragte 1581 Kleinsorgen, in Werl eine Jesuitenschule einzurichten. Wegen der folgenden Wirren ist aus dem Projekt nichts geworden.

Kleinsorgen missbilligte den Übertritt von Kurfürst Gebhard Truchsess zum Protestantismus, dessen Heirat mit Agnes von Mansfeld im Jahr 1582 sowie dessen Versuch, das geistliche in ein weltliches Fürstentum zu verwandeln. Die Räte im Herzogtum Westfalen, unter ihnen Kleinsorgen, verweigerten dem Kurfürsten ihre Unterstützung. Statt ihrer wurden neue Räte eingesetzt. Auf dem Arnsberger Landtag von 1583 trafen beide Seiten aufeinander

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

. Kleinsorgen war dabei neben Hermann von Hatzfeld und Caspar von Fürstenberg einer der Wortführer der katholischen Seite.

Die Spannungen mit Truchsess führten dazu, dass Kleinsorgen nach dem Landtag in Arnsberg von 1583 nach Menden flüchtete. Dort lebte der Amtsdrost Eberhard zu Solms-Lich, der auch Landdrost des Herzogtums war und auf Seiten der katholischen Partei stand. Später flüchtete Kleinsorgen nach Dortmund außerhalb des Machtbereichs des Kurfürsten. Sein Haus wurde beschlagnahmt und ein Prozess angestrengt, der aber zu keinem Schuldspruch führte. In Dortmund verkehrte Kleinsorgen in Humanistenkreisen.

Nach dem Scheitern von Truchsess trat Kleinsorgen als Rat in den Dienst des neuen Kurfürsten Ernst von Bayern. Auf dem Landtag von Geseke spielte er dann eine wichtige Rolle. Er war daran beteiligt, Kurfürst Ernst auch die Bischofsstelle in Münster zu beschaffen. Nach der Schlacht bei Werl war er einer der Geiseln des Martin Schenk von Nideggen und wurde nach Zahlung eines Lösegeldes freigelassen.

In Werl ist der Kleinsorgenring nach ihm benannt.

Er hat eine zehnteilige Westfälische Kirchengeschichte (Ecclesiastica Historia Westfaliae) geschrieben, von der neun Teile gedruckt wurden. Dieses Werk war zum Teil eine Grundlage der Monumenta Paderbornensia. Für seine westfälische Kirchengeschichte zog Kleinsorgen zahlreiche unterschiedliche Quellengattungen, wie Briefe, Urkunden, Autobiographien, aber auch Grabinschriften heran. Der behandelte Zeitraum beginnt etwa um 700 und endet im gedruckten neunten Band im Jahr 1577, im handschriftlichen 10. Band im Jahr 1583 mcm taschen sale.

Früher nahm man an, dass er einen Bericht über die Zeit Gebhard von Truchsess (Diarium historiae Truchsessianae) sowie eine Geschichte der Grafen von der Lippe verfasst hätte. Diese Werke wurden zunächst nur handschriftlich abgefasst, gedruckt wurden die kirchengeschichtlichen Werke erst etwa 200 Jahre später, 1779/1780. Ein Druck der angeblichen Geschichte des Lippischen Grafenhauses lässt sich nicht nachweisen. Eine neuere Dissertation kommt zu dem Ergebnis, dass der Bericht über die Zeit von Truchsess nicht von Kleinsorgen, sondern vom Werler Pfarrer Johann Ungsbeck († 1666) auf der Grundlage des bisher unbekannten 10. Buches der Kirchengeschichte sowie weiterer zeitgenössischer Quellen entstanden sein muss, denn die sonst sehr wichtigen Tagebücher des Kaspar von Fürstenberg sind ausgerechnet für diese Zeit im Archiv in Herdringen nicht mehr verfügbar, was zumindest bemerkenswert sein dürfte. Auch an der Urheberschaft Kleinsorgens an der Geschichte der Grafen von der Lippe gibt es begründete Zweifel, denn diese Geschichte hat es so wohl nicht gegeben. Die Annahme der Verfasserschaft ist ein Missverständnis einer Kleinsorgenschen Aussage in der Kirchengeschichte, einen Bremer Bischof aus dem Geschlecht der Edelherren von der Lippe betreffend.

Nicolas Flamel

Nicolas Flamel, auch Nicholas Flamel (* wahrscheinlich 1330 in Pontoise; † um 1413 in Paris, traditionell aber 1418), war ein erfolgreicher französischer Schreiber, Schriftsteller, Handschriften- und möglicherweise Immobilienhändler, der posthum als Alchemist Berühmtheit erlangte. Der Legende zufolge soll er den Stein der Weisen gefunden und die Unsterblichkeit erlangt haben.

