Horst Stadlmayr

Horst Stadlmayr (* 18. Februar 1927 in Linz; † 18. Juni 1998 ebenda) war ein österreichischer Kulturmanager und erster künstlerischer Leiter des Linzer Brucknerhauses.

Nach Abschluss des Studiums der Veterinärmedizin (Dr.med.vet.) in Wien trat er als Amtstierarzt in den Linzer Magistratsdienst ein. Bereits während seiner Studienzeit entdeckte er seine Liebe zur Musik. Seit Mitte der 1950er-Jahre war Stadlmayr als freier Mitarbeiter der OÖN im Ressort Kultur, Film, Reise und Sport tätig. Von 1967 bis 1985 war er SPÖ-Gemeinderat in Linz. 1967 begann sein siebenjähriges Engagement für den Verein zur Errichtung des Brucknerhauses. Seit der Gründung der Linzer Veranstantaltungsgesellschaft (LIVA) 1971 war er bis 1987 deren Geschäftsführer. Seit der Eröffnung des Linzer Brucknerhauses 1974 war er bis 1987 dessen künstlerischer Leiter. Er war ferner für die Eröffnung der zur LIVA gehörenden Linzer Sporthalle 1974 und der Tennishalle 1976 verantwortlich. Stadlmayr initiierte die Einführung des Brucknerfestes 1974, die Gründung des Anton Bruckner Institut Linz und gemeinsam mit Hannes Leopoldseder die Einführung der Ars Electronica 1979.
Stadlmayr starb am 18. Juni 1998 in Linz.

Primetime-Emmy-Verleihung 2014

Die 66. Emmy-Verleihung in der Sparte Prime Time (66th Primetime Emmy Awards) fand am 25. August 2014 im Nokia Theatre, einem Theater in Los Angeles, Kalifornien, statt. Die Nominierungen wurden am 10. Juli 2014 bekanntgegeben. Berücksichtigt wurden Programme, die im Zeitraum vom 1. Juni 2013 bis zum 31. Mai 2014 ausgestrahlt worden sind. Weil der US-Sender NBC die Übertragungsrechte an den Liveübertragungen der NFL-Spiele hat, fand die Zeremonie einen Monat früher und an einem Montag statt des üblichen Sonntags Ende September statt. Im deutschsprachigen Raum wurde die Verleihung vom Bezahlfernsehsender TNT Serie live übertragen. Der Comedian und Moderator Seth Meyers hat die Veranstaltung moderiert.
Zuvor waren am 16. August 2014 die Creative Arts Emmy Awards vergeben worden. Sie ehren Fernsehschaffende in technischen Kategorien wie Szenenbild, Kostüme, Kamera oder Schnitt.

Modern Family
Jim Parsons – The Big Bang Theory
Julia Louis-Dreyfus – Veep – Die Vizepräsidentin (Veep)
Ty Burrell – Modern Family
Allison Janney – Mom
Jimmy Fallon – Saturday Night Live
Uzo Aduba – Orange Is the New Black
Gail Mancuso – Modern Family (Episode: Vegas)
Louis C.K. – Louie (Episode: So Did The Fat Lady)
Breaking Bad
Bryan Cranston – Breaking Bad
Julianna Margulies – Good Wife (The Good Wife)
Aaron Paul – Breaking Bad
Anna Gunn – Breaking Bad
Joe Morton – Scandal
Allison Janney – Masters of Sex
Cary Fukunaga – True Detective (Episode: Who Goes There)
Moira Walley-Beckett – Breaking Bad (Episode: Ozymandias)
Fargo
The Normal Heart
Benedict Cumberbatch – Sherlock: Sein letzter Schwur (His Last Vow)
Jessica Lange – American Horror Story (American Horror Story: Coven)
Martin Freeman – Sherlock: Sein letzter Schwur (His Last Vow)
Kathy Bates – American Horror Story (American Horror Story: Coven)
Colin Bucksey – Fargo (Episode: Buridan’s Ass)
Steven Moffat – Sherlock: Sein letzter Schwur (His Last Vow)
The Colbert Report
One Last Hug: Three Days At Grief Camp
The Amazing Race
Jane Lynch – Hollywood Game Night
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Robert Sterling

Robert Sterling (* 13. November 1917 in New Castle, Pennsylvania als William Sterling Hart; † 30. Mai 2006 in Brentwood, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Unternehmer.
Der Sohn eines Baseballspielers besuchte zunächst die Universität von Pittsburgh und verdiente sein Geld dafür als Verkäufer. Aufgrund seines guten Aussehens wurde er schließlich 1939 für den Film entdeckt. Um Verwechslungen mit dem Western-Star William S. Hart zu vermeiden, änderte er seinen Namen von William Sterling Hart in Robert Sterling.
Seinen ersten Filmauftritt hatte er in der Comic-Verfilmung Blondie Meets the Boss mit Penny Singleton in der Hauptrolle. Es folgten mittlere und kleinere Filmrollen, u.a. neben Cary Grant im Fliegerdrama S.O.S. Feuer an Bord und in der Buster-Keaton-Komödie Nothing but Pleasure, sowie Hauptrollen in B-Movies. Zu seinen bekanntesten Produktionen gehört die Komödie Die Frau mit den zwei Gesichtern (mit Greta Garbo in der Titelrolle), die Komödie Staatsaffären (mit Bob Hope und Lilo Pulver), der Krimi Der Tote lebt mit Robert Taylor und Lana Turner, der Science-Fiction-Film Unternehmen Feuergürtel sowie George Sidneys Kinofassung des Hammerstein/Ferber-Musicals Show Boat.
Einem breiten Publikum wurde Sterling jedoch erst durch seine Fernseharbeit bekannt. 1953 übernahmen er und seine zweite Ehefrau, Anne Jeffreys, die Hauptrollen in der Comedy-Serie Topper, nach dem gleichnamigen Roman von Thorne Smith. Sterling und Jeffreys verkörperten darin das frisch verstorbene Ehepaar „George & Marion Kerby“, das nur von dem spießbürgerlichen Bankier „Cosmo Topper“ wahrgenommen werden kann und die abstrusesten Versuche unternimmt, Topper zu einem extrovertierten Lebemann zu erziehen. In einer ersten Verfilmung des Stoffs, dem gleichnamigen Kinofilm von Norman Z. McLeod (1937) hatten Cary Grant und Constance Bennett das Geisterpaar gespielt.
Nach ein paar beruflichen Misserfolgen (z.B. mit den kurzlebigen Fernsehserien Love that Jill und Ichabod & Me) zog sich Sterling weitgehend aus dem Filmgeschäft zurück und übernahm nur noch sporadisch Gastauftritte in Fernsehserien wie Hotel, Simon & Simon und Mord ist ihr Hobby. Stattdessen übernahm er als erfolgreicher Geschäftsmann die Leitung einer Computerfirma.
Robert Sterling war zweimal verheiratet. Aus der von 1943 bis 1949 dauernden Ehe mit der Schauspielerin Ann Sothern ging die Tochter Tisha Sterling hervor, die ebenfalls als Schauspielerin aktiv ist. 1951 heirateten Sterling und Anne Jeffreys, mit der er drei Kinder hatte. Sterling, der für seine Verdienste um das Fernsehen mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt wurde, starb am 30. Mai 2006 im Alter von 88 Jahren in seiner kalifornischen Wahlheimat.