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Basketball-Südamerikameisterschaft 2008

Die Basketball-Südamerikameisterschaft 2008, die dreiundvierzigste Basketball-Südamerikameisterschaft, fand zwischen dem ersten und sechsten Juli 2008 in Puerto Montt, Chile statt, das zum siebten Mal die Meisterschaft ausrichtete. Gewinner war die Nationalmannschaft Argentiniens, die zum zwölften Mal den Titel erringen konnte.

Argentinien Argentinien

Brasilien Brasilien

Chile Chile

Kolumbien Kolumbien

Uruguay Uruguay

Venezuela Venezuela

Argentinien Fernando Jorge Sampietro
Brasilien Cristiano Jesus Maranho
Chile Jose Carrasco
Chile Miguel Angel Bravo
Kolumbien Jose Luis Juyo
Dominikanische Republik Robinson Aracena
Puerto Rico Angel Martinez
Uruguay Hector Luis Uslenghi
Venezuela Roberto Oliveros

Arena Puerto Montt
Ort: Puerto Montt
Kapazität: 7.000

In der Vorrunde spielte jede Mannschaft gegen die jeweils anderen genau einmal (insgesamt fanden fünfzehnten Spiele statt). Pro Sieg gab es zwei Punkte, für eine Niederlage immerhin noch einen Punkt

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. Bei Punktgleichheit entschied das Korbverhältnis. Die Erst- und Zweitplatzierte Mannschaft zogen ins Finale ein, die Dritt- und Viertplatzierten spielten um Platz drei. Gleichzeitig qualifizierten sich diese Mannschaften für die Basketball-Amerikameisterschaft 2009.

Montevideo 1930 | Santiago de Chile 1932 | Buenos Aires 1934 | Rio de Janeiro 1935 | Santiago de Chile 1937 | Lima 1938 | Rio de Janeiro 1939 | Montevideo 1940 | Mendoza 1941 | Santiago de Chile 1942 | Lima 1943 | Guayaquil 1945 | Rio de Janeiro 1947 | Asunción 1949 | Montevideo 1953 | Cúcuta 1955 | Santiago de Chile 1958 | Cordoba 1960 | Rio de Janeiro 1961 | Lima 1963 | Cuyo 1966 | Asunción 1968 | Montevideo 1969 | Montevideo 1971 | Bogotá 1973 | Medellín 1976 | Valdivia 1977 | Bahía Blanca 1979 | Montevideo 1981 | São Paulo 1983 | Medellín 1985 | Asunción 1987 | Golfo de Guayaquil 1989 | Valencia 1991 | Guaratinguetá 1993 | Montevideo 1995 | Maracaibo 1997 | Bahía Blanca 1999 | Valdivia 2001 | Montevideo 2003 | Campos dos Goytacazes 2004 | Caracas 2006 | Puerto Montt 2008 | Neiva 2010 | Resistencia 2012 | La Asunción 2014

Santiago de Chile 1946 | Buenos Aires 1948 | Lima 1950 | Asunción 1952 | São Paulo 1954 | Quito 1956 | Lima 1958 | Santiago de Chile 1960 | Asunción 1962 | Rio de Janeiro 1965 | Cali 1967 | Santiago de Chile 1968 | Guayaquil 1970 | Lima 1972 | La Paz 1974 | Lima 1977 | La Paz 1978 | Lima 1981 | Cúcuta 1984 | Guaratinguetá 1986 | Santiago de Chile 1989 | Bogotá 1991 | Cochabamba 1993 | São Paulo 1995 | Iquique 1997 | Vitória 1999 | Lima 2001 | Loja 2003 | Bogotá 2005 | Asunción 2006 | Loja 2008 | Santiago de Chile 2010 Mendoza 2013 | Ambato 2014

Rauhhornzug

Der Rauhhornzug ist ein Gebirgskamm in den Allgäuer Alpen.

In älteren Alpenvereinsführern wurde der Rauhhornzug als eigenständige Untergruppe der Allgäuer Alpen geführt

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. Er verläuft in ungefährer Süd-Nord-Richtung zwischen der Bockkarscharte (2162 m) und dem Oberjochpass (1175 m) bei Oberjoch. Die westliche Begrenzung bildet die von Süd nach Nord fließende Ostrach. Im Osten begrenzen das West-Ost verlaufende Tal des Schwarzwasserbachs, die Karmulde mit dem Alplsee (1620 m) und das junge Vilstal mit dem Vilsalpsee (1124 m) den Rauhhornzug. Im Nordosten senken sich die Flanken der Berge ins Tannheimer Tal.