Nach Claus Priesner und Didier Kahn ist sein Ruf als Alchemist eine später geschaffene Legende, weil man sich seinen Reichtum zu Lebzeiten nicht erklären konnte, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass er sich mit Alchemie befasste oder Autor eines alchemistischen Werkes ist.

Flamel stammte aus bescheidenen Verhältnissen als Sohn von Juden, die zum Katholizismus konvertieren mussten. Bei seinem Vater erlernte er das Handwerk des Kopisten und erhielt eine gründliche Ausbildung bei Benediktinermönchen. Neben Hebräisch und Französisch beherrschte er auch Latein. Ab 1355 war er mit der Witwe Perenelle (Pernelle) verheiratet. In Paris arbeitete er zunächst als öffentlicher Schreiber und führte zusammen mit seiner Frau einen kleinen Laden bei der Kirche St-Jacques-de-la-Boucherie, der er 1399 ein Kirchentor stiftete. In der Nähe richtete Flamel außerdem eine Werkstatt ein, die sich auf die Herstellung von kostbaren Manuskripten spezialisierte. Zu seinen Kunden gehörte möglicherweise auch der Herzog Jean de Berry. Mit der Zeit erlangte Flamel einen beachtlichen Reichtum, mit dem er zahlreiche Stiftungen für Kirchen und Hospize sowie Armenspeisungen finanzierte. Als Gegenleistung wurden an den Gebäuden allegorische Darstellungen nach seinen Anweisungen angebracht.

1410 entwarf Flamel seinen eigenen Grabstein, der noch heute im Musée national du Moyen Âge in Paris erhalten ist. Entgegen einer häufig aufgestellten Behauptung finden sich auf dem Stein keine arkanen Symbole, lediglich Darstellungen der Apostel Petrus und Paulus mit Jesus Christus als Weltenherrscher in der Mitte sowie Flamel selbst als verwesender Leichnam (Transi) am Fuß. Damit stellt der Stein ein frühes Beispiel für den im Spätmittelalter verbreiteten Totenkult dar, der später in den zahlreichen Darstellungen des Totentanzes gipfeln sollte.

In Paris wurde eine Straße nach Flamel benannt. Sie befindet sich zwischen den Metro-Stationen Châtelet und Hôtel de Ville und kreuzt die Rue Pernelle, die nach seiner Frau benannt wurde.

1561 gab Jacques Gohorry, selbst Autor alchemistischer Schriften, einen Sammelband mit drei Texten über die Transmutation der Metalle heraus. Einer davon, die Sommaire Philosophique, erschien unter dem Namen Flamels. Dieses Werk wurde wiederholt aufgelegt und in verschiedene Anthologien aufgenommen.

Flamel werden außerdem Arbeiten zu dem erst 1612 in Paris erschienenen alchemistischen Buch Livre des figures hiéroglypiques zugeschrieben. 1624 erfolgte die Herausgabe in englischer Sprache in London (Herausgeber Erinaeus Orandus), 1681 in Hamburg auf deutsch („Des berühmten Philosophi Nicolai Flamelli Chymische Werke“). Es enthält eine Reihe von Darstellungen, die angeblich von Flamel als Giebelschmuck für den Friedhof Cimetière des Innocents in Auftrag gegeben worden sind, der heute nicht mehr erhalten ist. Im Vorwort des Herausgebers findet sich die Geschichte von Flamels Werdegang als Alchemist.

Nigel Wilkins bezweifelt in seiner Biographie Flamels die Herkunft seines Wohlstands aus alchemistischer Tätigkeit. Da seine Frau zuvor bereits zwei Mal verwitwet war, brachte sie wahrscheinlich ein beträchtliches Erbe mit in die Ehe. Laut Wilkins konnte Flamel im Zusammenhang mit den Wirren des Hundertjährigen Krieges außerdem einige sehr einträgliche Immobiliengeschäfte tätigen. Bereits im 18. Jahrhundert war Flamels Autorschaft für das Livre des figures hiéroglyphiques von einem gewissen Abbé Villain bezweifelt worden. Wilkins hält es stattdessen für ein Werk des Herausgebers, der die Übersetzung nur fingiert habe. Der Inhalt sei aus früheren alchemistischen Schriften, bekannten Einzelheiten aus Flamels Leben und mündlichen Traditionen zusammengestellt worden.

