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Shropshire-Schaf

Das Shropshire-Schaf ist eine alte Hausschafrasse, die aus dem Gebiet von Shropshire (England) stammt und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus lokalen Schafrassen gezüchtet wurde. 1859 wurde die Rasse das erste Mal auf der Ausstellung der Royal Agricultural Society ausgestellt und gilt seitdem als Rasse anerkannt. Der britische Rare Breeds Survival Trust stuft die Rasse jedoch derzeit als potentiell gefährdet ein.

Das Shrophshire-Schaf ist ein mittelgroßes, wüchsiges Fleischschaf mit einem langen, tiefen Rumpf und breitem Rücken. Das reinweiße Vlies weist eine dichte Crossbred-Wolle auf. Unbehaarte Körperteile sind dunkelbraun. Der häufig bis in die Stirn und an die Backen bewollte Kopf

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, aufgesetzt auf kurzem, kräftigem Hals, ist mit schwarzen Stichelhaaren besetzt und hornlos. Die kräftigen Beine haben straffe Fesseln und feste Klauen.

Böcke erreichen eine Widerristhöhe bis zu 80 Zentimeter und wiegen dann etwa 120 Kilogramm. Mutterschafe sind bis zu 75 Zentimeter groß und erreichen ein Gewicht von 85 Kilogramm und darüber. Die Schafe gelten als gute Fleischrasse. Sie liefern jährlich etwa 2,5 bis 3,5 Kilogramm Wolle. In der Landschaftspflege wird das Shropshire-Schaf vor allem zur Pflege von Nadelbaumkulturen eingesetzt

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, die es nicht verbeißt.

Wegen ihrer robusten Konstitution und großen Anpassungsfähigkeit sind Shropshire-Schafe zunehmend gefragt. Auch bei sehr kargem Futterangebot können sie aufgrund ihrer sehr guten Grundfutterverwertung noch hohe Leistungen erbringen.

Das Shropshire-Schaf besitzt eine gute Fruchtbarkeit, belegt durch konstant hohe Ablammquoten um 160 %. Die ausgeprägte Mütterlichkeit und gute Milchleistung sind Gewähr für wüchsige Lämmer. Im Verhalten ist es ruhig, wodurch das Herdenmanagement erleichtert wird. Bei langer Brunstsaison ist die Erstbelegung bereits ab 8 bis 10 Monaten möglich.

Shropshire-Lämmer sind schnellwüchsig. Sie können bereits mit 90 bis 120 Tagen die Schlachtreife bei einem Schlachtgewicht von 18 bis 22 kg erreichen. Sie weisen gute Schlachtkörper mit ausgeprägter Bemuskelung auf.

Die Popularität der Shropshire-Rasse nahm in Großbritannien im 19. Jahrhundert schnell zu. Bereits 1884 wurden auf der jährlichen Ausstellung der Royal Agricultural Society mehr Shropshires gezeigt als andere Tiere zusammen. 1855 wurden auch die ersten Tiere dieser Rasse in die USA exportiert. Die erste Herde, die als Zuchttiere gezielt importiert und die aus einem Bock sowie 20 Mutterschafen bestand, wurde von Samuel Sutton 1960 nach Maryland gebracht.

Im späten 19. Jahrhundert entwickelte es sich zu der vorherrschenden Fleischschafrasse Englands.

In den USA wurde diese Rasse populär, weil sie in der Lage war, sich unterschiedlichen klimatischen Bedingungen anzupassen. Als Zweinutzungsrasse mit einer guten Wollleistung und Fleischleistung entsprach sie auch den Anforderungen, die die Landwirtschaft an Rassen damals stellte. Um die Wende ins 20. Jahrhundert war diese Rasse die zahlreichste Schafrasse in den USA.

Während man in den 1930er Jahren die Rasse noch als Bauerns Liebling bezeichnete, nahmen die Bestandszahlen in den folgenden Jahrzehnten ab. Züchter selektierten zunehmend auf Wollleistung; dabei ging die Körpergröße der Tiere zurück. Der dichte Wollbehang auch im Gesicht schränkte das Gesichtsfeld der Tiere ein. Es musste deswegen aufwendig regelmäßig geschoren werden. Die Popularität der Rasse nahm entsprechend ab.

Züchter in den USA begannen ab den 1950er Jahren wieder auf die alten Leistungsmerkmale zurückzuzüchten. Heute gibt es in den USA wieder große Bestände. Vor allem im Mittelwesten der USA werden wieder Tiere gehalten, die dem alten Ideal der Zweinutzigkeit entsprechen.

In England und den übrigen europäischen Staaten blieben die Bestandeszahlen dieser Rasse bis in die 1990er Jahre auf sehr niedrigem Niveau. Vom „Rare Breeds Survival Trust“ wurde sie bis vor kurzem in die vom Aussterben bedrohte Kategorie „at risk“ gesetzt.

Eine Trendwende setzte Anfang der 1990er Jahre ein. Man entdeckte eine einzigartige Eigenschaft der Shropshire-Schafe. Sie verbeißen keine Koniferentriebe im Gegensatz zu allen anderen bekannten Schafrassen. Eine Erfolgsgeschichte begann und hält bis heute an: In Weihnachtsbaumkulturen werden Shropshire-Schafe zur Kulturenpflege eingesetzt. Reinrassige Shropshire-Schafe haben bewiesen, dass sie sowohl Nadelgehölzplantagen als auch Obstbaumkulturen zuverlässig beweiden, ohne die Triebe der Koniferen zu verbeißen oder die Rinde der Obstbäume zu schälen. Unterstützt wird diese wertvolle Eigenschaft über ein speziell abgestimmtes Weidemanagement. Sie halten das Gras zwischen den Tannen kurz und sichern damit ausreichende Wachstumsbedingungen für die kleinen Tannen.

