Gleßbrunnen

Die Gleßbrunnen sind mehrere starke Karstquellen bei Nassenfels im Schuttermoos in Oberbayern.

Die Gleßbrunnen befinden sich nahe dem Ortsteil Wolkertshofen in der Nähe des Flusslaufes der Schutter. Die Quellteiche liegen nordöstlich der Unterhaidmühle in einem Feld und sind von Bäumen umgeben.
Der Name Gleßbrunnen (auch Kläß-, Klees-, Gleiß- oder Gläsbrunnen) stammt von der gleißenden, glasigen Wasseroberfläche, in der sich Bäume und Büsche spiegeln.
Die Karstquellen schütten durchschnittlich etwa 700 Liter Wasser pro Sekunde aus. In Dürrejahren kann der Wasserabfluss auf 200 Sekundenliter absinken. Der Haupttrichter hat eine Tiefe von 4,5 bis 6 Meter und einen Durchmesser von bis zu 15 Metern. Das Karstwasser hat eine typische blaue Farbe und ganzjährig 10 Grad. Der abfließende Bründelgraben fließt nach Norden vom nahen Schutterbett weg, knickt nach Osten ab und wendet sich schließlich nach 1,1 km doch Richtung Süden der Schutter zu. Die Gleßbrunnen wurden als Naturdenkmal ausgewiesen.
Früher sah man in den Gleßbrunnen etwas Bedrohliches. Die Herkunft des bläulich schimmernden Wassers aus der unheimlichen Tiefe konnten sich die Leute nicht erklären. Da niemand den Grund in der Mitte des Tümpels erkennen konnte, glaubte man sogar den Kirchturm darin versenken zu können.
Die Einheimischen hatten Angst, dass Irrlichter im Schuttermoos die nächtlichen Wanderer in die Gleßbrunnen führen würden. In gar nicht so fernen Zeiten wurde in Nassenfels am Abend noch die sogenannte Irrglocke geläutet, damit sich die Wanderer zu orientieren wussten.
Die Urdonau, die in der Zeit von 250.000 bis 130.000 v. Chr. durch das heutige Schuttertal floss, hat Riffe freigelegt, in denen heute das Karstwasser nach oben dringt. Bei Bohrungen an den Gleßbrunnen wurde festgestellt, dass der Riffkalk bis auf 5–6 Meter an die Oberfläche hoch kommt; während er sonst im Schuttertal 12–14 Meter tief ansteht.
Auf dem Quellwasser lebt eine seltene Art von Wasserläufern, die Wasserhexen als Relikte der Eiszeit. In dem moorigen Gelände um die Quellen wachsen zum Teil seltene Pflanzen. Auch Biber haben sich an den Ufern der Quellen angesiedelt.
48.79390311.254742Koordinaten: 48° 47′ 38″ N, 11° 15′ 17″ O

Liste der Baudenkmäler in Kirchseeon

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler des oberbayerischen Marktes Kirchseeon aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt und aktualisiert wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Leichenhaus, neubarocker Walmdachbau mit Putzgliederung und hohem Zwerchhaus mit massivem Dachreiter, 1904;
Friedhofskreuz, gusseiserner Korpus an Holzkreuz, Anfang 20. Jahrhundert
Teil der Friedhofsmauer, Tuffsteinmauerwerk, 18. Jahrhundert

Außentreppen, hölzernen Balkonen und Klappläden, verbretterten Giebeln und Obergeschossen, Fenstererkern und Erkern in Formen des Heimatstils gestaltet, wohl vom Baubüro der Kgl. Bayerischen Eisenbahn, 1905/06;
Ziegenstall bei Nr. 24, bauzeitlich
nicht nachqualifiziert, im BayernViewer-denkmal nicht kartiert
Neubau 1717 auf älteren Fundamenten; mit Ausstattung;
Friedhofummauerung, massiv, im Kern 18. Jahrhundert;
Familiengrabstätte Betzl, neubarock, um 1910
Die folgenden Objekte existieren zwar noch, wurden aber aus der Bayerischen Denkmalliste gestrichen.
Anzing | Aßling | Baiern | Bruck | Ebersberg | Egmating | Emmering | Forstinning | Frauenneuharting | Glonn | Grafing b.München | Hohenlinden | Kirchseeon | Markt Schwaben | Moosach | Oberpframmern | Pliening | Poing | Steinhöring | Vaterstetten | Zorneding
Gemeindefreie Gebiete: Ebersberger Forst

Synagoge (Metz)

Die Synagoge in Metz, der Hauptstadt der französischen Region Lothringen, wurde 1847 bis 1850 errichtet. Die Synagoge an der 39 rue du Rabbin-Elie-Bloch ist seit 1984 als Monument historique klassifiziert.