Obwohl das Buch auf das Jahr 1399 datiert ist, glaubt Claude Gagnon anhand des benutzten Vokabulars und der behandelten Vorstellungen nachweisen zu können, dass es nicht vor 1590 entstanden sein kann. Bei dem als Herausgeber genannten Arnaud de la Chevalerie handele es sich in Wirklichkeit um den bekannten Kabbalisten François Béroalde de Verville.

Dem Vorwort des Livre des figures hiéroglyphiques zufolge erschien Flamel 1357 ein Engel im Traum, der ein Buch zeigte, dessen Inhalt nur Flamel zugänglich wäre. Das Buch, das Flamel dann tatsächlich für lediglich zwei Florine erwarb, soll in drei Kapiteln von jeweils sieben Seiten die Stufen der Herstellung des Steins der Weisen in allegorischen Darstellungen enthüllt haben. Allerdings gelang ihm die Entschlüsselung erst nach 21 Jahren. Hierzu reiste er nach Spanien, wo er sich Hilfe bei den dortigen Alchemisten erhoffte, was zunächst jedoch vergeblich blieb. Erst auf der Rückreise von Santiago de Compostela identifizierte ein mitreisender Gelehrter namens Maître Canches (ebenfalls ein jüdischer Konvertit) das Buch als ein Werk mit dem Titel Habraham, Juif, Prince, Prêtre, Lévite, Astrologue & Philosophe; à la Nation des Juifs que l’ire de Dieu a dispersé dans les Gaules, etc mcm taschen sale, und lieferte einige Hinweise für dessen Entschlüsselung. Allerdings verstarb Maître Canche, bevor er das Buch, das Flamel in Paris aufbewahrte, persönlich studieren konnte.

Am 17. Januar 1382, einem Rosenmontag – dieses Datum fiel allerdings auf einen Freitag –, soll dann Flamel zusammen mit seiner Frau Pernelle erstmals die Herstellung von Silber aus Quecksilber gelungen sein; am 25. April desselben Jahres die Herstellung von Gold.

Zweifler vermuteten später hingegen, das „Buch Abrahams des Juden“ sei in Wirklichkeit eine Beschreibung der Verstecke gewesen, in denen die aus Frankreich vertriebenen Juden ihre Schätze vergraben hätten. Noch in Zedlers Lexikon von 1735 findet sich das Gerücht, die Entdeckung des Steins der Weisen sei nur eine Schutzbehauptung Flamels gewesen, um die Unterschlagung von öffentlichen Geldern zu vertuschen.

Weitere Legenden kreisen um Flamels angebliche Entdeckung des Elixiers des ewigen Lebens. So sollen er und seine Frau ihren Tod nur vorgetäuscht haben, und Schatzsucher, die in Flamels Grab versteckte Schätze vermuteten, hätten dieses leer vorgefunden. Zu diesen Gerüchten trugen anscheinend die alchemistischen Schriften bei, die noch lange nach seinem Tod unter seinem Namen erschienen. Der französische Kaufmann Paul Lucas (1664–1737) brachte von seinen Reisen zu Beginn des 18. Jahrhunderts Geschichten nach Europa zurück über Begegnungen der Einheimischen in der Türkei mit dem unsterblichen, ewig jugendlichen Flamel, der selbst wiederum bis nach Indien gelangt sein soll. Diese Erzählungen weisen deutliche Ähnlichkeiten mit der Legende vom ewigen Juden auf

MCM Handtaschen Klassische

MCM Handtaschen Klassische

BUY NOW

€724.00
€61.44

. Später gingen ähnliche Gerüchte über Langlebigkeit und weite Reisen auch auf Gestalten wie den Grafen von Saint Germain über.

Nach dem Bekanntwerden der sogenannten „Geheimdossiers des Henri Lobineau“ Ende der 1960er Jahre wurde Nicolas Flamel als angeblicher Großmeister von 1398 bis 1418 Teil der Verschwörungstheorien rund um die Geheimorganisation Prieuré de Sion. Obwohl bekannt wurde, dass es sich bei diesen „Dossiers“ um Fälschungen des Pierre Plantard handelt, wird Flamel in der Populärkultur weiterhin mit dem „Geheimnis von Rennes-le-Chateau“, dem „Schatz der Katharer“, in Verbindung gebracht.

Die später legendenhaft überformte Figur des Flamel taucht immer wieder in der Literatur auf.

Rauhhornzug

Der Rauhhornzug ist ein Gebirgskamm in den Allgäuer Alpen.

