Wolfgang J. Bittner

Wolfgang J. Bittner (* 17. November 1947 in Graz) ist ein evangelisch-reformierter Theologe, Pfarrer, Referent und Buchautor mit Schwerpunkt in biblisch-christlicher Spiritualität.

Bittner wurde am 17. November 1947 in Graz geboren, wo er auch seine ersten Jahre verbrachte. Später wuchs er in Bruck an der Mur in der Steiermark auf

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. Nach Grund-, Haupt- und Handelsschule war er fünf Jahre lang Angestellter in einem Reisebüro. 1968 zog er für eine dreijährige Diakonen-Ausbildung in die Schweiz. Nach zwei Jahren als Gemeindediakon wurde er 1973 Dozent für biblische Theologie in Aarau (Schweiz). Ab 1978 holte er das Abitur, die Maturität, nach und studierte Theologie auf dem zweiten Bildungsweg an der Kirchlich-Theologischen Schule und an der Universität Basel.

1985 bis 1991 hatte er ein evangelisch-reformiertes Pfarramt im Kanton Aargau (Schweiz) inne und doktorierte 1987 an der Universität Basel im Fach Neues Testament bei Markus Barth. Ab 1991 arbeitete er wissenschaftlich weiter an der Universität Bern und an der Universität Basel. Seit 1997 ist er freiberuflich in der Schweiz und in Deutschland tätig. Seit 1999 ist er teilzeitlich als Studienleiter der Fritz Blanke-Gesellschaft in Zürich angestellt. 2003 bis 2010 war er daneben teilzeitlich Beauftragter für Spiritualität der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und 2010 bis 2011 in derselben Funktion im Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte. In den Jahren 2006 bis 2011 hatte er einen Lehrauftrag für christliche Spiritualität an der Freien Universität Berlin sowie an der Humboldt-Universität Berlin.

Bittner publizierte Beiträge zur Frage der Kirche in der Zukunft (Kirche – Wo bist du?; Kirche, das sind wir!). Daneben ist er Referent im Bereich der biblisch-christlichen Spiritualität. Er ist davon überzeugt, dass die christliche Tradition eine Vielfalt geistlicher Wege zur Gestaltung der je eigenen Spiritualität kennt: biblische Betrachtung, Schweigegebet, Kontemplation, Herzens- und Jesusgebet und andere mehr. Diese Formen gibt er in seinen Kursen weiter. Außerdem kombiniert er Kenntnisse der Bibel

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, der hebräischen Sprachgestalt und der damaligen jüdischen Umwelt mit der Lebenssituation der Menschen von heute. Er leitet Menschen zu biblischer Meditation an, damit sie befähigt werden, selbständig auf Gott zu hören. Wichtig ist ihm die Verbindung von biblischer Betrachtung und Kontemplation, der Lectio divina. So setzt er sich dafür ein, die Scala claustralium von Guigo II. im evangelischen Bereich bekannt zu machen und mit vertiefenden, einfachen Übungen für die heutige Praxis weiterzuentwickeln. In einzelnen Studientagen führt er in einzelne Themen der Vielfalt christlicher Theologie ein: biblische Apokalyptik; wie hat Jesus seinen Weg erkannt?; Sterben, Begräbnis, Tod und Auferstehung; die Bedeutung hebräischer Wirklichkeits-Auffassung für das christliche Denken; wie spricht die Bibel über das Geheimnis des Bösen?; unsere Gebetspraxis und unser Gottesbild.

Neben Einkehrwochenenden und Einkehrwochen, Vorträgen, Oasentagen und Seminaren in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich leitet er seit 2006 zusammen mit Traudl Priller von der Communität Koinonia im Namen der EKBO (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) eine anerkannte dreijährige berufsbegleitende Ausbildung zur/zum Meditationsleiterin/Meditationsleiter.

Auf Bittners Initiative hin bildete sich 2011 das Netzwerk christliche Spiritualität. Anliegen des Netzwerkes ist die Klärung, was unter christlicher Spiritualität in der Unterscheidung zu anderen Spiritualitäten verstanden werden kann. Ein verantwortlicher Dialog mit heute vertretenen spirituellen Ansätzen – sowohl mit christlichen wie mit interreligiösen – setzt die Klärung der eigenen Position voraus. Diesem Anliegen dient die Formulierung von sieben Grundsätzen, die für eine christliche Spiritualität unaufgebbar erscheinen. Sie wurden aufgrund eines Entwurfes von Bittner von einem Arbeitskreis intensiv diskutiert, endgültig formuliert und seither zur Diskussion gestellt. Inzwischen haben einige Kreise wie der Evangelische Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte und Kirchen wie die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) diese sieben Grundsätze übernommen.

Seit 2001 ist er in zweiter Ehe mit der Berliner Pfarrerin Ulrike Bittner verheiratet und lebt – nach einer Zeit in Eisenhüttenstadt 2001 bis 2008 – in Liestal bei Basel und in Berlin. Aus erster Ehe hat er drei erwachsene Kinder. Seit 2002 gehört er zur evangelischen Geschwisterschaft Koinonia.

Roger Waters

George Roger Waters (* 6. September 1943 in Great Bookham, Großbritannien) ist ein britischer Sänger, Bassist, Komponist und Texter. Bekanntheit erlangte er als Mitglied der Rockgruppe Pink Floyd, die er mitbegründete.

Waters wurde 1943 als zweiter Sohn von Mary und Eric Fletcher Waters in der Grafschaft Surrey geboren. Sein Vater war Sohn eines Minenarbeiters, frommer Christ, anfänglich Aktivist der Labour Party und später Mitglied der Communist Party of Great Britain. In den ersten Kriegsjahren fuhr dieser als Kriegsdienstverweigerer Krankenwagen während der Luftschlacht um England; später änderte er seine Einstellung zum Pazifismus und ging zur British Army. Als Offizier der 8th Royal Fusiliers starb Eric Waters im Februar 1944 in Anzio (Italien) im Kampf gegen die deutsche Wehrmacht. Der Tod seines Vaters belastet Waters nach eigener Aussage bis heute; er hat den Krieg und seine Kindheit ohne den Vater in vielen seiner Songs thematisiert.

Waters schreibt meist melancholische Texte, die häufig persönliche Erfahrungen mit einer beißenden und sarkastischen Gesellschaftskritik verbinden. Sie sind von einer pessimistischen Sicht auf die moderne Gesellschaft gekennzeichnet. Das Album The Wall weist autobiografische Teile aus Waters’ Leben auf. Das letzte Pink-Floyd-Album mit Waters, The Final Cut entwickelt einige der Themen aus The Wall weiter und ist seinem Vater gewidmet.

Sein Jugendfreund und Bandkollege Syd Barrett und dessen psychische Probleme haben Waters ebenfalls sehr beeinflusst und wurden in mehreren Werken verarbeitet: Barrett wurde das Album Wish You Were Here von 1975 gewidmet, dessen Titelstück als auch Shine On You Crazy Diamond sich auf ihn beziehen. Außerdem nimmt bereits das vorhergegangene Konzeptalbum The Dark Side of the Moon Bezug auf Barretts Verfassung.

Zu seinen frühesten musikalischen Einflüssen zählen US-amerikanische Blues-Sängerinnen und Sänger, aber auch Folkmusiker. Auch die 1960er Jahre haben Roger Waters als Songwriter beeinflusst: „Wenn ich fünfzig Songs nennen müsste, die ich gerne geschrieben hätte, dann wären nur sehr wenige davon nicht von Dylan und Lennon“. Roger Waters’ erstes Instrument war die Gitarre, auf der er sich Folk-Songs beibrachte und mit Stücken wie If (Atom Heart Mother) oder Grantchester Meadows (Ummagumma) kultivierte. Bei Sigma 6, seiner ersten Band mit Nick Mason und Richard Wright, spielte er noch Gitarre. Sein erster E-Bass war ein Modell der Firma Rickenbacker, der unter anderem von Paul McCartney und später auch von Chris Squire gespielt wurde und der dadurch berühmt wurde. Waters’ Hauptinstrument wurde der Fender Precision-Bass. Roger Waters ist Autodidakt auf seinem Instrument. Stilistisch knüpfte er als Solomusiker anfangs an seine alte Band Pink Floyd an, später kamen Einflüsse von Funk und Soul zum Tragen. Roger Waters ist im Jahr 2012 mit 88 Millionen US-Dollar der Musiker mit dem zweithöchsten Jahreseinkommen gewesen.