Die Stadt Metz, mit Sitz des Consistoire Metz, hatte im 19. Jahrhundert eine immer größer werdende jüdische Gemeinde, weshalb die Hauptsynagoge und weitere private Bethäuser zu klein geworden waren. Für den Bau der neuen Synagoge wurden zwei Privathäuser gekauft und abgerissen, um im Stil der Neuromanik nach Plänen des Architekten Nicolas-Maurice Derobe (1792–1880) einen großen Neubau zu errichten.
Während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg wurde die Synagoge profaniert und im Inneren verwüstet. Nach der Befreiung fanden Ende 1944 wieder Gottesdienste in der Synagoge statt.
Die 40 Meter lange und 20 Meter breite Synagoge ist an der Hauptfassade über sechs Stufen zu erreichen. Als Eingang dienen fünf Türen, die äußeren für die Frauen und die drei anderen für die Männer, mit darüberliegenden Rundbögen. Die Fassade ist auf allen Seiten durch Pilaster gegliedert, auf denen die Rundbögen über den Fenstern des ersten Geschosses ruhen.
Baudrecourt | Bionville-sur-Nied | Bitche | Bliesbruck | Boulay-Moselle | Bourscheid | Bouzonville | Buding | Château-Salins | Clouange | Courcelles-Chaussy | Delme | Dieuze (Alt) | Dieuze (Neu) | Ennery | Erstroff | Faulquemont | Fénétrange | Forbach | Freistroff | Freyming | Gosselming | Grosbliederstroff | Hagondange | Hayange | Hellering | Hellimer | Hettange-Grande | Imling | Insming | Koenigsmacker | Langatte | Les Étangs | Liocourt | Lixheim | Louvigny | Luttange | Maizières-lès-Vic | Merlebach | Metz | Metzervisse | Mittelbronn | Monneren | Montenach | Montigny-les-Metz | Morhange | Nelling | Niedervisse | Phalsbourg | Pontpierre | Puttelange-aux-Lacs | Rémilly | Rouhling | Saint-Avold | Sarrebourg | Sarreguemines (Alte) | Sarreguemines (Neu) | Schalbach | Sentzich | Sierck-les-bains | Thionville (Alt) | Thionville (Neu) | Tragny | Uckange | Vantoux | Vergaville | Vic-sur-Seille | Waldwisse
49.123256.1805Koordinaten: 49° 7′ 23,7″ N, 6° 10′ 49,8″ O

Deutscha Playa

Produktion
Deutscha Playa ist das erste Soloalbum des deutschen Rappers D-Bo. Es erschien 2001 über das Independent-Label I Luv Money Records. 2004 wurde es wiederveröffentlicht.

D-Bo gründete 2001 zusammen mit King Orgasmus One, Bass Sultan Hengzt und Bushido das Label I Luv Money Records. Zu dieser Zeit studierte er noch, war jedoch öfter bei Bushido in Berlin, wo ein Großteil des Albums entstand.
Weitere Teile des Albums wurden in Osnabrück, Freiburg und Hannover aufgenommen und erschien 2001 als Compact Cassette. 2004 erschien Deutscha Playa neu gemastert auf CD über ersguterjunge als Wiederveröffentlichung.
Das Album wurde überwiegend von Bushido produziert. Daneben war auch D-Bo und De La Mok an der Produktion einzelner Titel beteiligt.
Gastbeiträge kommen von den Labelgründern von I Luv Money Records und BMW: King Orgasmus One, Bass Sultan Hengzt und Bushido. Daneben waren auch noch Schlafwandler und Jayson von 4.9.0 Friedhof Chiller, sowie eine Reihe weiterer Underground-Rapper als Gäste beteiligt.
Bonustracks