Der Landwirt kann mit dieser umweltschonenden Unkrautbekämpfungsmethode auf den Einsatz von Herbiziden verzichten. Weihnachtsbaumbetriebe mit Direktvermarktung nutzen das Shropshire-Schaf auch als Sympathieträger und Aushängeschild für umweltschonende Produktion. Eine stabile Grasnarbe erhöht die Befahrbarkeit. Der Dung der Schafe verbessert das Bodenleben, liefert kontinuierlich Nährstoffe und führt so zu gleichmäßigem Wuchs und einer verbesserten Nadelfarbe der Bäume.

Pockels-Zelle

Die Pockels-Zelle (nach Friedrich Pockels) beruht auf dem Pockels-Effekt und wird meist in elektrooptischen Schaltern für Laserstrahlen angewendet. Neben dem schnellen Schalten (innerhalb von Nanosekunden) kann Licht und Laserstrahlung auf diese Weise auch kontinuierlich in Phase, Polarisation und Intensität moduliert werden.

Das Innere der Zelle besteht aus einem doppelbrechenden Kristall

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, in dem mittels Elektroden ein elektrisches Feld erzeugt werden kann.

Der elektro-optische Pockels-Effekt ist die Erzeugung bzw. Änderung von Doppelbrechung in einem optischen Medium durch ein elektrisches Feld. Es unterscheidet sich vom Kerr-Effekt durch die Tatsache, dass die Änderung der Doppelbrechung zum elektrischen Feld linear proportional ist, während sie beim Kerr-Effekt quadratisch ist. Der Pockels-Effekt tritt nur in Kristallen auf, die keine Inversionssymmetrie besitzen, wie Lithiumniobat, ADP, KDP, RTP, BBO oder Galliumarsenid.

Pockels-Zellen sind somit spannungsgesteuerte Polarisations- oder Phasenmodulatoren. Das elektrische Feld kann entweder zum Lichtstrahl transversal oder longitudinal sein:

Pockels-Zellen können aufgrund der Polarisation des Laserstrahles verwendet werden:

Aufgrund der hohen Dielektrizitätskonstante des Kristalles und der großflächigen Elektroden verhält sich eine Pockelszelle wie ein Kondensator. Die hohe Betriebsspannung bedingt somit auch eine große Ladungsmenge. Wenn ein optischer Schalter auf Basis einer Pockels-Zelle schnell schalten soll, ist daher ein sehr großer Strom zur Ladung bzw. Umladung der elektrischen Kapazität erforderlich. Faseroptische Pockelszellen können eine fortlaufende elektrische Welle in einer kabelähnlichen Anordnung verwenden – so können die Anforderungen an die Ansteuerung verringert werden.

Pockels-Zellen haben eine Vielzahl wissenschaftlicher und technischer Anwendungen, z. B. als Impulspicker und Cavitydumper. Besonders bekannt ist der Einsatz als Güteschalter im Inneren von Laserresonatoren. Dabei werden polarisationsselektive Elemente wie Polarisationsprismen oder Dünnschichtpolarisatoren verwendet, die die stimulierte Emission verhindern, indem sie bei abgeschaltetem Güteschalter für im Resonator umlaufendes Licht große Verluste erzeugen. Während der Zeit großer Verluste wird das aktive Medium in einen hoch angeregten Zustand gepumpt (hohe Besetzungs-Inversionsdichte). Wenn das aktive Medium durch Pump-Energie gesättigt ist, wird die Pockels-Zelle durch eine Spannung aktiviert und die Polarisation ändert sich in eine solche, die erlaubt ist – das Licht kann die reflektierenden Spiegel erreichen und die stimulierte Emission (Lasen) setzt ein. Das verursacht einen Laser-Impuls mit sehr kurzer Anstiegszeit und sehr hoher Intensität

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Wolfgang J. Bittner

Wolfgang J. Bittner (* 17. November 1947 in Graz) ist ein evangelisch-reformierter Theologe, Pfarrer, Referent und Buchautor mit Schwerpunkt in biblisch-christlicher Spiritualität.

Bittner wurde am 17. November 1947 in Graz geboren, wo er auch seine ersten Jahre verbrachte. Später wuchs er in Bruck an der Mur in der Steiermark auf

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. Nach Grund-, Haupt- und Handelsschule war er fünf Jahre lang Angestellter in einem Reisebüro. 1968 zog er für eine dreijährige Diakonen-Ausbildung in die Schweiz. Nach zwei Jahren als Gemeindediakon wurde er 1973 Dozent für biblische Theologie in Aarau (Schweiz). Ab 1978 holte er das Abitur, die Maturität, nach und studierte Theologie auf dem zweiten Bildungsweg an der Kirchlich-Theologischen Schule und an der Universität Basel.

1985 bis 1991 hatte er ein evangelisch-reformiertes Pfarramt im Kanton Aargau (Schweiz) inne und doktorierte 1987 an der Universität Basel im Fach Neues Testament bei Markus Barth. Ab 1991 arbeitete er wissenschaftlich weiter an der Universität Bern und an der Universität Basel. Seit 1997 ist er freiberuflich in der Schweiz und in Deutschland tätig. Seit 1999 ist er teilzeitlich als Studienleiter der Fritz Blanke-Gesellschaft in Zürich angestellt. 2003 bis 2010 war er daneben teilzeitlich Beauftragter für Spiritualität der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und 2010 bis 2011 in derselben Funktion im Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte. In den Jahren 2006 bis 2011 hatte er einen Lehrauftrag für christliche Spiritualität an der Freien Universität Berlin sowie an der Humboldt-Universität Berlin.