1965 gründete er mit seinen Studentenfreunden Richard Wright und Nick Mason die Band „Sigma 6“, aus der später Pink Floyd hervorgehen sollte. Nach dem Weggang des Frontmannes, Hauptkomponisten und Songschreibers Syd Barrett 1968 wurde er nach und nach zunächst zum lyrischen, später dann zum musikalischen Kopf der Gruppe. Am stärksten ist seine künstlerische Handschrift bei den Alben Animals, The Wall und The Final Cut (Pink Floyd) zu spüren. Letzteres ist das einzige Album der Gruppe, das ausschließlich aus Waters-Kompositionen besteht.

Das Konzept, die Bühnenshow, sowie der Film zu The Wall sind ebenfalls maßgeblich von Waters beeinflusst.

1983

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, nach Fertigstellung von The Final Cut, einer ersten Solo-LP The Pros and Cons of Hitch Hiking und begleitender Tour (u. a. mit Eric Clapton 1984/85) wollte Waters die Band auflösen, was jedoch auf den Widerstand der übrigen Mitglieder stieß. Daraufhin verkündete er Ende 1985 seinen Ausstieg aus der Band in der Annahme, diese sei nun außerstande ohne den kreativen Kopf weiterzumachen. Nachdem David Gilmour und Nick Mason (Wright war schon auf der The Wall Tournee nur noch Gastmusiker und nicht mehr Bandmitglied) jedoch ankündigten, unter dem Namen Pink Floyd weiter Platten veröffentlichen zu wollen, folgte eine langjährige juristische Auseinandersetzung. Waters unterlag letztendlich und man einigte sich 1987 außergerichtlich.

Im Verlauf seiner weiteren Karriere als Solokünstler veröffentlichte Waters zahlreiche Alben, die zwar von Kritikern und Fans meist sehr positiv aufgenommen wurden (insbesondere Amused to Death), aber bei weitem nicht an den kommerziellen Erfolg von Pink Floyd heranreichen konnten.

Waters hatte bereits 1984 mit The Pros and Cons of Hitchhiking ein Soloalbum veröffentlicht, dessen Demos zur gleichen Zeit wie die zu The Wall entstanden waren (und als solche auch der Band präsentiert wurden, diese entschied sich für das The Wall-Konzept)

Waters tourte 1987 weltweit mit der aufwändigen Radio K.A.O.S. Show, basierend auf dem gleichnamigen Konzeptalbum

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. Die Tournee stand allerdings, besonders in den USA, in direkter Konkurrenz zu der aktuellen Tour seiner alten Band Pink Floyd. Im Vergleich dazu füllte Waters solo die deutlich kleineren Hallen. Als Folge verzichtete Waters zunächst auf weitere Tourneen.

Ein Teil der außergerichtlichen Einigung mit seinen alten Bandkollegen sah vor, dass die kompletten Aufführungsrechte des The Wall-Konzeptes bei Waters verblieben. Am 21. Juli 1990 organisierte er anlässlich des Mauerfalls eine spektakuläre Inszenierung von The Wall auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Zahlreiche international bekannte Künstler, darunter Van Morrison, Bryan Adams, Joni Mitchell, Sinéad O’Connor, Cyndi Lauper, die Scorpions und Tim Curry wirkten an dem von 250 000 Zuschauern besuchten Open-Air-Konzert, das weltweit live per Satellit übertragen wurde, mit.

Amused to Death von 1992 ist Waters‘ bislang letztes Studioalbum. Das Album ist eine umfassende Medienkritik und basiert auf dem gleichnamigen Buch von Neil Postman. Es geht hier um die Frage, inwieweit sich der Mensch durch den ihm von den modernen Massenmedien suggerierten Hedonismus selbst die Existenzgrundlage entzieht. Zudem setzt sich Roger Waters hier mit der Niederschlagung der Demokratiebewegung in der Volksrepublik China auseinander. In Watching TV schildert er die menschenverachtende Berichterstattung durch CNN über die Niederschlagung auf dem Tian’anmen-Platz vom 3./4. Juni 1989. Roger Waters erweiterte die Medienkritik Postmans um die aggressive Politik der US-Regierung unter George H. W. Bush. Grundlage aller seiner Texte ist die Entfremdung des Menschen durch ökonomische Zwänge und Desinformation. Direkt greift Roger Waters Andrew Lloyd Webber und damit indirekt Tim Rice an (The Miracle), deren Shows und Musicals die Menschen nur ruhigstellen sollen und nicht zum Mitdenken anregen. Diese Musicals sind der Schlusspunkt des Amusements nach Fernsehpredigten (What God Wants Part 1), Kriegsberichterstattung (Perfect Sense Part 1), Betroffenheitsjournalismus (Late Home Tonight 1) und Breaking-News-Sensationsberichterstattung (Watching TV).

1994 lehnte Waters eine Einladung seiner ehemaligen Kollegen von Pink Floyd ab, gemeinsam in London das komplette Album The Dark Side of the Moon zu spielen.

Nach mehreren Jahren ohne Auftritte und Veröffentlichungen kehrte Waters 1999 mit der In The Flesh Tour zurück, die bis 2002 andauerte und mit einer Zusammenstellung aus Solostücken und älteren Pink Floyd-Stücken überraschend erfolgreich war und auf CD und DVD verewigt wurde.

Mitte 2004 wurde von der Miramax Films bekannt gegeben, dass von Roger Waters eine Broadway-Produktion von The Wall geplant wird.

Im September 2004 gab Waters zwei neue Stücke auf seiner Homepage im Internet frei, mit den Titeln To Kill The Child und Leaving Beirut. Beide Titel waren vom Irakkrieg 2003 inspiriert.

Nach der Tsunami-Katastrophe im Dezember 2004 spielte Waters gemeinsam mit Eric Clapton Wish You Were Here auf einem NBC-Benefizkonzert.

Am 2. Juli 2005 stand Roger Waters erstmals nach 24 Jahren wieder gemeinsam mit Pink Floyd bei dem von Bob Geldof organisierten Live-8-Konzert in London auf der Bühne.

Zu Beginn des Jahres 2005 hatte Waters seine Oper Ça Ira über die französische Revolution fertiggestellt. Das Album wurde am 26. September weltweit als Doppel-SACD mit umfangreichem Making-Of-Material veröffentlicht. An dieser klassischen Oper arbeitete Roger Waters seit 1992.

Von Juni 2006 bis Oktober 2006 ging Waters auf ausgedehnte Europa- und Nordamerika-Tournee (The Dark Side of the Moon Tour), während der er u. a. auch auf dem bekannten Rockfestival im dänischen Roskilde sowie beim Rock in Rio-Festival in Lissabon auftrat. Die Tour wurde von Januar 2007 bis Juli 2007 als The Dark Side of the Moon Worldtour mit Konzerten in 25 Ländern in Australien, Asien (darunter Waters’ erster Auftritt in China), Südamerika, Europa und Nordamerika fortgesetzt.

Roger Waters trat im Rahmen der weltweiten Live Earth-Konzertserie am 7. Juli 2007 im Giants Stadium New Jersey auf und spielte Songs aus den Pink-Floyd-Alben The Wall und The Dark Side of the Moon.