In der aktuellen Version (Stand: 2008) des Alpenvereinsführers Allgäuer Alpen wird der Rauhhornzug größtenteils den Vilsalpseebergen untergeordnet. Er wird lediglich am Notländesattel (1879 m) geteilt und die anschließenden Berge Sattelkopf (2097&nbsp mcm taschen sale;m) und Glasfelderkopf (2271 m) der Hochvogelgruppe zugerechnet.

Die Berge und Gipfel, die den Rauhhornzug von Süden nach Norden bilden.

Von diesem Hauptkamm zweigen mehrere Seitenarme ab, die ebenfalls noch Gipfel tragen. Am Lahnerkopf zweigt ein Kamm nach Norden über das Schreckenjöchle zum Älpelekopf (2024 m) ab. Im Bereich des Zirlesecks (1872 m) zieht ein Seitenkamm nach Norden, der die Rohnenspitze (1990 m) trägt. Das Massiv um den Kühgundkopf hat im Westen noch die Erhebung des Iseler-Gipfels (1876 m).

Entlang des Rauhhornzugs befindet sich ein großer Teil des Jubiläumsweges. Er startet an der Willersalpe (1459 m) und führt über das Gaiseckjoch (2088 m) nach Süden, vorbei am Schrecksee (1813 m) in die Lahnerscharte (1988 m). Von dort verläuft er weiter zur Bockkarscharte und zu seinem Endpunkt dem Prinz-Luitpold-Haus (1846 m).

Kromfohrländer

Deutschland

38–46 cm

Rüde: 11–16 kg
Hündin: 9–14 kg

Der Kromfohrländer ist eine von der FCI anerkannte deutsche Hunderasse (FCI-Gruppe 9, Sektion 10, Standard Nr. 192). Seit Oktober 2012 wird er vom AKC im Hinblick auf eine mögliche Anerkennung im Foundation Stock Service geführt.

Der Kromfohrländer ist eine der jüngsten deutschen Hunderassen. Die Erstzüchterin, Ilse Schleifenbaum, wohnte bei Siegen im südlichen Nordrhein-Westfalen nahe der Gemarkung „Krom Fohr“, was auf hochdeutsch „krumme Furche“ heißt. So entstand der Name Kromfohrländer. Die Idee entstand etwa im Jahre 1945, als Schleifenbaum einen streunenden Hund, vermutlich einen Griffon-Vendéen-Rüden aufnahm

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, der durchziehenden GIs entlaufen war. Bei der Verpaarung mit einer Foxterrierhündin entstand ein sehr homogener Wurf, der dazu ermutigte, weitere Verpaarungen zu versuchen. So wurden ab 1946 gezielt die Tiere dieser zwei Rassen miteinander verpaart (Hybridzucht) und es wurde mit diesen Tieren weitergezüchtet, bis der Phänotyp sich stabilisierte und so der Grundstock für eine neue Rasse entstand. Die Rasse wurde 1955 vom Verband für das Deutsche Hundewesen und der Fédération Cynologique Internationale anerkannt.

1960 wurde in diese Rasse nochmals ein Foxterrier eingekreuzt und die resultierenden Hybridhunde für die Weiterentwicklung der Rasse verwendet. Der Zuchtverband sieht in der Reinzucht der Rasse das oberste Ziel seiner Zuchtarbeit

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.

Es gibt zwei verschiedene Varietäten dieses bis 46 cm großen und bis 16 kg schweren Hundes, die durch die Haarart bestimmt werden: Rauhaar und Glatthaar

Die Farbe ist weiß; hellbraune, rotbraune bis stark dunkelbraune Abzeichen in Form von verschieden großen Flecken oder als Sattel. Die Ohren sind seitlich hoch angesetzte, nicht oberhalb des Schädeldaches gefaltete Kippohren; von dreieckiger Form mit abgerundeten Spitzen.

Bernhard Roßhoff

Bernhard Roßhoff (* 11. Juli 1908 in Hiesfeld, Kreis Dinslaken; † 11. Januar 1986 in Sonsbeck) war ein deutscher Politiker der CDU.

Bernhard Roßhoff wurde als sechstes von zehn Kindern des katholischen Modellschreiners Johann Heinrich Roßhoff im niederrheinischen Hiesfeld

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, heute ein Ortsteil von Dinslaken, geboren. Er absolvierte die Volksschule und das Realgymnasium in Dinslaken. Daran schloss sich der Besuch der Verwaltungsschule an. Roßhoff war von 1925 bis 1937 im kommunalen Verwaltungsdienst der Stadt Dinslaken tätig und von 1937 bis 1948 in der Finanzverwaltung. Von 1948 bis 1969 war er Amtsdirektor der niederrheinischen Gemeinde Sonsbeck. Von 1969 bis zu seiner Pensionierung 1972 wirkte er als Gemeindedirektor in Sonsbeck.