Bittner publizierte Beiträge zur Frage der Kirche in der Zukunft (Kirche – Wo bist du?; Kirche, das sind wir!). Daneben ist er Referent im Bereich der biblisch-christlichen Spiritualität. Er ist davon überzeugt, dass die christliche Tradition eine Vielfalt geistlicher Wege zur Gestaltung der je eigenen Spiritualität kennt: biblische Betrachtung, Schweigegebet, Kontemplation, Herzens- und Jesusgebet und andere mehr. Diese Formen gibt er in seinen Kursen weiter. Außerdem kombiniert er Kenntnisse der Bibel

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, der hebräischen Sprachgestalt und der damaligen jüdischen Umwelt mit der Lebenssituation der Menschen von heute. Er leitet Menschen zu biblischer Meditation an, damit sie befähigt werden, selbständig auf Gott zu hören. Wichtig ist ihm die Verbindung von biblischer Betrachtung und Kontemplation, der Lectio divina. So setzt er sich dafür ein, die Scala claustralium von Guigo II. im evangelischen Bereich bekannt zu machen und mit vertiefenden, einfachen Übungen für die heutige Praxis weiterzuentwickeln. In einzelnen Studientagen führt er in einzelne Themen der Vielfalt christlicher Theologie ein: biblische Apokalyptik; wie hat Jesus seinen Weg erkannt?; Sterben, Begräbnis, Tod und Auferstehung; die Bedeutung hebräischer Wirklichkeits-Auffassung für das christliche Denken; wie spricht die Bibel über das Geheimnis des Bösen?; unsere Gebetspraxis und unser Gottesbild.

Neben Einkehrwochenenden und Einkehrwochen, Vorträgen, Oasentagen und Seminaren in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich leitet er seit 2006 zusammen mit Traudl Priller von der Communität Koinonia im Namen der EKBO (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) eine anerkannte dreijährige berufsbegleitende Ausbildung zur/zum Meditationsleiterin/Meditationsleiter.

Auf Bittners Initiative hin bildete sich 2011 das Netzwerk christliche Spiritualität. Anliegen des Netzwerkes ist die Klärung, was unter christlicher Spiritualität in der Unterscheidung zu anderen Spiritualitäten verstanden werden kann. Ein verantwortlicher Dialog mit heute vertretenen spirituellen Ansätzen – sowohl mit christlichen wie mit interreligiösen – setzt die Klärung der eigenen Position voraus. Diesem Anliegen dient die Formulierung von sieben Grundsätzen, die für eine christliche Spiritualität unaufgebbar erscheinen. Sie wurden aufgrund eines Entwurfes von Bittner von einem Arbeitskreis intensiv diskutiert, endgültig formuliert und seither zur Diskussion gestellt. Inzwischen haben einige Kreise wie der Evangelische Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte und Kirchen wie die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) diese sieben Grundsätze übernommen.

Seit 2001 ist er in zweiter Ehe mit der Berliner Pfarrerin Ulrike Bittner verheiratet und lebt – nach einer Zeit in Eisenhüttenstadt 2001 bis 2008 – in Liestal bei Basel und in Berlin. Aus erster Ehe hat er drei erwachsene Kinder. Seit 2002 gehört er zur evangelischen Geschwisterschaft Koinonia.

Landessportler des Jahres (Burgenland)

Die Sportlerwahl des Jahres findet im Burgenland seit 2000 statt und wird von den burgenländischen Sportjournalisten durchgeführt. Vergeben wird dieser Preis in den vier Kategorien Sportler des Jahres

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, Sportlerin des Jahres, Mannschaft des Jahres und Trainer des Jahres (seit 2002). Zunächst werden unter allen Kandidaten fünf Nominierte bekanntgegeben. Aus diesen Top 5 in jeder Kategorie wird dann in geheimer Abstimmung der Sieger gewählt, der dann offiziell bei der Nacht des Sports bekanntgegeben wird. Unterstützt wird die Sportlerwahl vom Burgenländischen Sportpool

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. Zusätzlich werden bei der Nacht des Sports auch die Wolfgang Mesko-Trophy für die besten Nachwuchssportler und der Preis der Pepi-Kamper-Stiftung vergeben.

In der Kategorie Sportler des Jahres konnte der Golfprofi Bernd Wiesberger bislang sechs Mal die Auszeichnung entgegennehmen. Der Segler Andreas Geritzer gewann die Trophäe viermal, der Ex-Radprofi René Haselbacher und Fußballer Andreas Ivanschitz gewannen die Trophäe zweimal. In der Kategorie Sportlerin des Jahres konnten die Snowboarderin Julia Dujmovits fünf Trophäen mit nach Hause nehmen. Kickboxerin Nicole Trimmel wurde drei Mal Siegerin und die Eva Friesenhahn gewannen zweimal

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. Bei der Trainer-Wahl wurde Paul Gludovatz vier Mal zum Sieger gekürt und ist somit einziger Mehrfachgewinner dieser Kategorie. Bei der Mannschaft des Jahres gewann der SV Mattersburg gleich sechs Mal. Die Oberwart Gunners siegten viermal.

Bundesstraße 47

Bundesland:

Die Bundesstraße 47 (Abkürzung B 47) ist eine in West-Ost-Richtung von der A 6 bei Wattenheim in Rheinland-Pfalz nach Walldürn in Baden-Württemberg zur B 27 verlaufende Bundesstraße. Sie führt durch die Oberrheinische Tiefebene und den Odenwald.