Stoss AR

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Stoss
Der Stoss (nicht zu verwechseln mit dem Stoos) ist ein Passübergang im Schweizer Kanton Appenzell Ausserrhoden, der das Appenzellerland mit dem St. Galler Rheintal verbindet. Er liegt östlich des Dorfs Gais, an der oberen Kante des steilen Hangs des Rheintals auf 943 m ü. M.
Am 17. Juni 1405 fand hier die Schlacht am Stoss statt. 400 Appenzeller schlugen eine Truppe von 1200 berittenen äbtischen und habsburgischen Soldaten und besiegelten damit die Loslösung des alten und damals noch ungeteilten Landes Appenzell von der Hoheit des Fürstabtes von St. Gallen. Ein Denkmal erinnert an diesen Tag.
Wie es sich für die beiden seit 1597 getrennten Halbkantone gehört, begingen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden den 600. Jahrestag der Schlacht getrennt – die katholischen Innerrhoder wie alljährlich mit einer Prozession.
Neben einer Kantonsstrasse führt auch die Schmalspurbahn Altstätten–Gais über den Pass, mit der Haltestelle Stoss an der Passhöhe. Der Scheitelpunkt der Strasse und der Eisenbahnlinie liegt 2.3 km westlich auf 971 m am Hebrig 753095 / 24766547.362049.46544971.
Zur Erinnerung an die Schlacht findet jährlich das Stoss-Schiessen statt. Das Schiessen wird am letzten Wochenende im August ausgetragen. Am 3. April 1927 wurde der Stoss-Schützenverband gegründet.
Schlachtdenkmal
Schlachtkapelle
Ächerli • Agites • Aiguillon • Albis • Albula • Balmberg • Benkerjoch • Belchen (Chilchzimmer) • Bernina • Böhler • Bözberg • Breitehöchi • Brünig • Buechenegg • Chalet-à-Gobet • Challhöchi • Chall • Champex • Chasseral • Chatzenstrick • Croix VD • Croix JU • Etroits • Etzel • Flüela • Forclaz • Furka • Ghöch • Givrine • Glaubenberg • Glaubenbielen • Gottschalkenberg • Grimsel • Grosse Scheidegg • Grosser Sankt Bernhard • Gurnigel • Heitersberg • Hirzel • Hulftegg • Ibergeregg • Jaun • Julier • Kerenzerberg • Klausen • Lein • Lenzerheide • Livigno • Lukmanier • Maloja • Marchairuz • Mollendruz • Mont Crosin • Mont d’Orzeires • Monte Ceneri • Morgins • Mosses • Mutschellen • Neggia • Nufenen • Oberalp • Oberer Hauenstein • Oberricken • Ofen • Orn • Passwang • Pierre Pertuis • Pillon • Planches • Pontins • Pragel • Randen • Rangiers • Raten • Rengg • Ricken • Roches • Ruppen • Rüsler • Saanenmöser • Salhöhe • San Bernardino • Santelhöchi • Sattel • Sattelegg • Schafmatt • Schallenberg • Schelten • Schufelberger Egg • Schwägalp • Schwarzenbühl • Simplon • Splügen • St. Anton • St. Gotthard • St. Luzisteig • Staffelegg • Stoss • Susten • Tourne • Umbrail • Unterer Hauenstein • Vue des Alpes • Wasserfluh • Weissenstein • Wildhaus • Wolfgang
Befahrbare Alpenpässe

St. Ludgerus (Alme)

Die katholische Pfarrkirche St. Ludgerus ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Alme, einem Ortsteil der Stadt Brilon im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis.