In der Jugend schloss sich Bernhard Roßhoff der christlich-sozialen Arbeitnehmerbewegung an und war Mitglied des Windthorstbundes und der Zentrumspartei. 1946 war er Mitbegründer der CDU am Niederrhein. Mitglied des Vorstandes des Ortsverbandes Sonsbeck der CDU war Bernhard Roßhoff seit 1970. 1974 wurde er Mitglied des Vorstandes der CDU Kreispartei Wesel

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. Von 1956 bis 1964 war er als Mitglied der Landschaftsversammlung Rheinland im Sozial- und Kulturausschuss tätig. Von 1958 bis 1967 war er als Mitglied des Verwaltungsausschusses des Arbeitsamtes Moers und von 1967 bis 1972 des Arbeitsamtes Wesel tätig.

Bernhard Roßhoff war vom 26. Juli 1970 bis zum 28. Mai 1980 direkt gewähltes Mitglied des 7. und 8. Landtages von Nordrhein-Westfalen für den Wahlkreis 043 Moers III. Er war im Verkehrsausschuss und im Ausschuss für Land-, Forst- und Wasserwirtschaft tätig.

Neben seinen beruflichen und politischen Tätigkeiten war der christlich geprägte Bernhard Roßhoff auch kulturell engagiert. Seit seiner Jugend hatte er Kontakt zu Pfarrer Augustinus Winkelmann (1881–1954) in Marienthal (Hamminkeln), der das Interesse junger bildender Künstler an sakraler Kunst förderte. Nach dem Kriege war Bernhard Roßhoff langjährig aktiv als Vorstandsmitglied des Xantener Dombauvereins zur Wiederherstellung und Restaurierung des Xantener Doms. Auch die Geschichte seiner Wahlheimat Sonsbeck interessierte ihn sehr. Daraus resultierten zahlreiche Veröffentlichungen über geschichtliche Aspekte von Sonsbeck und den umliegenden Gemeinden.

beim Landtag Nordrhein-Westfalen

Koreastraße

Geographische Lage

Die Koreastraße (selten auch Straße von Korea oder Tsushimastraße genannt) ist eine Meeresdurchfahrt zwischen dem Ostchinesischen Meer im Südwesten und dem Japanischen Meer im Nordosten. Im Norden ist die Koreastraße durch die Koreanische Halbinsel begrenzt, im Süden durch die japanischen Inseln Kyūshū und Honshū.

Die Durchfahrt hat eine Tiefe von etwa 90 Meter und ist von den Tsushima-Inseln geteilt.

Die Koreastraße wird manchmal auch nach Adam Johann von Krusenstern Krusenstern-Straße genannt, dem ersten Weltumsegler in russischen Diensten.

Der östliche Teil (bzw. die südöstliche Durchfahrt) wird oft auch Tsushimastraße genannt, der westliche Teil (bzw

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. nordwestliche Durchfahrt) war einst als Chōsen-Straße bekannt und wird heute auch als Straße von Korea bezeichnet. Eine andere Klassifikation nennt die gesamte Koreastraße Tsushimastraße.

Ein Ableger des Kuroshio (Japanstrom) passiert die Koreastraße nach Nordosten

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. Der warme Arm des Stroms wird Tsushimastrom genannt und kommt ursprünglich von den Japanischen Inseln. Der Strom fließt schließlich in den Pazifik, genauer ins Ochotskische Meer nahe von Sachalin.

Während des Russisch-japanischen Kriegs 1905 besiegte die kaiserlich-japanische Flotte ihre kaiserlich-russischen Gegner in der Koreastraße. Die Seeschlacht wird oft als die Schlacht von Tsushima bezeichnet.

Karlheinz Kleinstück

Karlheinz Kleinstück (* 29. Dezember 1929 in Kleinwolmsdorf) ist ein deutscher Metall- und Röntgenphysiker sowie Hochschullehrer, der Leistungen in der physikalischen Stoff- und Strukturanalyse mittels Röntgenstrahlen und Neutronenbeugung erbrachte.