In den Jahren 2010 und 2011 brachte Roger Waters The Wall zum ersten Mal seit 1990 wieder in kompletter Länge auf die Bühne. Die Tour startete am 15. September 2010 in Toronto, Kanada, durchquerte daraufhin die USA und schloss den Nordamerika-Teil der Tour am 21. Dezember in Mexiko-Stadt ab. Am 21. März 2011 kam die Tour daraufhin nach Europa, wo sie in Lissabon, Portugal, startete und bis zum 7. Juli dauerte, wo in Mailand, Italien, die Tour ihren Abschluss fand. Der Tourplan umfasste 115 Auftritte.

Am 12. Mai 2011, während der Tournee The Wall, traten die beiden übrig geblieben Pink-Floyd-Mitglieder, David Gilmour und Nick Mason, mit Waters in der Londoner O2-Arena auf. Zusammen mit Gilmour spielte Waters das Stück Comfortably Numb. Mason und Gilmour spielten gemeinsam bei Outside the Wall mit. Waters verneinte in einem Interview, dass dies bedeuten würde, dass Pink Floyd sich wieder vereinigen würden.

Waters gab sich 2006 bei einem Besuch des Westjordanlandes als Unterstützer der Kampagne Boycott, Divestment and Sanctions zu erkennen und sprühte die Textzeile „We don’t need no thought control“ aus dem Lied Another Brick in the Wall auf eine israelische Sperranlage. Im Oktober 2012 wurde er Mitglied der Jury des Russell-Tribunal zu Palästina. Im Dezember 2012 sagte Stevie Wonder einen Auftritt in Israel ab, nachdem Waters ihn dazu aufgefordert hatte. Waters verglich die israelische Regierung mit dem ehemaligen südafrikanischen Apartheid-Regime. Im April 2013 sagte Waters, dass er seinen Boykottaufruf gegen Israel überdenke, und wies darauf hin, dass sein Brief an Mitmusiker nicht veröffentlicht worden sei. Im August 2013 folgte jedoch ein öffentlicher Aufruf von Waters an seine ‚Brüder und Schwestern aus der Rock-and-Roll-Familie‘, einem kulturellen Boykott Israels beizutreten. Konkret rief er im Mai 2014 die Rolling Stones auf, ihr für den Sommer geplantes erstes Konzert in Israel abzusagen. In Tel Aviv zu spielen wäre moralisch gleichwertig mit einem Auftritt in Südafrika zu Zeiten der Apartheid.

Seit September 2010 verwendet Waters bei Konzerten einen fliegenden Ballon in Form eines Schweines, auf dem neben Kreuzsymbol, Mondsichel mit Stern, Hammer und Sichel, den Logos von Shell und McDonald’s, einem Dollarzeichen und einem Mercedes-Stern auch ein Davidstern abgebildet ist. Damit möchte er „das Böse, insbesondere das Böse von willkürlicher Herrschaft“ symbolisieren. Das Simon Wiesenthal Zentrum kritisierte den Ballon als antisemitisch.

In einem Interview mit dem politischen Magazin CounterPunch verglich Waters die Politik Israels direkt mit dem Holocaust. Waters wurde für die Äußerung von jüdischer Seite heftig kritisiert.

Waters ist zum vierten Mal verheiratet.

1969 heiratete Waters seine Jugendliebe Judy Trim, eine Töpferin. Ihr Bild war im Klappcover der ursprünglichen Version von Ummagumma abgedruckt, wurde aber bei späteren CD-Veröffentlichungen nicht mehr gezeigt. Sie hatten keine Kinder. 1975 wurde die Ehe geschieden. Trim starb 2001.

1976 heiratete Waters Lady Carolyne Christie, Nichte von Lawrence Dundas, 3. Marquess of Zetland. Sie haben einen Sohn, Harry Waters, ein Musiker und Keyboarder, der seit 2006 mit seinem Vater spielte, und eine Tochter, India Waters, die als Model gearbeitet hat. Christie und Waters wurden 1992 geschieden.

Der dritten Ehe, von 1993–2001 mit Priscilla Phillips, entstammt Waters‘ Sohn Jack Fletcher.

2004 verlobte er sich mit der Schauspielerin und Filmproduzentin Laurie Durning und heiratete sie Anfang 2012; 2015 wurde die Scheidung eingereicht.

Waters ist Atheist.

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Fjodor Andrejewitsch Sergejew

Fjodor Andrejewitsch Sergejew (russisch Фёдор Андреевич Сергеев; * 7. Märzjul./ 19. März 1883greg. in Glebowo, Gouvernement Kursk; † 24. Juli 1921 im Gouvernement Tula) war ein russischer Revolutionär. Er war auch bekannt unter dem Namen Artjom.

Fjodor Sergejew stammte aus der Familie eines Bauunternehmers und wurde im russischen Gouvernement Kursk geboren. Die Kindheit und Jugend verbrachte er in Ekaterinoslaw. Von 1892 bis 1901 besuchte er dort die technische Realschule. 1901 wechselte er dann auf die Technische Universität in Moskau.

Dort wurde er bereits nach wenigen Monaten Mitglied der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands (SDAPR). Er nahm im Jahr 1902 an den Studentenprotesten teil und wurde dafür zwangsexmatrikuliert, verhaftet und für sechs Monate im Gefängnis von Woronesch inhaftiert. Nach seiner Freilassung lebte er im Donezbecken, wo er einen sozialdemokratischen Zirkel an einer dortigen Kohlegrube gründete. Er verstärkte seine illegale Arbeit u.a. mit der Verbreitung der Schriften Lenins. Im Jahr 1902 verließ Sergejew Russland und ging nach Paris, um dort an der russischen Hochschule der Sozialwissenschaften zu studieren, an der er auch eine Vortragsreihe von Lenin besuchte. Ein Jahr später kehrte er in sein Heimatland zurück und begann wieder mit der illegalen Arbeit in Ekaterinoslaw und in der Donezbeckenregion. Von den Bergleuten dort erhielt er seinen Parteinamen (Genosse) Artjom.

Als er Anfang 1905, nach seiner dritten Haftzeit, entlassen wurde, ging er auf Anweisung der Partei nach Charkiw. Die Arbeiter von Charkiw wählten ihn als ihren Delegierten auf dem IV. Parteitag der SDAPR. Durch Verrat wurden alle Delegierten verhaftet. 1907 wurde Sergejew zu lebenslanger Verbannung nach Ostsibirien verurteilt. Im Jahr 1910 kam er über Korea und China nach Australien. Dort setze er seine Arbeit fort und gründete die Zeitung Australisches Echo für russische Arbeiteremigranten.

Nach der Februarrevolution 1917 kehrte er nach Charkiw zurück und übernahm dort den Vorsitz der Bolschewiki im Stadtrat, der später Stadtsowjet genannt wurde. Gleichzeitig leitete er das Revolutionäre Militärkomitee des Gouvernements Charkow. Wenige Wochen später wurde Sergejew Vorsitzender des Zentralkomitees der SDAPR der Donezbeckenregion. Im Oktober wurde er nach Petrograd gerufen, um am bewaffneten Aufstand während der Oktoberrevolution teilzunehmen.