Bischof Meinwerk schenkte 1031 dem Paderborner Abdinghofkloster die Pfarrei Haldinghausen, St. Ludgerus war eine Tochterkirche dieser Pfarrei. Haldinhausen fiel im Mittelalter wüst, die Ludgerusgemeinde wurde 1377 als Nachfolgerin erwähnt, der erste Pfarrer war Pfarrer Beilen. Für dieses Jahr ist auch der letzte Pfarrer von Haldinghausen, Conrad Dollenbergh belegt. Eine erste Kapelle in Alme wurde 1003 nach Überlieferung des Abt-Archi-Diakons Pauli fundiert. Diese Kapelle wurde vermutlich 946 als Eigenkirche des Geseker Damenstiftes als Holzgebäude errichtet. Sie stand in der Gegend der sogenannten Almer Freiheit. An dieser Stelle wurde im 14. oder 15. Jahrhundert eine feste Kirche aus Stein und Lehm gebaut. Im 17. Jahrhundert diente die Kirche, besonders der wehrhafte Turm, als Schutz vor Plünderungen durch hessische und braunschweigische Truppen. Nach Beschädigungen im dreißigjährigen Krieg wurden der Helm des Turmes und der Turm 1662 erneuert. Wegen drohenden Verfalls des Gebäudes wurden von 1677 bis 1713 mehrfach Ausbesserungsarbeiten an den Außenmauern, dem Gewölbe und den Fenstern vorgenommen. Die Orgel und der Tabernakel wurden renoviert. Erste Glocken wurden um 1680 gegossen, ein Gemeindemitglied hatte dafür Geld vermacht. Eine Kirchenuhr wurde zwischen 1717 und 1719 erwähnt. Wegen der Baumängel wurden die Außenmauern 1719 durch hölzerne Stützpfosten gesichert. Der Visitator und Kommissar des Erzbischofs von Köln besuchte am 26. August 1752 die Gemeinde und ordnete den Abbruch der alten Kirche und einen Neubau an anderer Stelle an. Es wurde verboten, weiterhin die Kirche für geistliche Verrichtungen zu nutzen. Der Neubaubefehl wurde am 28. Oktober 1752 von dem Generalvikar von Sierstorff wiederholt. Von 1963 bis 1964 erfolgte eine Quererweiterung nach Plänen des Architekten Heinrich Stiegemann; der barocke Altbau blieb dabei weitgehend unberührt. Der polygonale Chor wurde, wie im Altbau, aufgenommen. Die Außenwände sind durch Betonstützen gegliedert. Alt- und Neubau sind durch ein übergreifendes Walmdach gedeckt.
Der geschlemmte flachgedeckte Bruchsteinsaal entstand als einschiffiger, barocker Bau mit eingezogenem 3/8 Chor: Er wurde nach der Inschrift in einem Wappen der Familien von Meschede und von Bruch, von 1753 bis 1760 errichtet. Die flache, verputzte Holzdecke ist in einer breiten Hohlkehle in die Wand überführt. Von 1887 bis 1890 wurde die Kirche umfangreich restauriert. Die Sakristei wurde 1911 an die südöstliche Chorschräge gebaut und 1956 erweitert. 1963 standen für die mittlerweile 1440 Gemeindemitglieder 185 Sitzplätze zur Verfügung. Das Langhaus wurde ab 1963 nach Süden erweitert. Die Pläne erstellte der Architekt Heinrich Siegemann aus Warstein, die Bauleitung lag bei Leonhard Lüke. Das Stahlbetonskelett mit einfacher Ausfachung aus Ziegeln wurde außen mit Grünstein verkleidet. Durch die Wegnahme eines Wandteiles wurde die alte Kirche nach Süden geöffnet, so entstanden drei rundbogige Öffnungen über denen die restlichen Fenster erhalten blieben. Die Achse des Gebäudes änderte sich in die Nord/Süd-Richtung. Die Chorrückwand blieb geschlossen. Der Chorraum wurde um fünfs Stufen erhöht. Unter dem abgeschelppten Dach ist die Sakristei untergebracht darüber die Empore mit dem Spieltisch für die Orgel. Der Fußboden wurden mit Kalksteinplatten ausgelegt. Die Kirche ist derzeit durch das Haupt- und Nordportal begehbar. Die ursprüngliche Kirche wirkt wie ein Vorraum zur Hauptkirche. Die beiden Seitenkapelle dienen als Marien- bzw. Beichtkapelle und als Bruder-Klausen-Kapelle.