Von 1948 bis 1953 studierte Karlheinz Kleinstück Physik an der Technischen Hochschule Dresden. 1961 promovierte er zum Dr. rer. nat. mit dem „Aufbau einer Apparatur und erste Anwendungen zur Strukturuntersuchung mittels Neutronenstreuung“. Von 1955 bis 1968 war er Lehrbeauftragter für Strukturuntersuchungen mittels Röntgenstrahlen an der Technischen Hochschule Dresden und Wissenschaftsbereichsleiter für Neutronenbeugung im Zentralinstitut für Kernforschung Rossendorf (ZfK) der Akademie der Wissenschaften der DDR. 1968 wurde er zum ordentlichen Professor für Experimentalphysik an der TU Dresden berufen und arbeitete ab 1974 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1991 als Leiter des Wissenschaftsbereiches Metall- und Röntgenphysik. Gemeinsam mit Peter Paufler und Winfried Blau pflegte er nach dem Tod von Gustav Ernst Robert Schulze dessen wissenschaftliches Erbe und erweiterte es auf dem Gebiet der Metallphysik, besonders in den Disziplinen Kristallographie und Plastizität intermetallischer Verbindungen sowie der Ermittlung der Elektronenstruktur von technologisch wichtigen Materialien für die Mikroelektronik und die Hochtemperatursupraleitung speziell deren magnetische Eigenschaften.

Er war maßgeblich an der Entwicklung, Überleitung und Anwendung eines Röntgenmessfühlers zur Prozesssteuerung im Mansfeld Kombinat beteiligt

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, wofür er auch mit dem Nationalpreis III. Klasse für Wissenschaft und Technik im Kollektiv geehrt wurde. Ebenso war er von 1969–1972 wissenschaftlicher, wissenschaftsorganisatorischer Initiator und Träger des Großforschungs- und Bildungsverbandes „Automatisierte Informationsverarbeitung“ des Kombinates Robotron Dresden mit der TU Dresden und anderen Dresdner Hochschulen.

Karlheinz Kleinstück war von 1959 bis zu ihrem Tod 1980 mit der Physikerin Eva Kleinstück, geb. Simon verheiratet. Seit 1996 ist er mit Charlotte Kleinstück, geb. Hübner verheiratet.

Helga Wischer

Helga Wischer (* 13. Mai 1932 in Würzburg) ist eine frühere deutsche Sportanglerin. Sie galt lange als erfolgreichster Sportler der Welt.

Helga Wischer beherrschte die internationale Sportangelszene von 1960 bis 1964, die nationale sogar von 1955 bis 1965. Sie wurde in dieser Zeit 32-mal Weltmeisterin (29-mal in Einzeldisziplinen) mcm taschen sale, fünfmal Zweite und neunmal Dritte. Hinzu kommen fünf Erfolge bei Europameisterschaften und 82 Titel, sieben zweite und drei dritte Plätze bei DDR-Meisterschaften. Sie stellte 16 Weltrekorde und 9 Weltbestleistungen auf

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. Beim Grand Prix in Österreich triumphierte sie 18-mal. Ihr erfolgreichstes Jahr war 1961, als sie sieben Weltmeistertitel und zwei zweite Ränge bei der WM in Dresden errang. Dort stellte sie auch zwei Weltrekorde und eine Weltbestleistung auf.

Helga Wischer war gelernte Fotografin und wollte 1954 eigentlich nur eine Raubfischgenehmigung zum Angelschein. Dafür musste man zu dieser Zeit 180 Punkte im Werfen mit der Sportangel nachweisen. Die Fischerprüfung gelang Wischer so gut, dass sie nicht nur ihren Schein bekam, sondern auch mit dem Turnierangeln begann. Schon ein Jahr später gehörte sie zur nationalen Spitze.

An der Dresdner Musikhochschule studierte Wischer zu dieser Zeit Musik und heiratete ihren Trainer Horst E. Rudolph. Sie erhielt 1957 das Diplom als Koloratursopranistin. Ihr Wunsch war, Opernsängerin zu werden, doch ein Vorsingen in Rostock wurde vom Anglerverband der DDR sabotiert, der seine Top-Athletin nicht verlieren wollte. Die Karriere als Sängerin war damit gescheitert und sie arbeitete zunächst bis 1969 als Trainerin. In dieser Funktion führte sie ihren 17-jährigen Schützling Karl-Heinz Fleischmann zum Weltmeistertitel. Anschließend absolvierte sie ein Studium an der Deutschen Hochschule für Körperkultur in Leipzig und studierte danach Anglistik und Amerikanistik in Potsdam. Seit 1978 arbeitete sie als Sport- und Englischlehrerin, zunächst an einer Schule im Dresdner Stadtteil Gorbitz, später in Anklam. Heute lebt sie in Pinnow.

Im Jahr 1961 erhielt sie den Vaterländischen Verdienstorden in Bronze.