Seit Februar 1918 war er Vorsitzender des Rates der Volkskommissare und Beauftragter für Volkswirtschaft der Sowjetrepublik Donezk-Kriwoi Rog. Er war Mitorganisator der Ersten Donezker Armee, die ihre ersten Kämpfe gegen die neue unabhängige ukrainische Regierung und die Weißen Truppen des Generals Kaledin führte. Nach mehreren Niederlagen gelang es ihm, die Armee, die jetzt 5. Armee hieß, nach Zarizyn zu führen und sie so vor vollständiger Vernichtung zu bewahren. Im Jahre 1919 war Sergejew Stellvertreter des Vorsitzenden der Provisorischen Regierung der Ukraine und leitete die Verteidigung des Donezbeckens gegen die Truppen des weißen Generals Anton Denikin mcm taschen sale. Anschließend war er Vorsitzender des regionalen Ausschusses zur Neuorganisation der Kohleförderung im Donezbecken. Als Mitglied der Regierung der Ukraine war es ihm ein spezielles Anliegen die Donezregion wiederzubeleben. In den Jahren 1920/21 unterstützte er Lenin gegen Leo Trotzki in den Gewerkschaftsfragen, indem er die Leninsche „Plattform der Zehn“ mitunterschrieb. Sergejew war Mitglied des Zentralkomitees der Partei und gehörte so zum engsten Führungszirkel der Sowjetunion. Von 1920 bis Anfang 1921 war er Sekretär des Moskauer Parteikomitees und danach Vorsitzender der Bergarbeitergewerkschaft TKS.

Er verunglückte am 24. Juli 1921 beim Test eines flugmotorbetriebenen Eisenbahnwaggons tödlich und wurde in Moskau an der Kremlmauer in einem Gemeinschaftsgrab beigesetzt.

Landessportler des Jahres (Burgenland)

Die Sportlerwahl des Jahres findet im Burgenland seit 2000 statt und wird von den burgenländischen Sportjournalisten durchgeführt. Vergeben wird dieser Preis in den vier Kategorien Sportler des Jahres

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, Sportlerin des Jahres, Mannschaft des Jahres und Trainer des Jahres (seit 2002). Zunächst werden unter allen Kandidaten fünf Nominierte bekanntgegeben. Aus diesen Top 5 in jeder Kategorie wird dann in geheimer Abstimmung der Sieger gewählt, der dann offiziell bei der Nacht des Sports bekanntgegeben wird. Unterstützt wird die Sportlerwahl vom Burgenländischen Sportpool

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. Zusätzlich werden bei der Nacht des Sports auch die Wolfgang Mesko-Trophy für die besten Nachwuchssportler und der Preis der Pepi-Kamper-Stiftung vergeben.

In der Kategorie Sportler des Jahres konnte der Golfprofi Bernd Wiesberger bislang sechs Mal die Auszeichnung entgegennehmen. Der Segler Andreas Geritzer gewann die Trophäe viermal, der Ex-Radprofi René Haselbacher und Fußballer Andreas Ivanschitz gewannen die Trophäe zweimal. In der Kategorie Sportlerin des Jahres konnten die Snowboarderin Julia Dujmovits fünf Trophäen mit nach Hause nehmen. Kickboxerin Nicole Trimmel wurde drei Mal Siegerin und die Eva Friesenhahn gewannen zweimal

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. Bei der Trainer-Wahl wurde Paul Gludovatz vier Mal zum Sieger gekürt und ist somit einziger Mehrfachgewinner dieser Kategorie. Bei der Mannschaft des Jahres gewann der SV Mattersburg gleich sechs Mal. Die Oberwart Gunners siegten viermal.

I Spit on Your Grave 2

I Spit on Your Grave 2 ist ein US-amerikanischer Horrorfilm, der dem Rape-’n’-Revenge-Genre zuzurechnen ist. Es handelt sich um eine inhaltlich allein stehende Fortsetzung zu I Spit on Your Grave aus dem Jahre 2010. Steven R. Monroe führte auch bei dieser Fortsetzung Regie. 2015 entstand mit I Spit on Your Grave 3 ein weiterer Film der Reihe.

Katie arbeitet in New York City als Kellnerin und möchte ihre Model-Karriere in Gang bringen. Ihre Agentin legt ihr daher nahe, neue Fotografien ihrem Portfolio hinzuzufügen, da die bisherigen Fotos zu provinziell wirken. Da sich Katie keinen professionellen Fotografen leisten kann, nimmt sie die Kontaktdaten eines Studios mit, welches kostenfreie Fotografien anbietet.

Die Fotografen fordern Katie auf Nacktbilder von ihr machen zu lassen, was sie jedoch verneint und das Shooting abbricht. Kurze Zeit später bringt einer der bulgarischen Fotografen, Georgy, die Fotografien zu Katies Wohnung. Sie nimmt diese an, möchte Georgy aber schnellstmöglich loswerden. Eines Nachts dringt Georgy in Katies Wohnung ein und fotografiert sie schlafend. Als Katie erwacht, versucht sie sich zuerst zu verteidigen, worauf Georgy sie vergewaltigt. Der zur Hilfe geeilte Nachbar wird vor ihren Augen von Georgy mit einem Messer ermordet.

Georgy kontaktiert daraufhin die anderen zwei Bulgaren aus dem Fotostudio. Gemeinsam überführen sie Katie nach der Einflößung von Ketamin nach Sofia. Dort erwacht sie in einem Keller, wo sie erneut vergewaltigt wird. Durch eine Unaufmerksamkeit von Georgy kann Katie dem Keller entfliehen. Kurz darauf wird sie von der Polizei aufgelesen. Bei der Befragung auf der Wache stößt eine Frau hinzu, die verspricht, sich um alles weitere zu kümmern. Diese ist jedoch in Wahrheit die Mutter von Georgy und Nicolai und bringt Katie geschickt zurück in den Keller.

Im Keller wird Katie ein drittes Mal von einem zahlenden Fremden mit einem Elektrostab vergewaltigt. Die drei Entführer sperren Katie daraufhin in eine Kiste und wollen sie lebendig begraben und so töten. Die Kiste bricht jedoch durch den Boden in die Kanalisation und so wird Katie befreit.

Unter anderem durch die Hilfe eines Priesters kommt Katie langsam wieder zu Kräften. Als sie vor der US-amerikanischen Botschaft steht, dreht sie jedoch um und begibt sich auf einen Rachefeldzug. Katie nimmt Georgy durch die Schlingen-Falle vom Anfang des Films gefangen und führt ihm Schnittverletzungen zu, in die sie Dreck reibt. Katie tötet Nicolay in der Toilette einer Diskothek, indem sie ihn in Fäkalien ertränkt.

Den Peiniger, der sie im Keller der drei Bulgaren mit der Elektroimpulswaffe vergewaltigte, sucht sie in der Kirche auf. Als er Katie sieht

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, folgt er ihr in den Keller der Kirche, der an die Kanalisation angebunden ist. Sie überwältigt ihn und bindet ihn auf ein Bett, wo sie ihn durch Stromstöße brutal foltert und letztlich ermordet.

Als nächstes entführt Katie Ana, welche sie zuvor zu den Peinigern zurück brachte, und zeigt ihr den leidenden Georgy, dessen Wunden sich infiziert haben, bevor sie Ana in eine Kiste sperrt. Zuletzt bringt Katie auch noch Ivan in ihre Gewalt, fesselt ihn und reißt ihm mit einer Zange eine Brustwarze aus, bevor sie seine Hoden in einem Schraubstock zerquetscht.

Katie wird, bevor sie auch Ivan umbringen kann, von dem Polizisten gefunden, der ihr zuvor helfen wollte. Er zielt mit einer Waffe auf sie. Ivan kann seine Arme befreien und beginnt, Katie zu strangulieren. Daraufhin richtet der Polizist seine Waffe auf Ivan und weist ihn an, Katie zu befreien. Weil dieser nicht gehorcht, drückt der Polizist ab und tötet Ivan mit einem Kopfschuss. Ana überlebt mit einem schweren Trauma und wird in Gewahrsam genommen. In der letzten Szene sieht man Katie zur US-Botschaft gehen.

