Kromfohrländer

Deutschland

38–46 cm

Rüde: 11–16 kg
Hündin: 9–14 kg

Der Kromfohrländer ist eine von der FCI anerkannte deutsche Hunderasse (FCI-Gruppe 9, Sektion 10, Standard Nr. 192). Seit Oktober 2012 wird er vom AKC im Hinblick auf eine mögliche Anerkennung im Foundation Stock Service geführt.

Der Kromfohrländer ist eine der jüngsten deutschen Hunderassen. Die Erstzüchterin, Ilse Schleifenbaum, wohnte bei Siegen im südlichen Nordrhein-Westfalen nahe der Gemarkung „Krom Fohr“, was auf hochdeutsch „krumme Furche“ heißt. So entstand der Name Kromfohrländer. Die Idee entstand etwa im Jahre 1945, als Schleifenbaum einen streunenden Hund, vermutlich einen Griffon-Vendéen-Rüden aufnahm

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, der durchziehenden GIs entlaufen war. Bei der Verpaarung mit einer Foxterrierhündin entstand ein sehr homogener Wurf, der dazu ermutigte, weitere Verpaarungen zu versuchen. So wurden ab 1946 gezielt die Tiere dieser zwei Rassen miteinander verpaart (Hybridzucht) und es wurde mit diesen Tieren weitergezüchtet, bis der Phänotyp sich stabilisierte und so der Grundstock für eine neue Rasse entstand. Die Rasse wurde 1955 vom Verband für das Deutsche Hundewesen und der Fédération Cynologique Internationale anerkannt.

1960 wurde in diese Rasse nochmals ein Foxterrier eingekreuzt und die resultierenden Hybridhunde für die Weiterentwicklung der Rasse verwendet. Der Zuchtverband sieht in der Reinzucht der Rasse das oberste Ziel seiner Zuchtarbeit

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Es gibt zwei verschiedene Varietäten dieses bis 46 cm großen und bis 16 kg schweren Hundes, die durch die Haarart bestimmt werden: Rauhaar und Glatthaar

Die Farbe ist weiß; hellbraune, rotbraune bis stark dunkelbraune Abzeichen in Form von verschieden großen Flecken oder als Sattel. Die Ohren sind seitlich hoch angesetzte, nicht oberhalb des Schädeldaches gefaltete Kippohren; von dreieckiger Form mit abgerundeten Spitzen.