Wolfgang Schultz (Philosoph)

Wolfgang Schultz, genannt Mondschultz, (* 28. Juni 1881 in Wien; † 24. September 1936 in München) war ein österreichisch-deutscher Philosoph, Schriftsteller und Nationalsozialist, der in der NS-Zeit gegen den Widerstand der philosophischen Fakultät an der Universität München eine Professur für Philosophie als Nachfolger des emigrierten Richard Hönigswald erhielt.

Nach der Reifeprüfung 1899 studierte der Sohn eines akademischen Malers Philosophie und Mathematik in Wien. Hinzu kamen philologische und archäologische Vorlesungen. Die Promotion im Dezember 1904 hatte das Thema „Das Farbempfindungssystem der Hellenen“

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. Schultz lebte anschließend als freier Schriftsteller und Privatgelehrter in Wien und veröffentlichte einige Bücher als Studien zur antiken Kultur. Von 1914 bis 1920 war Schultz Herausgeber der Zeitschrift Mitra. Monatsschrift für vergleichende Mythenforschung. Während des Ersten Weltkrieges war er Frontsoldat. In den Jahren 1918 bis 1921 war er als Verwalter des „Forschungsinstituts für Osten und Orient“ in Wien tätig. Nach der Heirat lebte er ab 1922 im preußischen Görlitz und befasste sich verstärkt mit weltanschaulichen Themen und Kulturvergleichen. Von 1929 bis 1931 gab er die „Wissenschaftslehre“ von Bernard Bolzano in vier Bänden heraus.

Schultz engagierte sich schon früh für den Nationalsozialismus und trat der NSDAP bereits am 1. Mai 1932 bei (Mitglieds-Nr. 905.753). Nach der „Machtergreifung“ bemühte er sich aktiv um eine Lehrtätigkeit an der Universität München. Nach eigener Darstellung hatte er sich bis dahin bemüht, „nach den Quellen des arteignen Denkens der Völker nordischer Rasse“ zu fahnden und sich dabei eine eigene undogmatische Weltanschauung gebildet. Programmatisch erklärte er in seinem Lebenslauf:

„Ich bin Nationalsozialist von Grund aus und weiss, dass es um die geistige Erneuerung unseres ganzen Denkens in allen Fächern geht, und dass kaum von anderer Seite her, darauf ein ebenso tiefer Einfluss ausgeübt werden kann, wie von der philosophischen Lehrkanzel einer grossen Universität. Und ich würde meine Lehrkanzel als Keimzelle einer künftigen deutschen Weltanschauung zur Entfaltung zu bringen trachten.“

Nachdem Martin Heidegger den Ruf auf die Nachfolge von Richard Hönigswald abgelehnt hatte, forderte das bayerische Kultusministerium die Universität auf, bei der erneuten Ausschreibung der Stelle auch Schultz zu berücksichtigen. Die Ablehnung der Fakultät erfolgte mit deutlichen Worten:

„Eine solche Vertretung der Philosophie wäre an einer Universität von der Bedeutung Münchens in allen Hinsichten ungenügend; die Fakultät bittet darum dringend von seiner Berufung abzusehen.“

Albert Rehm bezeichnete die Ausführung der Arbeiten zur Antiken Kultur als „ungeheuerlich“ und sah in ihnen das Spiel freier Phantasie:

„Gewiss findet sich auch Richtiges und finden sich Ansätze zu fruchtbarer Problemstellung da und dort. Aber das Gute ist eben bis zur Unkenntlichkeit vom Phantastischen überwuchert.“

Neben Alfred Rosenberg machten sich eine Reihe von prominenten Nationalsozialisten wie der Physiker Philipp Lenard, Eva Chamberlain-Wagner oder der Verleger J. F. Lehmann für Schultz stark. Um den direkten Konflikt mit der Fakultät zu vermeiden, erhielt Schultz im Sommersemester 1934 die Vertretung für den Lehrstuhl Hönigswalds. Man hoffte im Ministerium wohl darauf, dass an der Universität mit der Gewöhnung auch der Widerstand abnehmen werde. Um ihn nicht zu überlasten, brauchte Schultz in seinem ersten Semester nur eine vierstündige Vorlesung zu halten. Sein Thema war „Grundzüge arteigenen Denkens“. Am 1. November 1934 wurde Schultz schließlich zum ordentlichen Professor ernannt und übernahm den von ihm angestrebten Lehrstuhl. Die Resonanz bei den Studenten blieb allerdings gering. Als er Anfang des Wintersemesters 1934/35 schwer erkrankte, wurde auf eine Vertretung verzichtet, da sich für seine „Einführung in die Philosophie“ nur sechs und für sein „Seminar über weltanschauliche Fragen“ nur drei Studenten eingeschrieben hatten.