Die B 47 teilt sich Straßenabschnitte mit den Verläufen von Nibelungenstraße (zwischen Worms und Amorbach) und Siegfriedstraße (zwischen Worms und Lorsch bzw. Amorbach und Walldürn).

Die B 47 beginnt in Rheinland-Pfalz im Landkreis Bad Dürkheim am Nordrand des Naturparks Pfälzerwald an der nördlich von Wattenheim gelegenen Anschlussstelle „Wattenheim“ der Bundesautobahn 6. Anfangs verläuft die Bundesstraße − den Naturpark verlassend − in Richtung Norden über Hettenleidelheim in den Donnersbergkreis nach Eisenberg, wo sie das Eisbachtal kreuzt. Weiter nördlich passiert sie Kerzenheim westlich, tangiert Göllheim westlich und führt östlich an Dreisen vorbei, wo eine Anbindung an die A 63 besteht (Anschlussstelle „Göllheim“). Parallel zu dieser Autobahn und zur Pfrimm verläuft die B 47 in Richtung Nord-Nordosten nach Marnheim, wo sie einen Überrest des Pfrimmtalviadukts passiert.

Von Marnheim verläuft die B 47 im Zellertal weiterhin entlang der Pfrimm nach Osten, um über Albisheim zur Gemeinde Zellertal zu gelangen. Im anschließenden Landkreis Alzey-Worms führt sie durch Wachenheim nach Monsheim, wo die B 271 kreuzt und die B 47n (neu) von der alten Bundesstraßentrasse abzweigt, wobei beide Streckenführungen durch das Gebiet der kreisfreien Stadt Worms verlaufen:

Nach derzeit noch im Wormser Zentrum befindlicher Wiedereinmündung der B 47n verläuft die Bundesstraße nach Kreuzen der B 9 direkt östlich der Stadt auf der Nibelungenbrücke − dabei durch den alten Brückentorturm Nibelungenturm führend − über den Rhein, wobei sie auf der Brücke nach Südhessen übertritt.

In Hessen tritt die B 47 unmittelbar nach Überquerung des Rheins in das Hessische Ried bzw. den Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald ein. Darin führt sie im Kreis Bergstraße durch Rosengarten, einem nordwestlichen Stadtteil von Lampertheim, und danach südlich vorbei an Bürstadt, wo sie die B 44 kreuzt. Nach dem daran anschließenden Lorscher Wald kreuzt sie nördlich von Lorsch die Bundesautobahn 67 (Anschlussstelle „Lorsch“), wonach Anbindung zur B 460 besteht und die Weschnitz überbrückt ist. Etwas weiter östlich ist die A 5 (Anschlussstelle „Bensheim“) bei Bensheim überbrückt, worin die B 3 bzw. die Bergstraße kreuzt.

Östlich von Bensheim führt die B 47 im Tal der Lauter in stetiger Steigung durch mehrere Gemeindeteile von Lautertal hinein in den Odenwald zu den südwestlichen Hängen von Raupenstein und dem Buch bis auf eine Scheitelhöhe von 447 Meter an der Schönen Aussicht zwischen Kolmbach und der Lindenfelser Siedlung Litzelröder. Sodann geht es kurvenreich und stetig bergab über Lindenfels zum Gumpener Kreuz, dem 273 Meter hohen Sattel zwischen dem Weschnitz- und dem Gersprenztal wo sich die Straße mit der von Süden kommenden B 38 vereinigt. Die Straße wendet sich dann nach Nordosten und führt entlang des Mergbachs nach Reichelsheim im Odenwaldkreis. Hinter Beerfurth erreicht die Straße mit 190 Meter einen Tiefpunkt im Gersprenztal und zweigt dann von der B 38 in Richtung Michelstadt ab. Am Nordhang des Morsbergs führt eine kurvenreiche Steigungsstrecke über die 385 Meter hohe Spreng, den Übergang zwischen dem Gersprenz- und dem Mümlingtal oberhalb von Langenbrombach. Südlich vorbei an der Gemeinde Brombachtal gelangt die Straße über Rehbach und Steinbach hinab zu der hier 200 Meter hoch gelegenen Mümling bei Michelstadt. Zwischen Steinbach und Stockheim vereinigt sich die B 47 in südlicher Richtung eine kurze Strecke mit der B 45. Sodann zweigt sie in östlicher Richtung ab und steigt, nördlich an Dorf-Erbach vorbeiführend, durch dichten Wald hinauf bis auf eine Scheitelhöhe von 515 Meter bei dem an der bayerischen Grenze gelegenen Eulbach.

In Bayern gelangt die B 47, weiterhin durch den Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald und den Odenwald verlaufend, von Boxbrunn nach Amorbach im unterfränkischen Landkreis Miltenberg. An der Brücke über die Mud bei Amorsbrunn zweigt die Bundesstraße 469 nach Miltenberg und ins Maintal ab, während die B 47 nach Schneeberg führt, um einen Kilometer weiter östlich das Land Bayern wieder zu verlassen.

Dann tritt die B 47 nach Baden-Württemberg und damit in den Neckar-Odenwald-Kreis über, um im Naturpark Neckartal-Odenwald durch das Tal des Marsbachs zu verlaufen und am Ostrand des Odenwalds in Walldürn mit Anschluss an die B 27 zu enden.