„Nach seinem Remake des All-Time-Rape-and-Revenge-Klassikers „Ich spuck‘ auf dein Grab“ vor drei Jahren legt er eine Fortsetzung nach einem Buch von „Saw VI“-Autor Thomas H. Fenton vor, die die Prämisse des Erstlings minimal, aber effektiv variiert und den Kriegsschauplatz mit spürbarem „Hostel“-Feeling nach Bulgarien verlegt. Trumpfass ist die großartige Jemma Dallender in der Hauptrolle.“

„I Spit on your Grave 2 liefert alles was man von einer Rape ‘n’ Revenge Fortsetzung erwartet. Ob einem das Genre gefällt oder nicht – wenn man die Entscheidung gefällt hat, sich solch einen Film anzusehen, dann muss man mit dem Gebotenen zufrieden sein.“

„I SPIT ON YOUR GRAVE 2 ist kein Splatterfest, aber seine gefühlte Wirkung ist viel stärker. Der Film setzt visuell und von der Konsequenz her Maßstäbe im Genre und wird dabei so schnell nicht überholt werden.“

Liste der Wappen im Bezirk Tulln

Diese Liste beinhaltet – geordnet nach der Verwaltungsgliederung – alle in der Wikipedia gelisteten Wappen des Bezirk Tulln (Niederösterreich). In dieser Liste werden die Wappen mit dem Gemeindelink angezeigt. Die Fußnoten verweisen auf die Blasonierung des entsprechenden Wappens.

Absdorf

Atzenbrugg

Fels am Wagram

Grafenwörth

Großriedenthal

Großweikersdorf

Judenau-Baumgarten

Kirchberg am Wagram

Königsbrunn am Wagram

Königstetten

Langenrohr

Michelhausen

Muckendorf-Wipfing

Sieghartskirchen

Sitzenberg-Reidling

Sankt Andrä-Wördern

Tulbing

Tulln an der Donau

Würmla

Zeiselmauer-Wolfpassing

Zwentendorf an der Donau

Niederösterreich • • Amstetten • Baden • Bruck an der Leitha&nbsp

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;• Gänserndorf • Gmünd • Hollabrunn • Horn • Korneuburg • Krems-Land • Lilienfeld • Melk • Mistelbach • Mödling • Neunkirchen • St. Pölten-Land • Scheibbs • Tulln • Waidhofen an der Thaya • Wiener Neustadt-Land • Wien-Umgebung • Zwettl

North American FJ

Die North American FJ Fury war das erste einsatzfähige trägergestützte Strahlflugzeug der US Navy und des US Marine Corps, das als Jäger und Jagdbomber eingesetzt wurde. 1962 wurde die FJ in F-1 umbenannt.

Der Krieg im Pazifik war noch in vollem Gange, als zwischen Herbst 1944 und Frühjahr 1945 die US Navy vier Prototypen eines trägergestützten Strahlflugzeugs in der Hoffnung bestellte, diese würden anlässlich der für Mai 1946 geplanten Invasion Japans zur Verfügung stehen. Diese waren die Vought F6U Pirate, die McDonnell FD Phantom, die McDonnell F2D Banshee sowie die North American FJ Fury.

North Americans Entwurf, firmenintern als NA-134 bezeichnet, war ursprünglich als konventioneller Tiefdecker mit geraden Tragflächen und einem relativ dicken Rumpfquerschnitt konzipiert. Zwecks besserer Rundumsicht war die Pilotenkanzel in Tropfenform (ähnlich der P-51 Mustang) ausgelegt. Durch einen großen, in der Nase untergebrachten Lufteinlass wurde ein General Electric J35-Triebwerk versorgt. Zwecks gut kontrollierbarem Langsamflug – für Trägerlandungen unerlässlich – waren an den Flügelober- und Unterseiten schmale ausfahrbare Luftbremsen angebracht.

Zwischenzeitlich hatte sich die US Air Force für eine landgestützte Version der Fury entschieden, die als XP-86 bezeichnet wurde und während des Korea-Krieges als F-86 Sabre Berühmtheit erlangte. Obwohl die XP-86 bereits mit Pfeilflügeln ausgestattet war, hielt North American bei der FJ-1 an geraden Tragflächen fest, da diese aufgrund ihrer besseren Langsamflugeigenschaften für Trägerdecklandungen unerlässlich schienen. Die Navy bestellte drei Prototypen mit der Bezeichnung XFJ-1. Im April 1945 fand die Begutachtung eines Mockups durch das Bureau of Aeronautics statt und am 11. September 1946 startete die erste XFJ-1 zu ihrem Jungfernflug. Der zweite und dritte Prototyp folgte im Oktober 1946 und Februar 1947.

Bereits im Mai 1945 hatte die Navy 100 Maschinen des Typs FJ-1 bestellt, reduzierte diese Bestellung später jedoch auf 30 Maschinen. Diese Version, firmenintern als NA-141 bezeichnet, wurde ab Oktober 1947 an die Truppe ausgeliefert. Im Gegensatz zum ursprünglich vorgeschlagenen Prototyp besaß die FJ-1 anstatt der vier in den Flügeln untergebrachten ausfahrbaren Luftbremsen nunmehr lediglich zwei, die jedoch sehr viel größer waren und sich in den hinteren Rumpfseiten befanden. Ferner besaß sie ein kleineres Bugfahrwerk, das das Parken auf dem Trägerdeck erleichtern sollte.

Sämtliche Maschinen gingen an die Jagdstaffel VF-5A auf der NAS North Island, die umgehend mit zunächst simulierten Trägerstarts und -landungen begann. Am 16. März 1948 fand dann die erste echte Trägerlandung an Bord der USS Boxer statt. Nachdem die zwei erfolgreich gelandeten Maschinen aus eigener Kraft (!) wieder gestartet waren, folgten zwei Starts mit Hilfe eines Katapults. Als jedoch klar wurde, dass sich bei einem Start mittels Eigenschub aufgrund der geringen Beschleunigung die Startstrecke vervielfachen würde, beschloss man, das Katapultstartverfahren als Standard einzuführen.

Die Piloten der VF-5A waren mit den Flugleistungen der FJ-1 sehr zufrieden, hatten sie doch 1948 die Bendix Trophy gewonnen, in der sie während eines Überlandfluges die F-80 Shooting Star der U.S. Air Force deutlich geschlagen hatten.

Neben diesem Erfolg kam jedoch auch Kritik auf. Bei maximaler Zuladung war die FJ-1 in der Luft nur schwer beherrschbar, und aufgrund von mangelndem Druckausgleich und hoher Temperaturen im Cockpit war der Pilot nicht zu beneiden. Ein weiteres Manko waren die an den Flügelenden angebrachten 630-Liter-Zusatztanks, die für die dünnen Flügelquerschnitte nicht geeignet waren. Weiterhin war der kurze Wartungsintervall des Triebwerks von nur 30 Stunden ein Nachteil. Durch die teils harten Landungen beim Training sowie Abstürze infolge Treibstoffmangels mussten bis zum Ende ihrer Dienstzeit mehr als die Hälfte der FJ-1 abgeschrieben werden.

Im August 1948 wurde die VF-5A in VF-51 umbenannt. Nachdem ab Juli 1949 hier die F9F-2 Panther eingeführt wurde, gingen die verbliebenen FJ-1 an die US Navy Reserve, wo sie bis Anfang 1953 als Strahltrainer zur Umschulung auf die F9F Panther sowie die F2H Banshee eingesetzt wurden.

Aufgrund der Meinung, dass trägergestützte Strahlflugzeuge aufgrund niedriger Landeanfluggeschwindigkeiten automatisch gerade Flügel haben mussten, sträubte sich die US Navy lange Zeit gegen neue Entwürfe. Mittlerweile hatte sich jedoch herausgestellt, dass ebendiese Modelle (F9F Panther und F2H Banshee) bei ihrer Höchstgeschwindigkeit erheblich langsamer als ihre pfeilgeflügelten Konkurrenten (z. B. der MiG-15) waren.