Der gedrungene Westturm von der Vorgängerkirche entstand 1662.
Der Turm hat zwei spätmittelalterliche Untergeschosse. Das Kreuzgewölbe im Turmraum wurde durch den Einbau einer Orgelempore verändert. Die Wände des Obergeschosses sind durch drei kleine Fenster und eine Tür gegliedert. Durch die nun zugemauerte Tür gelangte man auf den Dachboden der Vorgängerkirche. Über der Tür zieht sich ein gotisches Gurtgesims um den Turm herum. An der Ostseite sind Einschnittspuren vom alten Kirchendach sichtbar. Die Glockenstube ist an allen Seiten mit zwei gekuppelten Rundbogenfenstern ausgestattet. Auf dem Turm sitzt eine achtseitige, verschieferte, zwiebelförmige Haube. Die Außenwände bestehen aus verputztem Kalkbruchstein.
Für 1837 sind drei Glocken belegt. Die größte Glocke war dem Ludgerus geweiht. Die beiden kleineren Glocken mit einem Gewicht von 39 und 229 kg waren geborsten. Der Briloner Glockengießer jakob Greve lieferte 1837 zwei neue Glocken mit einem Gewicht von 110,5 und 221 kg. Sie wurden 1838 auf die Namen der Heiligen Franziska und Theodor geweiht. Bis auf eine, wurden die Glocken 1917 eingezogen, neue Glocken lieferte die Glockengießerei Humpert 1924. Die beiden großen Glocken mussten 1942 als Metallspende abgegeben werden.
Das heutige Geläut der Kirche besteht aus fünf Bronzeglocken der Tonfolge c‘-e‘-g‘-a‘-h‘. Die vier großen Glocken wurden 1946 von der Glockengießerei Junker in Brilon gegossen. Die kleinste Glocke lieferte 1924 Heinrich Humpert, der Vorgänger von Junker. Das elektrische Läutewerk wurde 1950 angeschafft.
Am 16. April 2010 erhielt die Kirche eine Reliquie des hl. Ludgerus. Er ist in zwei der Kirchenfenster dargestellt und ein sehr aufwendiges Messgewand zeigt unter anderem den Heiligen. Nach ihm ist auch eine der Schützenbruderschaften im Ort benannt. In der Diözese Paderborn ist Alme die einzige Gemeinde unter dem Patrozinium des Ludgerus, in Krombach und Hüsten ist er Nebenpatron. Der Heilige wurde 809 im Kloster Werden beigesetzt. Die Bemühungen, eine Reliquie zu erhalten schlugen in der Vergangenheit fehl. Der Schrein in Werden wurde 2007 mit bischöflicher Genehmigung geöffnet, um die Gebeine wissenschaftlich zu untersuchen. Bei dieser Gelegenheit wurden Kleinstpartikel und Knochenstaub entnommen und in ein kleines Behältnis gegeben. Der Paderborner Erzbischof beglaubigte in einer Urkunde dass es sich um die gottgeweihten Partikel von den Gebeinen des Heiligen Ludger, des Bischofs von Münster handelt. Die Armen Klarissen in Paderborn fassten die Reliquien ein. Ein Paderborner Goldschmied fertigte eine Monstranz als Reliquiar. Die Monstranz steht in einer vergitterten Nische im Seitenschiff.
Eine neue Orgel wurde zwischen 1791 und 1811 von dem Soester Orgelbauer Fromme aufgestellt. Sie wurde um 1850 vom Briloner Orgelbauer Rischik umfangreich repariert. Das Instrument wurde 1938 durch ein neues von Anton Feith geschaffenes ersetzt. Es hat 16 Register, verteilt auf zwei Manuale und das Pedal, sowie 1126 Pfeifen. Im Zuge der Kirchenerweiterung baute der Orgelbauer Stegerhoff aus Paderborn die Orgel für die neue Orgelbühne um. Sie wurde um ein Register ergänzt, das neue Prospekt wurde in die Hinterwand des neuen Kirchenteiles eingefügt. Die bisherigen Blindpfeifen wurden durch Prospektpfeifen ergänzt.
Grundriss und Schnitt
St. Ludgerus 1914
Portal an der Nordseite 1914
Der nördliche Seitenaltar 1914
Barocke Monstranz
Figur eines Bischofs
51.45638.62374Koordinaten: 51° 27′ 23″ N, 8° 37′ 25″ O