Bundesland:

Die B 47n ist eine als Kraftfahrstraße erbaute Ortsumgehung, die südlich an Monsheim, am westlichen Wormser Stadtteil Pfeddersheim − die A 61 an der Anschlussstelle „Worms“ kreuzend − und an der Wormser Kernstadt vorbeiführt. Dem entgegen verläuft die alte Straße durch Monsheim und Pfeddersheim (wo sie von der Talbrücke Pfeddersheim überspannt ist), um anschließend durch Pfiffligheim und die Innenstadt Worms zu führen.

Der Streckenabschnitt zwischen Pfeddersheim und der Stadtgrenze Worms mit zwei getrennten Richtungsfahrbahnen ausgebaut (4-streifig). Der Abschnitt zwischen Stadtgrenze Worms (Kolpingstraße) und der Kreuzung mit der B 9 wird neu erstellt und ebenfalls mit zwei getrennten Richtungsfahrbahnen ausgebaut (4-streifig). An der Kreuzung B 47 / B 9 laufen beide Straßen zusammen, um sich dann nach 2 km an der Nibelungenbrücke Worms wieder zu trennen (B 9 Richtung Mainz und B 47 Richtung Hessen).

Nach 32 Jahren verschiedener Planungen und etlichen Änderungen ging 2007 das letzte fehlende Stück der Südumgehung (Anschluss Kolpingstraße − Bundesstraße 9) in die Planfeststellung. Das Planfeststellungsverfahren wurde im Januar 2011 abgeschlossen. Im Zuge des Neubaus sollen die bereits bestehenden Bauvorleistungen für die zweite Fahrbahn ausgebaut werden.

Von Worms bis Amorbach ist der Verlauf der B 47 identisch mit der etwa 110 km langen Ferienstraße Nibelungenstraße, die durch Teile der vorgenannten Bundesländer verläuft. Von Worms führt sie unter anderem über Bensheim und durch den Odenwald nach Amorbach, wo sie von der Bundesstraße abzweigt, um an den Main über Miltenberg nach Wertheim zu verlaufen.

Von Worms bis Lorsch und weiter östlich von Amorbach und Walldürn ist der Verlauf der B 47 identisch mit der etwa 150 km langen Ferienstraße Siegfriedstraße, die ebenfalls durch Teile der vorgenannten Bundesländer verläuft. Von Worms führt sie zum Beispiel nach Lorsch, wo sie von der Bundesstraße abzweigt. Fortan verläuft sie über Heppenheim und Hesseneck durch den Odenwald nach Amorbach, um bis Walldürn wieder identisch mit der B 47 zu verlaufen und dann weiter über Tauberbischofsheim ebenfalls an den Main nach Wertheim zu führen.

Nach der territorialen Neuordnung Deutschlands durch den Wiener Kongress gehörte ein großer Teil des Odenwaldes zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt. 1840 entstand die Landstraße zwischen Worms, Bensheim, Lindenfels und Michelstadt. Diese Straße war die erste Chaussee, die den Odenwald in Ost-West-Richtung durchquerte. Der Abschnitt zwischen Worms und Bensheim erhielt bei der Fernstraßennummerierung 1932 die Nummer 47, aus der dann durch Erweiterungen die heutige Bundesstraße 47 hervorging.

Direkt nordöstlich von Marnheim steht 50 m südlich der B 47 ein Überrest der Eisenbahnbrücke Pfrimmtalviadukt, die auch Marnheimer Brücke bzw. Tor zum Zellertal genannt wird.

Am östlichen Ortsrand von Pfeddersheim überspannt die Talbrücke Pfeddersheim auf einer Länge von ca. 1,5 km und in max. 30 m Höhe das Tal der Pfrimm. Die Brücke ist Teil der A 61 zwischen Alzey und Worms.

Bei Worms wird im Rahmen der B 47 der Rhein und somit die Landesgrenze zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen auf der Nibelungenbrücke Worms überquert. Es handelt sich dabei um zwei parallel geführte Brückenbauwerke, der alten Nibelungenbrücke von 1953 mit ihrem sehenswerten Brückenturm von 1898 und der neuen Nibelungenbrücke von 2008.

Folgende Projekte liegen derzeit im Stadium des Planfeststellungsverfahrens:

B 1 • B 2 • B 2 R • B 3 • B 4 • B 4 R • B 5 • B 6 • B 7 • B 8 • B 9 • B 10 • B 11 • B 12 • B 13 • B 14&nbsp

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;• B 15 • B 16 • B 17 • B 19 • B 20 • B 21 • B 22 • B 23 • B 25 • B 26 • B 27 • B 28 • B 29 • B 30 • B 31 • B 32 • B 33 • B 34 • B 35 • B 36 • B 37 • B 38 • B 39 • B 40 • B 41 • B 42 • B 43 • B 44 • B 45 • B 47 • B 48 • B 49 • B 50 • B 51 • B 52 • B 53 • B 54 • B 55 • B 56 • B 57 • B 58 • B 59 • B 61 • B 62 • B 63 • B 64 • B 65 • B 66 • B 67 • B 68 • B 69 • B 70 • B 71 • B 72 • B 73 • B 74 • B 75 • B 76 • B 77 • B 79 • B 80 • B 81 • B 82 • B 83 • B 84 • B 85 • B 86 • B 87 • B 88 • B 89 • B 90 • B 91 • B 92 • B 93 • B 94 • B 95 • B 96 • B 97 • B 98 • B 99