Seit Beginn des Jahres 1951 hatte daraufhin North American damit begonnen, eine trägergestützte Version der mittlerweile bewährten F-86 Sabre zu entwickeln. Nicht einmal zwei Wochen später bestellte die US Navy ungesehen 300 Maschinen dieses Typs. Später wurde die Bestellung jedoch auf 200 Maschinen reduziert.

Die FJ-2 basierte weitgehend auf der landgestützten F-86E. Sie besaß jedoch zusätzlich einen V-förmigen Fanghaken unter dem Rumpfheck sowie ein verlängertes Bugfahrwerk und Katapultarretierungen. Die ersten beiden Prototypen XF-J2 (NA-179) verfügten allerdings weder über Bewaffnung noch über klappbare Flügel.

Der dritte Prototyp XFJ-2B (NA-181) war jedoch ausgestattet mit vier 20-mm-Maschinenkanonen des Typs Colt MK 12. Alle drei Prototypen besaßen das General Electric J47-GE-13 Triebwerk. Der Jungfernflug fand am 27. Dezember 1951 statt, und ab Dezember 1952 erfolgten die ersten Trägerlandungen an Bord der USS Coral Sea. Diese offenbarten jedoch Schwierigkeiten sowohl mit dem Fahrwerk und einem zu schwachen Fanghaken als auch mit dem Flugverhalten während der Start- und Landephase.

Obwohl äußerst unzufrieden mit den Eigenschaften der XFJ-2, hielt die Navy an ihren Bestellungen der FJ-2 fest, allerdings mit einem neuen Triebwerk, dem General Electric J47-GE-2, dessen Leistungen denen der F-86F entsprachen.

Durch die unzureichenden Leistungen für den Betrieb auf Flugzeugträgern gingen die FJ-2 ausschließlich an das Marine Corps. Als erste Staffel wurde die Jagdstaffel VMF-122 auf der Basis MCAS Cherry Point in North Carolina im Januar 1954 mit der FJ-2 ausgerüstet.

Der Entwurf einer leistungsstärkeren Version (NA-194) begann im März 1952. Als Triebwerk wählte man das Wright J65-W-4, ein Lizenzbau des britischen Armstrong-Siddeley Sapphire-Triebwerks. Die Flugzeuge hatten einen etwas größeren Lufteinlauf als die FJ-2. Die Schubkraft gegenüber der FJ-2 (27 kN) betrug nunmehr 37 kN, die Navy bestellte insgesamt 538 Maschinen. Die zweite Bauserie von 214 Flugzeugen hatte das Wright J65-W-4D-Triebwerk. Insgesamt flogen 17 Staffeln der Navy und vier Staffeln der Marines die FJ-3. Als erste Staffel wurde die Jagdstaffel VF-173 auf der NAS Jacksonville in Florida mit der FJ-3 ausgerüstet. Diese Staffel setze die FJ-3 auch ab Mai 1955 zum ersten Mal von einem Flugzeugträger aus ein, der USS Bennington. Eine FJ-3 landete auch als erstes Flugzeug am 4. Januar 1956 auf dem damals neuen „Superträger“ USS Forrestal.

1962 wurden die verbliebenen FJ-3 im Zuge des einheitlichen Kennungssystems in F-1C umbenannt. Durch die schnelle Entwicklung der Technik wurden die FJ-3 modifiziert. Viele Maschinen wurden mit zwei zusätzlichen Unterflügelstationen ausgerüstet. 80 FJ-3 wurden zusätzlich für den Einsatz der AIM-9 Sidewinder Luft-Luft-Lenkwaffe ausgerüstet und in FJ-3M (MF-1C) umgezeichnet. Einige FJ-3 wurden 1957–1960 als Lenkflugzeuge für Drohnen modifiziert: Die FJ-3D (DF-1C) für SSM-N-8A Regulus-Flugkörper und die FJ-3D2 (DF-1D) für unbemannte Grumman F9F-6K.

Die letzte – und seitens der meisten Piloten auch als die beste bezeichnete – Version der „FJ“-Serie war wohl die FJ-4 (F-1E). Sie begann ihre Karriere im Juni 1953 als Prototyp NA-208. Die US Navy hatte zuvor eine Geschwindigkeit von Mach 0,95 sowie eine (voll beladene) Steighöhe von fast 15.000 m verlangt, Werte, die seinerzeit ohne die Verwendung eines Nachbrenners eigentlich nicht erreichbar waren. Ab Oktober 1953 bestellte die US Navy 152 Maschinen, die letzte FJ-4 wurde im März 1957 ausgeliefert.

Der (auch optische) Hauptunterschied zur FJ-3 war eine um 50 % höhere, interne Treibstoffaufnahme. Diese wurde erreicht durch einen zusätzlichen Tank unterhalb des Wright J65-W-16A-Triebwerks sowie einen „aufgesetzten“ Tank zwischen Pilotenkanzel und Seitenleitwerk, die das Flugzeug insgesamt „dickbauchiger“ erschienen ließ. Zum aerodynamischen Ausgleich wurden die Flügel dünner und kürzer angelegt, besaßen hierbei jedoch eine größere Tragfläche. Ferner wurden die Oberflächen der Flügel, die Vorflügel sowie die Landeklappen völlig neu konzipiert. Seiten- und Höhenleitwerk bekamen ebenfalls eine neue Form. Hinzu kam ein fest montierter Luftbetankungsstutzen unter der linken Tragfläche. An jeder der vier Unterflügelstationen konnte eine AIM-9 Sidewinder Luft-Luft-Lenkwaffe mitgeführt werden. Mit diesen Veränderungen startete die erste FJ-4 zum ersten Mal am 28. Oktober 1954.

Die Auslieferung der NA-209 begann im Februar 1955, allerdings wurden sämtliche FJ-4 an das U.S. Marine Corps ausgeliefert, als erste Staffel erhielt diese VMF-451.

Die FJ-4B flog erstmals am 4. Dezember 1956 und war eigentlich „nur“ die Bodenangriffsvariante der FJ-4, sie wurde jedoch in weit höheren Stückzahlen gebaut. Verfolgt man die Entwicklung der beiden „Stämme“, enthielt sie viele Bauteile der F-86H Sabre. Die FJ-4B verfügte über sechs Unterflügelstationen, die insgesamt über 2.700 kg an Außenlasten tragen konnten, darunter Zusatztanks, Raketen und/oder Bomben, darunter (optional) auch eine mit Nuklearsprengkopf. Als erste Fury konnte die FJ-4B bis zu fünf AGM-12 Bullpup Luft-Boden-Lenkwaffen mitführen.

Nach weiteren Modifikationen und Veränderungen wurde das nunmehr NA-244 benannte Modell zwischen Juli 1957 und Mai 1958 ausgeliefert, insgesamt wurden 222 Flugzeuge dieses Typs produziert. Zwei FJ-4B wurden 1958 zu Testzwecken mit einem zusätzlichen AR-1 Raketenmotor ausgerüstet.

Ihren ersten Einsatz hatte die FJ-4B 1958 an Bord der USS Hornet mit der Angriffsstaffel VA-214, ihr letzter Einsatz fand 1962 an Bord der USS Hancock mit der Staffel VA-216 statt. Insgesamt flogen neun Staffeln der Navy und drei der Marines die FJ-4B. Danach wurden sämtliche Maschinen Reserveeinheiten der US Navy sowie des US Marine Corps zugewiesen. Nachdem das US-Verteidigungsministerium eine einheitliche Bezeichnung der Flugzeugbestände beschlossen hatte, wurden ab dem 1. Oktober 1962 der Typ FJ-4 in F-1E und der Typ FJ-4B in AF-1E umbenannt. Letztere versah ihren Dienst noch bis Mitte der 1960er Jahre.