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Malý Šariš

Hilf mit, diese Listen zu ergänzen, verlinke mit bereits bestehenden Artikeln, füge Bilder ein, wenn es noch keine gibt oder mache welche, wenn Du gerade an so einem „Denkmal“ vorbeikommst.
Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Malý Šariš enthält die drei nach slowakischen Denkmalschutzvorschriften geschützten Objekte in der Gemeinde Malý Šariš im Okres Prešov.

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:
Abranovce | Bajerov | Bertotovce | Brestov | Bretejovce | Brežany | Bzenov | Čelovce | Červenica | Demjata | Drienov | Drienovská Nová Ves | Dulova Ves | Fintice | Fričovce | Fulianka | Geraltov | Gregorovce | Haniska | Hendrichovce | Hermanovce | Hrabkov | Chmeľov | Chmeľovec | Chmiňany | Chminianska Nová Ves  | Chminianske Jakubovany | Janov | Janovík | Kapušany | Kendice | Klenov | Kojatice | Kokošovce | Krížovany | Kvačany | Lada | Lažany | Lemešany | Lesíček | Ličartovce | Lipníky | Lipovce | Lúčina | Ľubotice | Ľubovec | Malý Slivník | Malý Šariš | Medzany | Miklušovce | Mirkovce | Mošurov | Nemcovce | Okružná | Ondrašovce | Ovčie | Petrovany | Podhorany | Podhradík | Prešov/Nižná Šebastová | Prešov A–F | Prešov H | Prešov J–Z | Prešov/Solivar | Proč | Pušovce | Radatice | Rokycany | Ruská Nová Ves | Sedlice | Seniakovce | Suchá Dolina | Svinia | Šarišská Poruba | Šarišská Trstená | Šarišské Bohdanovce | Šindliar | Široké | Štefanovce | Teriakovce | Terňa | Trnkov | Tuhrina | Tulčík | Varhaňovce | Veľký Slivník | Veľký Šariš | Víťaz | Vyšná Šebastová | Záborské | Záhradné | Zlatá Baňa | Žehňa | Žipov | Župčany

Wilfried Hofmann (Politiker)

Wilfried Hofmann (* 19. Februar 1947 in Osterburg) ist ein deutscher Politiker (FDP). Er war von 1990 bis 1994 Mitglied im Landtag Sachsen-Anhalt.

Wilfried Hofmann besuchte 1953 bis 1961 die Grundschule und legte nach dem Besuch der EOS 1965 das Abitur ab. 1968 schloss er die Ausbildung zum FA-Bankkaufmann ab und arbeitete 1965 bis 1969 als Angestellter. 1969 bis 1988 arbeitete er als Erzieher bzw. Lehrer. 1974 legte er das Staatsexamen Jugenderzieher ab und machte 1987 einen Abschluss als Dipl.-Lehrer und Dipl.-Philosoph. 1987/88 war er Dozent für Philosophie und Rhetorik an der Zentralen Parteischule der LDPD „Dr. Wilhelm Külz“ in Bantikow.
Wilfried Hofmann ist evangelischer Konfession, verheiratet und hat zwei Kinder.
Wilfried Hofmann war Mitglied der LDPD. In der Wende war er ab März 1990 Landesgeschäftsführer der FDP-Ost Sachsen-Anhalt, ab August 1990 stellvertretender Landesgeschäftsführer FDP Sachsen-Anhalt und Mitglied des Landesvorstandes. Er wurde bei der ersten Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 1990 über die Landesliste in den Landtag gewählt. Er war bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion.
Hofmann verließ die FDP und deren Fraktion und schloss sich dem Bund freier Bürger an. Im Parlament war er zunächst fraktionslos. Im Jahr 1994 schloss Wilfried Hofmann sich mit den ehemaligen Mitgliedern der aufgelösten DS-Fraktion (Deutsch Soziale Fraktion, Nachfolgerin der DSU-Fraktion), der Vorsitzenden der Steuerzahlerpartei Bärbel Ballhorn und Gerd Brunner zur Fraktion Unabhängiger Abgeordneter (FUA) zusammen.

Rico Kubat

Rico Kubat (* 19. September 1971) ist ein ehemaliger deutscher Boxer. Er war Vize-Europameister der Amateure 1993 im Fliegengewicht.