Schultz stand im engen Kontakt zum Amt Rosenberg und berichtete dorthin über die Aktivitäten in der Fakultät und auch über den Dekan Walther Wüst. 30. Januar 1936 wurde er zum Hauptstellenleiter der (nicht realisierten) Abteilung „Arische Weltanschauung und Volkskunde“ im Amt Rosenberg ernannt. Dazu wurde er am 20. April 1936 Hauptstellenleiter im Außenpolitischen Amt der NSDAP. Schultz starb überraschend an den Folgen einer Operation. Das von ihm weitgehend ausgearbeitete Buch „Grundgedanken einer nationalsozialistischen Kulturpolitik“ wurde postum veröffentlicht und erhielt sogar eine zweite Auflage.

Marcin Urbaś

Marcin Urbaś (* 17. September 1976 in Krakau) ist ein ehemaliger polnischer Sprinter, der seine größten Erfolge im 200-Meter-Lauf hatte

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.

Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1999 in Sevilla wurde er jeweils Fünfter im Einzelwettbewerb und in der 4-mal-100-Meter-Staffel

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. Im Halbfinale brach er dabei mit 19,98 s den 20 Jahre alten nationalen Rekord von Leszek Dunecki (20,24 s). 2000 erreichte er bei den Olympischen Spielen in Sydney das Viertelfinale und wurde Achter mit der polnischen Stafette

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Nach einem Halbfinalaus bei den Weltmeisterschaften 2001 in Edmonton gewann er jeweils Gold bei der Universiade desselben Jahres und bei den Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 2002 in Wien. Bei den Europameisterschaften in München kam er im Einzelwettbewerb bis ins Finale, erreichte aber nicht das Ziel, und gewann Silber mit der polnischen Mannschaft in der 4-mal-100-Meter-Staffel. 2003 erreichte er bei den Weltmeisterschaften 2003 das Viertelfinale und wurde Fünfter in der Staffel.

2004 folgte einem sechsten Platz bei den Hallenweltmeisterschaften in Budapest die zweite Olympiateilnahme. Während er im Einzelwettbewerb im Viertelfinale ausschied, kam er mit der polnischen Stafette auf den fünften Platz. Bei den Halleneuropameisterschaften 2005 in Madrid gewann er Bronze.

Marcin Urbaś war von 1998 bis 2000 Sänger der Technical-Death-Metal-Band Sceptic.

Emma Darwin

Emma Darwin (geb. Wedgwood, * 2. Mai 1808 in Maer, Staffordshire; † 7. Oktober 1896 in Downe) war die Cousine und Ehefrau des englischen Naturforschers Charles Darwin. Sie heirateten am 29. Januar 1839 und hatten zusammen zehn Kinder, von denen drei in frühem Alter starben.

Emma wurde auf dem Familiensitz Maer Hall geboren. Sie war das jüngste von sieben Kindern von Josiah Wedgwood II und seiner Frau Elizabeth. Ihr Großvater väterlicherseits war Josiah Wedgwood, der Begründer der Wedgwood Porzellanmanufaktur und damit der industriellen Keramik, der, wie viele andere dieser Zeit, die nicht dem Adelsstand angehörten, als Nonkonformist Mitglied der Unitarier war. Charles Darwin war ihr Cousin durch die gemeinsamen Großeltern Josiah und Sarah Wedgwood, und da die Familien Wedgwood und Darwin eng verbunden waren, waren sie von Kindheit an miteinander vertraut.

Sie war unzertrennlich mit ihrer Schwester Fanny, und wird vom Wesen als zugleich anmutig und chaotisch geschildert, was ihr den Spitznamen kleine Miss „Slip-Slop“ einbrachte. Sie unterstützte ihre ältere Schwester Elizabeth bei der Sonntagsschule, die in der Maer Hall Wäscherei abgehalten wurde, und schrieb kleine moralische Geschichten, die dabei helfen sollten, den etwa 60 Dorfkindern eine erste Unterweisung in Lesen, Schreiben und Religion zu geben.