XFA • F2A • F3A • FB • F2B • F3B • F4B • XF5B • XF6B • XF7B • XF8B • FC • F2C • F3C • F4C • F5C • F6C • F7C • F8C • F9C • F10C • F11C • XF12C • XF13C • XF14C • XF15C • FD • XFD • F2D&nbsp

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Siehe auch: USAAS-/USAAC-/USAAF-Jagdflugzeuge, USAF-Jagdflugzeuge bis 1962 und US-Jagdflugzeuge seit 1962

F-1 • F-2 • F-3 • F-4 • F-5 • F-6 • F-7 • F-8 • F-9 • F-10 • F-11 • YF-12 • F-14 • F-15 • F-16 • YF-17 • F/A-18 • F-20 • F-21 • F-22 • YF-23 • F-35 • F-117

Siehe auch: USAAS-/USAAC-/USAAF-Jagdflugzeuge, USAF-Jagdflugzeuge bis 1962 und USN-/USMC-Jagdflugzeuge bis 1962

P-51 • P-64 • F-82 • FJ • F-86 • YF-93 • F-100 • F-107 • XF-108 • XFV-12

AJ • A2J • A-5 • A-27 • A-36 • XB-21 • B-25 • XB-28 • B-45 • XB-70 • B-1

L-17 • O-47 • OV-10

BC-1 • BC-2 • BT-9 • T-2 • T-6 • T-28 • T-39

X-10 • X-15 • X-31

B-24 • C-82

Lenkwaffen: AGM-28 • MQM-42 • AGM-53

Bundesstraße 47

Bundesland:

Die Bundesstraße 47 (Abkürzung B 47) ist eine in West-Ost-Richtung von der A 6 bei Wattenheim in Rheinland-Pfalz nach Walldürn in Baden-Württemberg zur B 27 verlaufende Bundesstraße. Sie führt durch die Oberrheinische Tiefebene und den Odenwald.

Die B 47 teilt sich Straßenabschnitte mit den Verläufen von Nibelungenstraße (zwischen Worms und Amorbach) und Siegfriedstraße (zwischen Worms und Lorsch bzw. Amorbach und Walldürn).

Die B 47 beginnt in Rheinland-Pfalz im Landkreis Bad Dürkheim am Nordrand des Naturparks Pfälzerwald an der nördlich von Wattenheim gelegenen Anschlussstelle „Wattenheim“ der Bundesautobahn 6. Anfangs verläuft die Bundesstraße − den Naturpark verlassend − in Richtung Norden über Hettenleidelheim in den Donnersbergkreis nach Eisenberg, wo sie das Eisbachtal kreuzt. Weiter nördlich passiert sie Kerzenheim westlich, tangiert Göllheim westlich und führt östlich an Dreisen vorbei, wo eine Anbindung an die A 63 besteht (Anschlussstelle „Göllheim“). Parallel zu dieser Autobahn und zur Pfrimm verläuft die B 47 in Richtung Nord-Nordosten nach Marnheim, wo sie einen Überrest des Pfrimmtalviadukts passiert.

Von Marnheim verläuft die B 47 im Zellertal weiterhin entlang der Pfrimm nach Osten, um über Albisheim zur Gemeinde Zellertal zu gelangen. Im anschließenden Landkreis Alzey-Worms führt sie durch Wachenheim nach Monsheim, wo die B 271 kreuzt und die B 47n (neu) von der alten Bundesstraßentrasse abzweigt, wobei beide Streckenführungen durch das Gebiet der kreisfreien Stadt Worms verlaufen:

Nach derzeit noch im Wormser Zentrum befindlicher Wiedereinmündung der B 47n verläuft die Bundesstraße nach Kreuzen der B 9 direkt östlich der Stadt auf der Nibelungenbrücke − dabei durch den alten Brückentorturm Nibelungenturm führend − über den Rhein, wobei sie auf der Brücke nach Südhessen übertritt.

In Hessen tritt die B 47 unmittelbar nach Überquerung des Rheins in das Hessische Ried bzw. den Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald ein. Darin führt sie im Kreis Bergstraße durch Rosengarten, einem nordwestlichen Stadtteil von Lampertheim, und danach südlich vorbei an Bürstadt, wo sie die B 44 kreuzt. Nach dem daran anschließenden Lorscher Wald kreuzt sie nördlich von Lorsch die Bundesautobahn 67 (Anschlussstelle „Lorsch“), wonach Anbindung zur B 460 besteht und die Weschnitz überbrückt ist. Etwas weiter östlich ist die A 5 (Anschlussstelle „Bensheim“) bei Bensheim überbrückt, worin die B 3 bzw. die Bergstraße kreuzt.

Östlich von Bensheim führt die B 47 im Tal der Lauter in stetiger Steigung durch mehrere Gemeindeteile von Lautertal hinein in den Odenwald zu den südwestlichen Hängen von Raupenstein und dem Buch bis auf eine Scheitelhöhe von 447 Meter an der Schönen Aussicht zwischen Kolmbach und der Lindenfelser Siedlung Litzelröder. Sodann geht es kurvenreich und stetig bergab über Lindenfels zum Gumpener Kreuz, dem 273 Meter hohen Sattel zwischen dem Weschnitz- und dem Gersprenztal wo sich die Straße mit der von Süden kommenden B 38 vereinigt. Die Straße wendet sich dann nach Nordosten und führt entlang des Mergbachs nach Reichelsheim im Odenwaldkreis. Hinter Beerfurth erreicht die Straße mit 190 Meter einen Tiefpunkt im Gersprenztal und zweigt dann von der B 38 in Richtung Michelstadt ab. Am Nordhang des Morsbergs führt eine kurvenreiche Steigungsstrecke über die 385 Meter hohe Spreng, den Übergang zwischen dem Gersprenz- und dem Mümlingtal oberhalb von Langenbrombach. Südlich vorbei an der Gemeinde Brombachtal gelangt die Straße über Rehbach und Steinbach hinab zu der hier 200 Meter hoch gelegenen Mümling bei Michelstadt. Zwischen Steinbach und Stockheim vereinigt sich die B 47 in südlicher Richtung eine kurze Strecke mit der B 45. Sodann zweigt sie in östlicher Richtung ab und steigt, nördlich an Dorf-Erbach vorbeiführend, durch dichten Wald hinauf bis auf eine Scheitelhöhe von 515 Meter bei dem an der bayerischen Grenze gelegenen Eulbach.

In Bayern gelangt die B 47, weiterhin durch den Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald und den Odenwald verlaufend, von Boxbrunn nach Amorbach im unterfränkischen Landkreis Miltenberg. An der Brücke über die Mud bei Amorsbrunn zweigt die Bundesstraße 469 nach Miltenberg und ins Maintal ab, während die B 47 nach Schneeberg führt, um einen Kilometer weiter östlich das Land Bayern wieder zu verlassen.

Dann tritt die B 47 nach Baden-Württemberg und damit in den Neckar-Odenwald-Kreis über, um im Naturpark Neckartal-Odenwald durch das Tal des Marsbachs zu verlaufen und am Ostrand des Odenwalds in Walldürn mit Anschluss an die B 27 zu enden.

Bundesland:

Die B 47n ist eine als Kraftfahrstraße erbaute Ortsumgehung, die südlich an Monsheim, am westlichen Wormser Stadtteil Pfeddersheim − die A 61 an der Anschlussstelle „Worms“ kreuzend − und an der Wormser Kernstadt vorbeiführt. Dem entgegen verläuft die alte Straße durch Monsheim und Pfeddersheim (wo sie von der Talbrücke Pfeddersheim überspannt ist), um anschließend durch Pfiffligheim und die Innenstadt Worms zu führen.