Rico Kubat begann als Jugendlicher mit dem Boxen. Nach ersten größeren Erfolgen im nationalen Bereich wurde der mit 1,70 Metern für einen Fliegengewichtler verhältnismäßig große Sportler Mitglied des Sportclub Cottbus. Dort war Dietmar Schnieber sein Trainer. Von Beruf war der Motorradfan Fahrzeugschlosser. Nach der deutschen Wiedervereinigung wechselte Rico Kubat 1991 zum TSV 04 Bayer Leverkusen, wo Fritz Sdunek sein Trainer war.
Bereits mit 17 Jahren wurde Rico Kubat im Jahre 1988 mit einem Punktsieg über Mario Loch (3:2) DDR-Meister im Papiergewicht. Diesen Erfolg wiederholte er im Jahre 1989 im Fliegengewicht mit einem Punktsieg über Myrko Schade (19:5). 1989 wurde er bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Bayamon/Puerto Rico mit Siegen über Hector Barrientos, Kuba (36:24) u. Narcisio Gonzalez, Mexiko (24:6) und einer knappen Punktniederlage im Endkampf gegen Daniel Petrow aus Bulgarien (21:23) Vize-Weltmeister.
Hervorragende Ergebnisse erzielte er auch im Jahre 1990. Er wurde Sieger im Fliegengewicht beim Chemie-Pokal in Halle (Saale), dabei schlug er Li Gwang Sik aus Nordkorea nach Punkten (33:21). Bei einem AIBA-Challenge-Match in Berlin siegte er über den Weltmeister von 1986 und Vize-Weltmeister von 1989 Pedro Orlando Reyes aus Kuba klar nach Punkten (47:27). Schließlich wurde er auch Turniersieger beim 6. Weltcup in Dublin. Er besiegte dabei Paul Wills aus Australien (31:9), Krasimir Cholakow aus Bulgarien (37:13) und István Kovács aus Ungarn (27:22) nach Punkten.
Rico Kubat verletzte sich zu Beginn des Jahres 1991 so schwer, dass er für die ganze Saison ausfiel. 1992 war er wieder genesen und sorgte bei der deutschen Meisterschaft für Furore, als er im Bantamgewicht im Finale Ex-Europameister und Olympiastarter 1992 Dieter Berg in der 2. Runde KO schlug. Diese Meisterschaften fanden aber erst nach den Olympischen Spielen in Barcelona statt, für die sich Rico Kubat nicht hatte qualifizieren können, weil er beim Chemie-Pokal in Halle im Fliegengewicht den als offiziellen Ausscheidungskampf für die Olympischen Spiele festgesetzten Kampf gegen Mario Loch nach Punkten verlor (3:13).
1993 wurde er dann bei der Europameisterschaft in Bursa im Fliegengewicht eingesetzt. Er konnte dort voll überzeugen und kämpfte sich mit einem Punktsieg über Crinu Raicu Olteanu aus Rumänien (23:6), einem kampflosen Sieg über György Farkas aus Ungarn und einem Punktsieg über Wladislaw Nayman aus Israel (10:4) bis in den Endkampf vor. In diesem unterlag er gegen Rowshan Huseinow aus Aserbaidschan nach Punkten (4:7) und erhielt dadurch die EM-Silbermedaille.
Danach wurde es um Rico Kubat ruhiger. Er boxte 1994 zwar noch in der Staffel des TSV 04 Bayer Leverkusen bei der deutschen Mannschaftsmeisterschaft, bestritt aber keine Meisterschaften mehr.

Johanna Schwab

Johanna Schwab (* 17. März 1934 in Zams, Tirol; bürgerlich Erika Schwab) ist Barmherzige Schwester und Gründerin der Aktion Children of Kosovo.
Erika Schwab wuchs mit vier Geschwistern auf. Ihr Vater war Oberwerksmeister in der Postgarage Landeck. Sie wählte den Beruf Kindergärtnerin, trat am 7. Oktober 1959 in den Orden der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul ein und wurde zu „Schwester Johanna“. 1962 kam sie nach Kärnten, wo sie in Treffen bei Villach etwa 40 Jahre lang in einem Kinderheim tätig war. Sie ist leidenschaftliche Künstlerin und so war der Verkauf von Gemälden schon damals ein Weg, Geld für soziale Projekte zu beschaffen. Heute sind es vor allem die Billets, wobei ihre Acryl- und Aquarellbilder als Druckvorlage dienen.
Nach der Pensionierung begann sie gemeinsam mit dem Bundesheer-Offizier Clemens Feuerstein, bedürftige Kinder im Kosovo zu unterstützen. Aus dieser Tätigkeit entwickelte sich das Projekt „Children of Kosovo“.
Schwester Johanna wurde mehrfach geehrt und ausgezeichnet, unter anderem ist sie Trägerin des Greinecker Seniorenpreises 2005.