B 100 • B 101 • B 102 • B 103 • B 104 • B 105 • B 106 • B 107 • B 108 • B 109 • B 110 • B 111 • B 112 • B 113 • B 115 • B 122 • B 156 • B 158 • B 166 • B 167 • B 168 • B 169 • B 170 • B 171 • B 172 • B 173 • B 174 • B 175 • B 176 • B 178 • B 179 • B 180 • B 181 • B 182 • B 183 • B 184 • B 185 • B 186 • B 187 • B 188 • B 189 • B 190 • B 191 • B 192 • B 193 • B 194 • B 195 • B 196 • B 197 • B 198 • B 199

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B 156a • B 160

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Güllaç

Güllaç ist eine türkische Süßspeise aus dünnen Reisblättern, die in einer mit Zucker aufgekochten und mit Rosenwasser aromatisierten Milch eingeweicht, mit Walnusskernen gefüllt und mit Granatapfelkernen dekoriert werden. Es handelt sich um eine traditionelle Süßspeise des Fastenmonats Ramadan

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Güllaç gehört zu den traditionellen türkischen Desserts, die in den Palastküchen und in den Haushalten der Oberschicht des Osmanischen Reichs besonders geschätzt wurden. Bis heute wird es wegen seiner leichten Verdaulichkeit besonders gerne im Fastenmonat Ramadan serviert.

Die Zutaten sind überschaubar, die Zubereitung jedoch benötigt einiges Geschick:

Die erforderlichen hauchdünnen Reisblätter, die aus Reismehl, Stärke und Wasser hergestellt werden, kauft man heutzutage praktisch ausnahmslos fertig, so dass sich die Zubereitung im modernen Haushalt entscheidend vereinfacht hat. Für das Grundrezept wird Honig oder Zucker in heißer Milch aufgekocht und mit Rosenwasser parfümiert. Die Reisblätter

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, die ebenfalls Güllaç heißen, werden mit der Milch getränkt und mit gehackten Walnusskernen bestreut. Die eingeweichten Blätter werden entweder schichtenweise, wie Baklava, übereinander gelegt oder einzeln aufgerollt und mit Granatapfelkernen verziert

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Es gibt verschiedene Varianten, zum Beispiel Füllungen mit Trockenobst, gehackten Nüssen, Crèmes oder geriebenen Äpfeln. Statt mit Rosenwasser wird die Speise gelegentlich auch mit Vanilleschote aromatisiert.

Bildstein von Smiss (Garda)

Der Bildstein von Smiss im Kirchspiel Garda (Smiss I genannt) auf der schwedischen Insel Gotland ist ein in die 200 Jahre währende, mittlere Periode der drei Bildsteinepochen fallendes Exemplar, deren Hauptmerkmal die Verwendung von Tiermotiven ist.

Zwischen 500 und 700 n. Chr

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. entstand auf Gotland der erste, gegenständliche Elemente verwendende Bildsteinstil, mit Steinen vom so genannten Typ 2. Die Zeichnungen wurden nicht mehr ausschließlich geometrisch, wie vorher, nicht völlig bildhaft wie nachher, und nicht flächig angelegt

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, sondern als Umrisslinien geritzt. Einige Steine sind beidseitig identisch geritzt.

Die Steine der Epoche sind allgemein klein und werden deshalb auch Zwergsteine genannt – der als Smiss I bezeichnete hat 73 cm Höhe. Dominierendes Motiv ist ein entenähnlicher Vogel und ein stark schematisiert gezeichnetes Boot mit einer vertikal gestellten Axt

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, die von ihrer Position her auch als axtförmiges Segel beschrieben wird. Der Rand ist mit einem so genannten „winkelgebrochenem Muster“ versehen. Ein völlig gleichartiger jedoch nur 55 cm hoher Stein (Broa VII) stammt aus dem Kirchspiel Halla. Die Steine stehen heute in Gotlands Fornsal in Visby.

Nicolas Flamel

Nicolas Flamel, auch Nicholas Flamel (* wahrscheinlich 1330 in Pontoise; † um 1413 in Paris, traditionell aber 1418), war ein erfolgreicher französischer Schreiber, Schriftsteller, Handschriften- und möglicherweise Immobilienhändler, der posthum als Alchemist Berühmtheit erlangte. Der Legende zufolge soll er den Stein der Weisen gefunden und die Unsterblichkeit erlangt haben.

Nach Claus Priesner und Didier Kahn ist sein Ruf als Alchemist eine später geschaffene Legende, weil man sich seinen Reichtum zu Lebzeiten nicht erklären konnte, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass er sich mit Alchemie befasste oder Autor eines alchemistischen Werkes ist.

Flamel stammte aus bescheidenen Verhältnissen als Sohn von Juden, die zum Katholizismus konvertieren mussten. Bei seinem Vater erlernte er das Handwerk des Kopisten und erhielt eine gründliche Ausbildung bei Benediktinermönchen. Neben Hebräisch und Französisch beherrschte er auch Latein. Ab 1355 war er mit der Witwe Perenelle (Pernelle) verheiratet. In Paris arbeitete er zunächst als öffentlicher Schreiber und führte zusammen mit seiner Frau einen kleinen Laden bei der Kirche St-Jacques-de-la-Boucherie, der er 1399 ein Kirchentor stiftete. In der Nähe richtete Flamel außerdem eine Werkstatt ein, die sich auf die Herstellung von kostbaren Manuskripten spezialisierte. Zu seinen Kunden gehörte möglicherweise auch der Herzog Jean de Berry. Mit der Zeit erlangte Flamel einen beachtlichen Reichtum, mit dem er zahlreiche Stiftungen für Kirchen und Hospize sowie Armenspeisungen finanzierte. Als Gegenleistung wurden an den Gebäuden allegorische Darstellungen nach seinen Anweisungen angebracht.