Der Streckenabschnitt zwischen Pfeddersheim und der Stadtgrenze Worms mit zwei getrennten Richtungsfahrbahnen ausgebaut (4-streifig). Der Abschnitt zwischen Stadtgrenze Worms (Kolpingstraße) und der Kreuzung mit der B 9 wird neu erstellt und ebenfalls mit zwei getrennten Richtungsfahrbahnen ausgebaut (4-streifig). An der Kreuzung B 47 / B 9 laufen beide Straßen zusammen, um sich dann nach 2 km an der Nibelungenbrücke Worms wieder zu trennen (B 9 Richtung Mainz und B 47 Richtung Hessen).

Nach 32 Jahren verschiedener Planungen und etlichen Änderungen ging 2007 das letzte fehlende Stück der Südumgehung (Anschluss Kolpingstraße − Bundesstraße 9) in die Planfeststellung. Das Planfeststellungsverfahren wurde im Januar 2011 abgeschlossen. Im Zuge des Neubaus sollen die bereits bestehenden Bauvorleistungen für die zweite Fahrbahn ausgebaut werden.

Von Worms bis Amorbach ist der Verlauf der B 47 identisch mit der etwa 110 km langen Ferienstraße Nibelungenstraße, die durch Teile der vorgenannten Bundesländer verläuft. Von Worms führt sie unter anderem über Bensheim und durch den Odenwald nach Amorbach, wo sie von der Bundesstraße abzweigt, um an den Main über Miltenberg nach Wertheim zu verlaufen.

Von Worms bis Lorsch und weiter östlich von Amorbach und Walldürn ist der Verlauf der B 47 identisch mit der etwa 150 km langen Ferienstraße Siegfriedstraße, die ebenfalls durch Teile der vorgenannten Bundesländer verläuft. Von Worms führt sie zum Beispiel nach Lorsch, wo sie von der Bundesstraße abzweigt. Fortan verläuft sie über Heppenheim und Hesseneck durch den Odenwald nach Amorbach, um bis Walldürn wieder identisch mit der B 47 zu verlaufen und dann weiter über Tauberbischofsheim ebenfalls an den Main nach Wertheim zu führen.

Nach der territorialen Neuordnung Deutschlands durch den Wiener Kongress gehörte ein großer Teil des Odenwaldes zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt. 1840 entstand die Landstraße zwischen Worms, Bensheim, Lindenfels und Michelstadt. Diese Straße war die erste Chaussee, die den Odenwald in Ost-West-Richtung durchquerte. Der Abschnitt zwischen Worms und Bensheim erhielt bei der Fernstraßennummerierung 1932 die Nummer 47, aus der dann durch Erweiterungen die heutige Bundesstraße 47 hervorging.

Direkt nordöstlich von Marnheim steht 50 m südlich der B 47 ein Überrest der Eisenbahnbrücke Pfrimmtalviadukt, die auch Marnheimer Brücke bzw. Tor zum Zellertal genannt wird.

Am östlichen Ortsrand von Pfeddersheim überspannt die Talbrücke Pfeddersheim auf einer Länge von ca. 1,5 km und in max. 30 m Höhe das Tal der Pfrimm. Die Brücke ist Teil der A 61 zwischen Alzey und Worms.

Bei Worms wird im Rahmen der B 47 der Rhein und somit die Landesgrenze zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen auf der Nibelungenbrücke Worms überquert. Es handelt sich dabei um zwei parallel geführte Brückenbauwerke, der alten Nibelungenbrücke von 1953 mit ihrem sehenswerten Brückenturm von 1898 und der neuen Nibelungenbrücke von 2008.

Folgende Projekte liegen derzeit im Stadium des Planfeststellungsverfahrens:

B 1 • B 2 • B 2 R • B 3 • B 4 • B 4 R • B 5 • B 6 • B 7 • B 8 • B 9 • B 10 • B 11 • B 12 • B 13 • B 14&nbsp

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Olympische Sommerspiele 2012/Teilnehmer (Frankreich)

Frankreich nahm in London an den Olympischen Spielen 2012 teil. Es war die insgesamt 26. Teilnahme an Olympischen Sommerspielen. Vom Comité National Olympique et Sportif Français wurden 332 Athleten in 24 Sportarten nominiert.

Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier war die Degenfechterin Laura Flessel-Colovic.

Der Hindernisläufer Nour-Eddine Gezzar hatte bei den nationalen Meisterschaften am 17. Juni 2012 einen positiven Dopingbefund (EPO) und wurde daraufhin suspendiert. Ende August 2012 lehnte der internationale Sportgerichtshof seinen Einspruch gegen eine zehnjährige Sperre ab. Auch der 5000-m-Läufer Hassan Hirt wurde positiv auf EPO getestet und für zwei Jahre gesperrt.

Als Ersatzspielerinnen auf Abruf wurden Laëtitia Philippe (Tor), Kelly Gadéa (Abwehr), Julie Soyer (Abwehr) und Marina Makanza (Angriff) nominiert.

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Mehrkampf

Mehrkampf

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Zwischenspiele 1906

Gregor Heimburg

Gregor Heimburg (lat. Gregorius Heimburgensis; tschech. Řehoř z Heimburka; * nach 1400 in Schweinfurt; † August 1472 in Tharandt) war ein deutscher Humanist und Staatsmann.

Heimburg entstammte einer bürgerlichen Familie aus Schweinfurt am Main. Um 1430 erlangte er den Grad des Doktors beider Rechte in Padua und wurde Generalvikar des Erzbischofs von Mainz. In seinem Auftrag nahm er als Sprecher der kurfürstlichen Delegation am Konzil von Basel teil. Dessen Ziel war die Reformation der Kirche „an Haupt und Gliedern“. Im weiteren Verlauf trat er auch als Sprecher im Auftrag von Kaiser Sigismund auf. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er in Basel Enea Silvio Piccolomini kennenlernte, den späteren Papst Pius II., dessen Gegenspieler er später wurde.

1433 bis 1461 lebte Heimburg in Nürnberg und arbeitete als Syndikus für die Reichsstadt, nahm zwischendurch aber mehrfach andere Aufträge an. Nürnberg vertrat er vor allem in den Auseinandersetzungen mit Markgraf Albrecht Achilles im Rahmen des ersten Markgrafenkrieges. 1458 trat Heimburg in den Dienst Albert von Österreich.

Im Mai 1458 trat der konziliaristisch gesinnte Staatsmann Gregor Heimburg auch in den Dienst Sigmunds von Tirol, der auf der Seite der Gegner von Nikolaus von Kues (Kardinal und Bischof von Brixen) stand. Gregor war ein konsequenter Gegner der päpstlichen Politik und war schon auf den Reichstagen gegen Nikolaus von Kues aufgetreten.

Da er erneut entschieden fürstliche Positionen gegen Papst und Kaiser vertrat, wurde er 1460 exkommuniziert und sein Eigentum beschlagnahmt.

1466 trat er in den Dienst Georg von Podiebrads, des hussitisch böhmischen Königs und verteidigte ihn heftig gegenüber dem Papst. 1469 erhielt Heimburg den Ort Nelahozeves vom böhmischen König, der aber kurze Zeit später wieder enteignet wurde, als er durch Papst Paul II. nochmals exkommuniziert und auch sein Besitz in Dettelbach und Fahr enteignet wurde.

Nach dem Tode Georgs im März 1471 flüchtete er zu dessen Schwiegersohn Albrecht nach Dresden. Die Geistlichkeit der Stadt verweigerte einige Tage lang den Gottesdienst, um Albrecht zu zwingen, Heimburg wieder zu vertreiben. Der Herzog brachte ihn nach Tharandt in Sicherheit und bat seinen Bruder

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, Kurfürst Ernst, Befreiung vom Bann zu erwirken. Schließlich gestattete der Papst, dass der Bischof Dietrich von Meißen Heimburg Donnerstag vor Palmarum 1472 zu Dresden im Beisein der Fürsten Ernst und Albrecht feierlich absolvierte. Er wurde in der Sophienkirche in Dresden begraben.