In älteren Alpenvereinsführern wurde der Rauhhornzug als eigenständige Untergruppe der Allgäuer Alpen geführt

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

. Er verläuft in ungefährer Süd-Nord-Richtung zwischen der Bockkarscharte (2162 m) und dem Oberjochpass (1175 m) bei Oberjoch. Die westliche Begrenzung bildet die von Süd nach Nord fließende Ostrach. Im Osten begrenzen das West-Ost verlaufende Tal des Schwarzwasserbachs, die Karmulde mit dem Alplsee (1620 m) und das junge Vilstal mit dem Vilsalpsee (1124 m) den Rauhhornzug. Im Nordosten senken sich die Flanken der Berge ins Tannheimer Tal.

In der aktuellen Version (Stand: 2008) des Alpenvereinsführers Allgäuer Alpen wird der Rauhhornzug größtenteils den Vilsalpseebergen untergeordnet. Er wird lediglich am Notländesattel (1879 m) geteilt und die anschließenden Berge Sattelkopf (2097&nbsp mcm taschen sale;m) und Glasfelderkopf (2271 m) der Hochvogelgruppe zugerechnet.

Die Berge und Gipfel, die den Rauhhornzug von Süden nach Norden bilden.

Von diesem Hauptkamm zweigen mehrere Seitenarme ab, die ebenfalls noch Gipfel tragen. Am Lahnerkopf zweigt ein Kamm nach Norden über das Schreckenjöchle zum Älpelekopf (2024 m) ab. Im Bereich des Zirlesecks (1872 m) zieht ein Seitenkamm nach Norden, der die Rohnenspitze (1990 m) trägt. Das Massiv um den Kühgundkopf hat im Westen noch die Erhebung des Iseler-Gipfels (1876 m).

Entlang des Rauhhornzugs befindet sich ein großer Teil des Jubiläumsweges. Er startet an der Willersalpe (1459 m) und führt über das Gaiseckjoch (2088 m) nach Süden, vorbei am Schrecksee (1813 m) in die Lahnerscharte (1988 m). Von dort verläuft er weiter zur Bockkarscharte und zu seinem Endpunkt dem Prinz-Luitpold-Haus (1846 m).

HP Prime

Der HP Prime ist ein programmierbarer Taschenrechner des US-amerikanischen Herstellers Hewlett-Packard (HP) mcm taschen sale.

Der HP Prime wurde 2013 eingeführt. Er zeichnet sich durch Funktionen aus, die von Smartphones bekannt sind, z. B. einen Touchscreen und die Erweiterbarkeit durch Apps. Neben einem numerischen Standardmodus enthält der Taschenrechner auch ein Computeralgebrasystem. Es ist dabei möglich, schnell zwischen beiden Modi umzuschalten und Variablen zwischen den Umgebungen auszutauschen.

Als Prozessor wird ein ARM-Kern mit einer Taktfrequenz von 400 MHz verwendet. Der Rechner misst 18,23 cm × 8,58 cm und gilt mit einer Dicke von 1,39 cm als dünnstes mit einem Computeralgebrasystem ausgestattetes Gerät. Er enthält einen 1500 mAh Lithium-Ionen-Akku, der über USB aufgeladen werden kann. Die USB-Schnittstelle dient auch zur Kommunikation mit Computern, z. B. zur Übertragung von Programmen oder zur Aktualisierung der Firmware. Der hochauflösende 3,5-Zoll-Farbbildschirm ist berührungsempfindlich. Das gesondert zu erwerbende HP Prime Wireless Kit ermöglicht eine WLAN-Verbindung. Darüber hinaus kann über eine Schnittstelle ein Sensor für physikalische Messgrößen angeschlossen werden, auf den über eine bereits enthaltene App zugegriffen werden kann.

Der Rechner unterstützt drei verschiedene Eingabelogiken: die gebräuchliche algebraische Notation, eine der mathematischen Schreibweise ähnliche Notation des Computeralgebrasystems und die bei HP traditionelle umgekehrte polnische Notation (UPN).

Der HP Prime kann zur Verwendung in Prüfungen in einen speziellen Prüfungsmodus geschaltet werden. In dieser Betriebsart, die nur nach einem vorher festgelegten Zeitintervall oder durch Eingabe eines Kennworts beendet werden kann, sind bestimmte Funktionen, z. B. Computeralgebrasystem und Programmierbarkeit, abgeschaltet. Der aktivierte Prüfungsmodus wird durch ein Muster leuchtender LEDs an der Rückseite des Rechners signalisiert und ist damit für Lehrer oder Aufsichtspersonen auch aus der Ferne kontrollierbar.

Der Rechner kann in einer neuen Pascal-ähnlichen Sprache (HP PPL) programmiert werden. Damit können auch eigene Apps entwickelt werden.

Auswahl mitgelieferter Apps

Computeralgebrasystem