1410 entwarf Flamel seinen eigenen Grabstein, der noch heute im Musée national du Moyen Âge in Paris erhalten ist. Entgegen einer häufig aufgestellten Behauptung finden sich auf dem Stein keine arkanen Symbole, lediglich Darstellungen der Apostel Petrus und Paulus mit Jesus Christus als Weltenherrscher in der Mitte sowie Flamel selbst als verwesender Leichnam (Transi) am Fuß. Damit stellt der Stein ein frühes Beispiel für den im Spätmittelalter verbreiteten Totenkult dar, der später in den zahlreichen Darstellungen des Totentanzes gipfeln sollte.

In Paris wurde eine Straße nach Flamel benannt. Sie befindet sich zwischen den Metro-Stationen Châtelet und Hôtel de Ville und kreuzt die Rue Pernelle, die nach seiner Frau benannt wurde.

1561 gab Jacques Gohorry, selbst Autor alchemistischer Schriften, einen Sammelband mit drei Texten über die Transmutation der Metalle heraus. Einer davon, die Sommaire Philosophique, erschien unter dem Namen Flamels. Dieses Werk wurde wiederholt aufgelegt und in verschiedene Anthologien aufgenommen.

Flamel werden außerdem Arbeiten zu dem erst 1612 in Paris erschienenen alchemistischen Buch Livre des figures hiéroglypiques zugeschrieben. 1624 erfolgte die Herausgabe in englischer Sprache in London (Herausgeber Erinaeus Orandus), 1681 in Hamburg auf deutsch („Des berühmten Philosophi Nicolai Flamelli Chymische Werke“). Es enthält eine Reihe von Darstellungen, die angeblich von Flamel als Giebelschmuck für den Friedhof Cimetière des Innocents in Auftrag gegeben worden sind, der heute nicht mehr erhalten ist. Im Vorwort des Herausgebers findet sich die Geschichte von Flamels Werdegang als Alchemist.

Nigel Wilkins bezweifelt in seiner Biographie Flamels die Herkunft seines Wohlstands aus alchemistischer Tätigkeit. Da seine Frau zuvor bereits zwei Mal verwitwet war, brachte sie wahrscheinlich ein beträchtliches Erbe mit in die Ehe. Laut Wilkins konnte Flamel im Zusammenhang mit den Wirren des Hundertjährigen Krieges außerdem einige sehr einträgliche Immobiliengeschäfte tätigen. Bereits im 18. Jahrhundert war Flamels Autorschaft für das Livre des figures hiéroglyphiques von einem gewissen Abbé Villain bezweifelt worden. Wilkins hält es stattdessen für ein Werk des Herausgebers, der die Übersetzung nur fingiert habe. Der Inhalt sei aus früheren alchemistischen Schriften, bekannten Einzelheiten aus Flamels Leben und mündlichen Traditionen zusammengestellt worden.

Obwohl das Buch auf das Jahr 1399 datiert ist, glaubt Claude Gagnon anhand des benutzten Vokabulars und der behandelten Vorstellungen nachweisen zu können, dass es nicht vor 1590 entstanden sein kann. Bei dem als Herausgeber genannten Arnaud de la Chevalerie handele es sich in Wirklichkeit um den bekannten Kabbalisten François Béroalde de Verville.

Dem Vorwort des Livre des figures hiéroglyphiques zufolge erschien Flamel 1357 ein Engel im Traum, der ein Buch zeigte, dessen Inhalt nur Flamel zugänglich wäre. Das Buch, das Flamel dann tatsächlich für lediglich zwei Florine erwarb, soll in drei Kapiteln von jeweils sieben Seiten die Stufen der Herstellung des Steins der Weisen in allegorischen Darstellungen enthüllt haben. Allerdings gelang ihm die Entschlüsselung erst nach 21 Jahren. Hierzu reiste er nach Spanien, wo er sich Hilfe bei den dortigen Alchemisten erhoffte, was zunächst jedoch vergeblich blieb. Erst auf der Rückreise von Santiago de Compostela identifizierte ein mitreisender Gelehrter namens Maître Canches (ebenfalls ein jüdischer Konvertit) das Buch als ein Werk mit dem Titel Habraham, Juif, Prince, Prêtre, Lévite, Astrologue & Philosophe; à la Nation des Juifs que l’ire de Dieu a dispersé dans les Gaules, etc mcm taschen sale, und lieferte einige Hinweise für dessen Entschlüsselung. Allerdings verstarb Maître Canche, bevor er das Buch, das Flamel in Paris aufbewahrte, persönlich studieren konnte.

Am 17. Januar 1382, einem Rosenmontag – dieses Datum fiel allerdings auf einen Freitag –, soll dann Flamel zusammen mit seiner Frau Pernelle erstmals die Herstellung von Silber aus Quecksilber gelungen sein; am 25. April desselben Jahres die Herstellung von Gold.

Zweifler vermuteten später hingegen, das „Buch Abrahams des Juden“ sei in Wirklichkeit eine Beschreibung der Verstecke gewesen, in denen die aus Frankreich vertriebenen Juden ihre Schätze vergraben hätten. Noch in Zedlers Lexikon von 1735 findet sich das Gerücht, die Entdeckung des Steins der Weisen sei nur eine Schutzbehauptung Flamels gewesen, um die Unterschlagung von öffentlichen Geldern zu vertuschen.