In ihrer Jugend wurde sie für eine Zeitlang nach Paris geschickt, wo sie bei Frédéric Chopin Klavierstunden nahm („zwei oder drei“). Später bereiste sie in einer Grand Tour Europa. 1826 begann ein achtmonatiger Aufenthalt zusammen mit ihrer Schwester Fanny bei ihrer Tante Jessie (Madame de Sismondi, Ehefrau des Historikers Jean-Charles-Léonard Simonde de Sismondi) in Genf. Als ihr Vater sie in Begleitung seiner Tochter Caroline abholte, nahm er auch den Sohn Charles mit bis nach Paris, wo sie auf dem Rückweg noch einmal alle zusammentrafen, bevor sie die Heimreise im Juli 1827 antraten. Emma begeisterte sich auch für Freiluftsportarten und erhielt eine Auszeichnung als Bogenschützin.

Am 31. August 1831 war sie im Kreise ihrer Familie und half dabei, die Einwände von Charles Darwins Vater Robert gegen eine Teilnahme seines Sohnes an der Forschungsreise mit der HMS Beagle zu überstimmen. Während der Weltreise von Charles hielten seine Schwestern ihn mit Neuigkeiten auf dem Laufenden, so auch mit der Nachricht vom Tod von Emmas erst 26-jähriger Schwester Fanny und dem Tratsch über das Verhältnis von seinem Bruder Erasmus mit Emmas Schwägerin, der verheirateten Frances Julia Wedgwood (Frau des Etymologen Hensleigh Wedgwood); Emma sollte mit diesem eine offizielle Liaison eingehen, um gravierende Folgen zu vermeiden. Nach der Rückkehr von Charles bei einem Besuch in Maer nahm sie mit großem Interesse seine Reiseberichte auf.

Emma hatte schon verschiedene Heiratsanträge ausgeschlagen. Als ihre Mutter nach einem Anfall bettlägerig wurde, pflegte sie sowohl sie als auch ihre an Minderwuchs und Wirbelsäulenverkrümmung leidende ältere Schwester Elizabeth.

Im Alter von 30 Jahren nahm sie Charles Darwins Heiratsantrag am 11. November 1838 an, und sie wurden am 29. Januar 1839 in der anglikanischen St. Peters Kirche in Maer getraut. Nach einer kurzen Zeit in London zogen sie dauerhaft nach Down House in der Nähe von Downe, einer kleinen Siedlung am Rande der Großstadt.

Charles und Emma zogen ihre 10 Kinder in einer ausgesprochen unautoritären Weise auf, und einige von diesen waren später in ihrem selbstgewählten beruflichen Werdegang sehr erfolgreich: George, Francis und Horace wurden Mitglieder der Royal Society.

Emma Darwin ist vor allem in Erinnerung geblieben wegen ihrer Geduld und Tapferkeit im Umgang mit den langwährenden Leiden ihres Mannes. Sie pflegte ferner ihre Kinder bei häufigen Erkrankungen und überdauerte den Tod von dreien: Anne, Mary und Charles Waring. Mitte der 1850er Jahre war sie in der ganzen Gemeinde bekannt dafür zu helfen, wie es eine Pfarrersfrau tun würde, und setzte sich für Nahrungsversorgung von Bedürftigen und finanzielle Unterstützung von Alten ein, vergab Süßigkeiten an Notleidende und medizinische Hilfen und einfache Medikamente auf der Basis von Dr. Robert Darwins altem Arzneibuch.

Emma spielte oft für Charles Klavier mcm taschen sale, und einige Seiten in Darwins 1871 erschienener Abstammung des Menschen und die geschlechtliche Zuchtwahl behandeln die Entwicklung musikalischer Fähigkeiten unter dem Gesichtspunkt geschlechtlicher Selektion.

Emmas Glaube basierte auf dem Unitarismus, welcher das innere Empfinden über die Autorität religiöser Texte oder Doktrinen setzt. Ihre Ansichten waren weder einfach noch unerschütterlich und waren das Resultat intensiver Studien und Hinterfragungen. Darwin bekannte vor ihrer Verlobung offenmütig seinen Skeptizismus, und sie sprach mit ihm über ihren Zwiespalt zwischen der Sorge, dass Glaubensdifferenzen sie trennen könnten, und ihrem Wunsch, ihm nahe zu sein und unvoreingenommen seine Gedanken zu teilen. Nach ihrer Hochzeit war das Christentum für viele Jahre Gegenstand ihrer Diskussionen. Sie schätzte seine Offenheit und auch seine echte Unsicherheit bezüglich der Existenz und Natur Gottes, welche sich nach und nach zu Agnostizismus entwickelten. Dies verband beide

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, wenngleich dies nicht die Spannung zwischen ihren unterschiedlichen Ansichten löste.