Weitere Legenden kreisen um Flamels angebliche Entdeckung des Elixiers des ewigen Lebens. So sollen er und seine Frau ihren Tod nur vorgetäuscht haben, und Schatzsucher, die in Flamels Grab versteckte Schätze vermuteten, hätten dieses leer vorgefunden. Zu diesen Gerüchten trugen anscheinend die alchemistischen Schriften bei, die noch lange nach seinem Tod unter seinem Namen erschienen. Der französische Kaufmann Paul Lucas (1664–1737) brachte von seinen Reisen zu Beginn des 18. Jahrhunderts Geschichten nach Europa zurück über Begegnungen der Einheimischen in der Türkei mit dem unsterblichen, ewig jugendlichen Flamel, der selbst wiederum bis nach Indien gelangt sein soll. Diese Erzählungen weisen deutliche Ähnlichkeiten mit der Legende vom ewigen Juden auf

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. Später gingen ähnliche Gerüchte über Langlebigkeit und weite Reisen auch auf Gestalten wie den Grafen von Saint Germain über.

Nach dem Bekanntwerden der sogenannten „Geheimdossiers des Henri Lobineau“ Ende der 1960er Jahre wurde Nicolas Flamel als angeblicher Großmeister von 1398 bis 1418 Teil der Verschwörungstheorien rund um die Geheimorganisation Prieuré de Sion. Obwohl bekannt wurde, dass es sich bei diesen „Dossiers“ um Fälschungen des Pierre Plantard handelt, wird Flamel in der Populärkultur weiterhin mit dem „Geheimnis von Rennes-le-Chateau“, dem „Schatz der Katharer“, in Verbindung gebracht.

Die später legendenhaft überformte Figur des Flamel taucht immer wieder in der Literatur auf.

The Pit FM

The Pit FM war ein australisches Internetradio mit Sitz in Perth. Pit FM wurde 2010 gegründet und ist auf die Metal-

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, Punk- und Hardcore-Punk-Szene spezialisiert.

Newcomer-Bands haben die Möglichkeit eigens komponierte Stücke zum Sender zu schicken und im Airplay gespielt zu werden. Es werden auch Stücke von bekannten Acts auf The Pit FM gespielt. Der Online-Radiosender wählt jährlich das Album des Jahres. Die Vorschläge hierfür werden von den Hörern des Senders angenommen.

Zur Pit FM Crew gehören Trev McDonnell, Dylan Tonge, Ryan OByrne, Dan Hynes, Dave Jenner, James Gamble, Brendan Hall, Ryan Johnson, Ryan lee, Michael Banting, Julian Bridge-Meek, Jacob Impson, Noah Skape, Pat Decline, Kyle Jones, Colin Dickie, Aaron Kenner, Phoebee Frost, Mitch Bowman, Kieran Molloy

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, Paul Macfarlan, Tahnee Graham und Blake Heldt.

Der Radiosender veröffentlichte bereits Interview mit Four Year Strong, In This Moment, Eskimo Callboy, Steel Panther, Before The Murder, You Me at Six, Saves the Day, A Traitor Among Us, Athenas Grace und Chunk, No Captain Chunk!. Diese Interviews können unter der Rubrik Podcasts angehört und runtergeladen werden

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Weitere Rubriken sind Artist of the Week, Album of the Week und Is Anyone Up in…?.

2012 Gab Trev McDonnell bekannt das The Pit FM geschlossen wird. Dies vor allem aus privaten Gründen. Trev McDonnell gründete mit Project: Hive eine eigene Konzertagentur.

Kromfohrländer

Deutschland

38–46 cm

Rüde: 11–16 kg
Hündin: 9–14 kg

Der Kromfohrländer ist eine von der FCI anerkannte deutsche Hunderasse (FCI-Gruppe 9, Sektion 10, Standard Nr. 192). Seit Oktober 2012 wird er vom AKC im Hinblick auf eine mögliche Anerkennung im Foundation Stock Service geführt.

Der Kromfohrländer ist eine der jüngsten deutschen Hunderassen. Die Erstzüchterin, Ilse Schleifenbaum, wohnte bei Siegen im südlichen Nordrhein-Westfalen nahe der Gemarkung „Krom Fohr“, was auf hochdeutsch „krumme Furche“ heißt. So entstand der Name Kromfohrländer. Die Idee entstand etwa im Jahre 1945, als Schleifenbaum einen streunenden Hund, vermutlich einen Griffon-Vendéen-Rüden aufnahm

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, der durchziehenden GIs entlaufen war. Bei der Verpaarung mit einer Foxterrierhündin entstand ein sehr homogener Wurf, der dazu ermutigte, weitere Verpaarungen zu versuchen. So wurden ab 1946 gezielt die Tiere dieser zwei Rassen miteinander verpaart (Hybridzucht) und es wurde mit diesen Tieren weitergezüchtet, bis der Phänotyp sich stabilisierte und so der Grundstock für eine neue Rasse entstand. Die Rasse wurde 1955 vom Verband für das Deutsche Hundewesen und der Fédération Cynologique Internationale anerkannt.

1960 wurde in diese Rasse nochmals ein Foxterrier eingekreuzt und die resultierenden Hybridhunde für die Weiterentwicklung der Rasse verwendet. Der Zuchtverband sieht in der Reinzucht der Rasse das oberste Ziel seiner Zuchtarbeit

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Es gibt zwei verschiedene Varietäten dieses bis 46 cm großen und bis 16 kg schweren Hundes, die durch die Haarart bestimmt werden: Rauhaar und Glatthaar

Die Farbe ist weiß; hellbraune, rotbraune bis stark dunkelbraune Abzeichen in Form von verschieden großen Flecken oder als Sattel. Die Ohren sind seitlich hoch angesetzte, nicht oberhalb des Schädeldaches gefaltete Kippohren; von dreieckiger Form mit abgerundeten Spitzen.