Im Frühjahr 1837 fasste Darwin bereits die Idee über die Transmutation der Arten. Nach seinem Heiratsentschluss besuchte er Emma am 29. Juli 1838 und sprach mit ihr über seine Gedanken zur Transmutation. Am 11. November hielt er um ihre Hand an. Dabei sprach er wieder über seine Ideen, und zehn Tage später schrieb sie ihm einen Brief, in dem sie ihren Sorgen über mögliche weltanschauliche Differenzen Ausdruck gab.

Darwin hatte sich schon über den Materialismus gewundert, den seine Ideen mit sich brachten. Der Brief Emmas zeigt wieder ihren Zwiespalt zwischen ihrer Sorge, dass Glaubensdifferenzen sie trennen könnten und ihrem innigen Wunsch nach Nähe und unbefangenem Gedankenaustausch. Emma glaubte an das Leben nach dem Tod, und ihre Sorge war, dass sie für alle Zeiten „zusammengehören“ sollten. Darwin stieß sich jedoch zum Beispiel an bestimmten Passagen aus dem Johannesevangelium (Joh 15,6 ) und schrieb: „Ich kann wirklich kaum erkennen, warum irgendjemand sich wünschen sollte, dass der christliche Glaube wahr sei; denn wenn er wahr wäre, würde wohl der Text ganz klar beweisen, dass Menschen, die nicht glauben, und dies würde meinen Vater, meinen Bruder und fast alle meine besten Freunde einschließen, auf ewig bestraft werden. Und das ist eine verdammungswürdige Lehre.“

Nach ihrer Heirat im Januar 1839 setzen sie die Diskussion über das Christentum für viele Jahre fort. Sie kamen mit den unitarischen Geistlichen James Martineau und John James Taylor zusammen und lasen deren Werke ebenso wie die anderer unitarischer und liberal anglikanischer Autoren wie Francis William Newman. In Downe besuchte Emma regelmäßig die anglikanische Kirche, doch als Unitarier wandte die Familie sich stets schweigend ab, wenn das trinitarische Bekenntnis von Nicäa verlesen wurde.

Bald nach ihrer Hochzeit schrieb Emma ihrem Mann: „Die innere Haltung, die ich Dir gegenüber bewahren möchte, ist das Gefühl, dass Du nicht irren kannst, solange Du bewusst und in ernstem Streben handelst in der Bemühung, die Wahrheit zu erfahren.“ In der wissenschaftlichen Gewohnheit, nichts zu glauben, bevor es überprüft ist, sah sie eine Bedrohung des Glaubens, fand aber ihre Hoffnung bestätigt, dass Darwin seine Meinung nicht als festgelegt betrachtete (“consider his opinion as formed”). Nicht Unglauben, sondern eher methodische Zweifel und Vorbehalte bestimmten Darwins Verhältnis zur Natur und ermöglichten ihm neue Entdeckungen. So konnten sie einen offenen Umgang miteinander pflegen.

Nach Charles’ Tod im Jahre 1882 verbrachte Emma die Sommer in Down House, und kaufte ein großes Haus The Grove in der Huntingdon Road in Cambridge, wo sie die Winter über lebte. Ihr Sohn Frances baute auch ein Haus, welches er Wychfield nannte, auf dem Gelände von The Grove. Er hielt sich dort die meisten Winter über auf, während er im Sommer in Gloucestershire war. Emmas Sohn Horace hatte ebenfalls auf dem Grund ein Gebäude errichtet, The Orchard.

Emma Darwins Grab befindet sich in Downe, neben dem von Charles’ Bruder Erasmus Alvey. Darwin selbst war in der Westminster Abbey beigesetzt worden.

2001 erschien eine Biografie über Emma Darwin von Edna Healey, welche allerdings für den Versuch, Emma Verdienst an Darwins Ideen zuzuschreiben kritisiert wurde, während die meisten Historiker darin übereinstimmen, dass sie, wenn überhaupt, sehr geringen wissenschaftlichen Anteil hat.

2009 erschien der Film Creation, der insbesondere das Verhältnis Darwins zu seiner ältesten Tochter Anna aber auch das zwischen Emma und Charles (dargestellt von Jennifer Connelly und Paul Bettany) thematisiert.

Im Januar 2009 gab das Cambridge City Council der Planungskommission des College die Genehmigung zum Abriss von Emma Darwins Torhaus auf Grove Lodge, welches jetzt einen Teil des Murray Edwards College bildet. Nachdem Anwohner und Universitätsvertreter ihre Bedenken äußerten und eine Kampagne gegen den Abriss startete, beschloss das Council mögliche Alternativen zu erwägen und entschied schließlich Ende September 2009, Grove Lodge zu erhalten und zu restaurieren.